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Mülltrennung: Trackshittaz singen für die MA 48

08.08.2011 | 13:13 |   (DiePresse.com)

Mit einer neuen Kampagne zur Mülltrennung sollen vor allem Jugendliche erreicht werden. Die "Trackshittaz" texteten dafür "Oida taunz!" um.

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In Wien werden pro Jahr über 350.000 Tonnen an Altstoffen gesammelt. Trotzdem landen Plastikflaschen, Dosen oder auch Glasflaschen im Restmüll. Die MA 48 und die ARA (Altstoff Recycling Austria) starten nun eine neue Kampagne zur Mülltrennung - und will dabei verstärkt die Jugendlichen ansprechen. Dafür konnten die Trackshittaz gewonnen werden, die ihren Hit "Oida Taunz!" für die Kampagne in "Oida Trenn!" umgeschrieben haben. Zu hören ab sofort in Radiospots.

Begleitet wird die 400.000 Euro teure Kampagne in Form von beklebten U-Bahnen und Straßenbahnen sowie Plakaten und Inseraten, so Umweltstadträtin Ulli Sima. "Wir wollen vermitteln wie einfach es für jeden Einzelnen ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", meinte ARA-Vorstandssprecher Christoph Scharff: "Mit unserer Kampagne wollen wir die Wiener weiter motivieren, ihre Verpackungen noch besser getrennt zu sammeln."

"Oida trenn, Plastik gelb, Dosen blau, geht schon oida trenn, Buntglas grün, Papier ist rot, Geht schon oida trenn, quetsch die PET-Flosch'n..." - so lautet der Text von Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner - alias Trackshittaz - für die Kampagne. "Mülltrennung ist wichtig, deswegen engagieren wir uns hier", so die beiden Sänger. Man wolle einen sinnvollen Beitrag für den Umweltschutz leisten. "Müllsammlung muss cool sein", konstatierte Scharff.

Laut Sima verfügt Wien über 200.000 Behälter an mehr als 6000 Standorten: "Es gibt keine Ausreden mehr, nicht zu trennen." Plöchl hatte jedenfalls einen Tipp für jugendliche Trennmuffel parat: "Schaut's in ein Möbelhaus und kauft's Euch einen nicen Mistkübel." An eine neue "Massenbewegung" glaubt der oberösterreichische Dialekt-Rapper infolge seiner Werkadaption aber nicht. So etwas könne Musik dann doch nicht leisten.

(APA)

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25 Kommentare
 
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Die Frau Sima ein Garant

für Blödsin paßt daher gut zum Rest der HÄUPL
Truppe.
Da ja die Ulrike Sima ursprünglich von den Grünen kommt ( bis 1999 ) ist natürlich Schwachsin unausweichlich Programm.
(Hundeführerschein,Sackerl fürs Gackerl ect.)

Vielleicht

sollte sich unser Bürgermeister einmal in Singapur schlau machen. Dort zahlt man schon die volle Länge, wenn man auf der Straße nur einen Tschick wegwirft. Dafür gehört Singapur auch zu den saubersten Städten der Welt.

Re: Vielleicht/fireone

Ganz einmal abgesehen von den Problemen, die Sie schlagartig haben, wenn Sie dort "eing'raucht" herumlallen oder vielleicht gar verdächtige Medikamente mit sich führen. Da hilft Ihnen manchmal nicht einmal ein Botschafter. Also ich wär' da vorsichtig mit dem von Ihnen geposteten Ratschlag für unseren Chef"önologen". Die "Singapores" könnten da was falsch verstehen - oder wollen Sie ihn loswerden? ;o))

Gast: Quersubventionierung macht froh!
10.08.2011 11:56
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mehrsprachige Informationen die in jedem Wohnhaus auszuhängen sind

wären billiger und (verbunden mit Umwelterziehung in den Pflichtschulen) weitaus effizienter und nachhaltiger...


Ob das hilft?

Dieses Lied ist im Original schon peinlich und jetzt auch noch umgedichtet? Und der Supertipp des Sängers ist ein "nicer" Mistkübel?

Ich hoffe doch, dass nicht alle Jugendlichen so hohlköpfig und oberflächlich sind und das auch noch cool finden.

Re: Ob das hilft?

Das hätten´s gern, das wäre das ideale Stimmvieh.

Gast: Gastneu
09.08.2011 13:27
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Wenn ich...

so wie viele anderen auch beobachte, dass viele Mitbürger und -innen beim Verlassen des Supermarkts das Verpackungsmaterial von Schokolade etc. einfach im Gehen fallen lassen, dann sollten solche Kampagnen doch eher in den verschiedenen Sprachen durchgeführt werden und nicht unbeding im tiefsten Proletenslang.

Antworten Gast: Gastneu
09.08.2011 17:32
3 0

Re: Wenn ich...

Die Mitbürger und -inne weisen zum größten Teil einen Migrationshintergrund auf!

Re: Re: Wenn ich...

Das ist ein Vorurteil. Hab erst kürzlich bei einer Haltestelle mitbekommen, dass ein österreichisches Teenagermädchen einen Hamburger gegessen hat und das Papierl auf den Boden geworfen hat. Als ein älterer Herr sie darauf ansprach und ihr sagte, dass sie das Papierl aufheben soll, hat sie ihm den Stinkefinger gezeigt.

Es gibt in jedem Kulturkreis gut und schlecht erzogene Jugendlilche.

Antworten Antworten Antworten Gast: extrascharfer Senftopf
10.08.2011 12:00
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Re: Re: Re: Wenn ich...

und das "österreichische Teenagermädchen" war wirklich Urweanarin?
Oder nicht viel eher uurcoole 2. Generation?

Re: Re: Re: Re: Wenn ich.../ektrascharfer ...

Und wos fia ane!!!

Re: Re: Re: Re: Wenn ich...

Naja, nach ihrem Reisepass oder ihrer Ahnengalerie habe ich sie nicht gefragt. Sie hätte auch Steirerin oder Kärntnerin in 2. oder 3. Generation sein können.

Sie trug jedoch weder ein Kopftuch, noch hatte sie schwarze Haare oder einen dunklen Teint, falls sie das meinen.
Ausgesehen hat sie wie eine typische mittel- bis dunkelblonde Mitteleuropäerin und einen Akzent hatte sie auch nicht.

Ein Mädel, das halt glaubt, rebellisch zu sein, wenn es Müll auf die Straße wirft. Zum Glück gibt sich das meistens mit zunehmender Reife.

Gast: Lauren
09.08.2011 09:53
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F

ich wage zu bezweifeln dass jugendliche jetzt mit dem körbchen voller glas und plastik zu den containern spazieren.
junge menschen sind jung aber nicht deppert. und sie machen sich eine ganze menge gedanken über die zukunft. eine kampagne in schulen wo man mit ihnen klar erklärt, warum mülltrennung wichtig ist wäre effizienter und günstiger.

Re: F

In der Schule erklärt man ihnen auch, wie man eine Straße richtig überquert. Ich kann immer wieder beobachten, wie sie, ohne sich umzusehen einfach drüber gehen. Aufpassen sollen die anderen. Wehe du streifst als Autofahrer so eine/n BlindgängerIn, dann bist du schön angeschmiert. Genauso ist es mit dem Mist, den sollen die anderen wegräumen.

Gast: gerechtiker
08.08.2011 22:18
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schule

wie wäre es, wenn man damit in der schule mal beginnt und den jugendlichen umweltbewusstsein vermittelt?
wenn es sein muss, mittels türkischen, serbokroatischen, rumänischen flugbegleitblättern?

dann spart man sich die versteckten quersubventionen mittels plakaten (gewista), anzeigen (wien.at, krone) und wr. linien.

aber nach den milliardenversenkungen der Brauner dürfte noch ein bisserl im negativportfolio drinnen sein.
wien hat's ja.

Re: schule

Jo, und chinesischen, russischen, in Suaheli und diversen anderen Sprachen und Dialekten.

Bisher fand ich die PR der 48'er ziemlich gut.

Aber mit diesen Hanswürsten tun sie sich keinen Gefallen.

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na servus,

tiefste propletensprache.
warum kommen solche sachen nicht in verscheidenen sprachen?

Re: na servus,

Haben sie von der Gemeinde Wien was anderes erwartet?

Super Kampagne!

Gerüchten zufolge will die umtriebige Umweltstadträtischon schon im September eine Produktion mit Andy Borg, dem Liebling aller gackenden Dackelmamas präsentieren:

"Nimm des Sackerl mit, auf jeden Schritt und Tritt"

die 400.000 Euro teure Kampagne


Und dann faselt man was von "kein Geld".

Aber der Herr Schieder hat ja schon angeregt, wie er dieses Problem zu lösen gedenkt.

Ein Hoch auf die wiener Politiker...

Gast: mümmelmann
08.08.2011 15:36
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ich trenne bewusst nicht

bei den horrenden gebühren kann sich die ma48 den dreck selber trennen.


Re: ich trenne bewusst nicht

Das ist natürlich wahnsinnig intelligent. Ich bewundere Ihre mutige Rebellion gegen das Trenndiktat. ;)

Re: ich trenne bewusst nicht

Genau meine Meinung, vor X Jahren hat sich die Gemeinde mit dem Rinterzelt über den Tisch ziehen lassen. Dieses war als Mülltrennung gedacht, ist nie richtig in Betrieb gegangen. Und ich soll mir zuhause 7 Kübel aufstellen, teure Müllgebühren zahlen und der Gemeinde die Arbeit abnehmen, sicher nicht!

Diese Wiener

werden es nie lernen: laß den unsortierten Müll doch einfach einmal liegen!

 
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