"Ab 2017 können wir Klimawandel nicht stoppen"

24.11.2011 | 18:26 |  MATTHIAS AUER UND JAKOB ZIRM (Die Presse)

IEA-Chefökonom Fatih Birol befürchtet, dass die Krise den Klimawandel überdeckt und die Welt „entscheidende Jahre“ verliert. Generell sollten wir Energie aber viel effizienter einsetzen.

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Die Presse: Sie haben sich angeblich noch nie ein eigenes Auto gekauft. Müssen wir alle so werden, wenn wir den Kampf gegen den Klimawandel noch gewinnen wollen?

Fatih Birol: Nein. Ich persönlich habe zwar nicht einmal einen Führerschein. In Paris (dem Sitz der IEA, Anm.) nehme ich die Schnellbahn. Hier in Wien bin ich heute ebenfalls mit der U-Bahn gefahren. Es gibt aber natürlich auch Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind. Generell sollten wir Energie aber viel effizienter einsetzen, etwa mehr auf öffentliche Verkehrsmittel setzen. Die Realität bewegt sich aber leider in die Gegenrichtung. So steigt die Zahl der Autos in China in rasantem Tempo von derzeit 30 Autos je 1000 Einwohner in Richtung europäisches Niveau von 500 Autos je 1000 Menschen.

 

Inder und Chinesen pochen aber auf ihr Recht, genauso viel Energie zu verbrauchen wie Europäer und Amerikaner. Ist das in Ordnung?

Sie haben das Recht, aber wenn sie es tun, dann hat das extrem negative Auswirkungen für den Klimawandel. Wir müssen daher China und Indien dazu bringen, unsere Fehler nicht zu wiederholen.

 

Das größte Wachstum beim CO2-Ausstoß kommt aus den Schwellenländern. Wie sehr kann Europa den Klimawandel noch beeinflussen?

Europa allein kann nicht viel ändern. In Europa wird derzeit darüber gestritten, ob die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 oder um 30 Prozent sinken sollen. Der Unterschied entspricht dem Kohlendioxid-Ausstoß Chinas von zwei Wochen. Das ist lächerlich. Was immer Europa macht, hat einen moralischen Effekt. Wirklich beeinflussen kann Europa den Klimawandel aber nicht mehr.

 

Die Schwellen- und Entwicklungsländer subventionieren fossile Energie auch mit über 400 Mrd. Dollar pro Jahr.

Diese Subventionen sind ein Hauptgrund für den ineffizienten Umgang mit Energie in diesen Ländern. Von ihnen gehen auch nur acht Prozent an arme Teile der Bevölkerung. Wäre etwa Russland auf dem Effizienzniveau des OECD-Schnitts würden sie genau so viel Gas einsparen, wie sie in den Westen exportieren. Wir müssen diese Länder einfach überzeugen, dass es auch für sie besser ist, die Subventionen einzustellen.

Einen entsprechenden Versuch wird es nächste Woche bei der Klimakonferenz in Durban geben. Solche Konferenzen finden seit 20Jahren statt. Dennoch gab es 2010 einen neuen Rekord beim CO2-Ausstoß. Ist der Kampf gegen den Klimawandel bereits verloren?

Wenn wir bis zum Jahr 2017 nicht eine tief greifende Änderung bei den Investitionen in unser Energiesystem haben, werden wir den Kampf verlieren – für immer. Dann werden die bis dahin gebauten Fabriken und Kraftwerke über ihre Lebensdauer so viel CO2 emittieren, dass das Ziel von einer Klimaerwärmung um maximal zwei Grad nicht mehr zu halten ist. Verhindern könnte das nur ein verbindliches internationales Abkommen. So ein Abkommen könnte theoretisch in Durban abgeschlossen werden. Realistisch gesehen glaube ich aber nicht, dass es dort so weit kommt.

 

Der Klimawandel ist seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 stark in den Hintergrund getreten. Ist der Verlust der öffentlichen Wahrnehmung ein Problem?

Der Druck der Öffentlichkeit ist jetzt natürlich viel geringer als vor ein paar Jahren.

Ist das nicht verständlich?

Natürlich ist es verständlich. Auf den Klimawandel komplett zu vergessen hat aber langfristig große Auswirkungen. Die kommenden zwei bis drei Jahre sind entscheidend. Derzeit kümmert sich die Welt um das Feuer in der Küche, der Schwelbrand im Wohnzimmer interessiert niemanden.

 

Wäre es vielleicht nicht besser, den Kampf gegen den Klimawandel überhaupt aufzugeben und das Geld dafür zu verwenden, uns auf eine Welt mit höheren Temperaturen vorzubereiten?

Bis 2017 sollten wir noch versuchen, die Temperaturänderung bei unter zwei Grad zu halten. Wenn wir es bis dahin nicht schaffen, ist es zu spät. Dann können wir den Klimawandel nicht mehr stoppen. Dann sollte die Strategie vielleicht geändert werden, sodass wir uns auf eine Welt mit erhöhten Temperaturen vorbereiten.

Zur Person

Fatih Birol ist Chefökonom der Internationalen Energieagentur. Der 1958 in Ankara geborene Birol ist neben seiner Tätigkeit bei der IEA auch Chef der Beratergruppe in Energiefragen des Weltwirt-schaftsforums in Davos und Mitglied der Gruppe für nachhaltige Energie, die vom UN-Generalsekretär ins Leben gerufen wurde. Birol lebte mehrere Jahre in Wien, da er an der TU Wien sein Doktorat abschloss und bei der Opec tätig war.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.11.2011)

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57 Kommentare
 
12
Gast: Biersauer
24.12.2011 09:07
0

Wird von unseren voreingenommenen Ministern einfach mißachtet:

http://events.ntpshow.com/evs26/public/enter.aspx california exhibit summit
Bei uns wird schon was getan:
Es wird der kleine Konsument beschuldigt, deass er der Klimasünder ist und dafür entsprechend bezahlen muss!


Gast: Zak McKracken and the Alien Mindbenders
28.11.2011 14:13
2

Vollkommener Schwachsinn

Beachtet man die Zyklen in der die Erden wärmere und kältere Phasen ohne menschliche Individuen durchgemacht hat, wird jeder V0llkoffer feststellen können, dass die 0,03Co2 relativ vernachlässigbar sind.

Kein Politiker und keine Protokolle haben Einfluss auf die Sonnentätigkeit und die sich verändernde Neigung der Erdachse.

Nicht Umsonst gibt es ein Grönland (greenland) und es wurden vor Jahrtausenden Vieh- und Ackerwirtschaft in der heutigen Sahara betrieben.

Das Ganze ist eine aufgelegte Abzocke.

Das Thema mit dem Umgang der endlichen Ressourcen ist aber ein anderes!

Re: Vollkommener Schwachsinn

Auch die vergangenen "Zyklen" wurden durch CO2 angetrieben.

Die "Sonnentaetigkeit" geht uebrigens seit 1979 zurueck, trotzdem wurde es in dieser Zeit stark waermer.

Und die die Erdachse bewegt sich auf 10000 Jahr Zeitskalen, viel langsamer als die momentane Erwaermung.

Gast: Biersauer
25.11.2011 17:12
1

Die Verlogenheit dieser Besserwisser tritt damit zutage,..

indem dabei nicht erwähnt wird dass ganz Europaund Australien nur 16% zum CO2-Ausstoss beiträgt, aber alle erwarten dass sich bei höchster Sparsamkeit der Europäer etwas ändern würde, ja vielleicht 12% weniger, wenn ganz Europa auszurotten wäre.
Aber, wo wirklich viel CO2 einzusparen wäre ist der Umbau unserer KFZ auf den so gennten Eintaktmotor.
In den USA wird ein solcher PKW bereits angeboten, welcher mit nur 1l/100 Diesel auskommt. Aber die großwen BMW,VW, Mercedes denken nicht an diese EInsparung und bauen weiter starke Spritfresser.

Re: Die Verlogenheit dieser Besserwisser tritt damit zutage,..

Die Verlogenheit der gierigen Konservativen kommt hingegen da zutage dass sie immer nur auf die andere zeigen und nicht bei sich selbst sparen wollen: "Was, wir sollen einsparen? Unglaublich, was ist mit China und Indien?"

Die Wahrheit ist wir muessen ALLE einsparen. Erstens ist der pro-Kopf Ausstoss bei uns nach wie vor wesentlich hoeher als in China oder Indien und zweitens verpesten wir Industriestaaten seit 150 Jahren die Luft und haben bei weitem am meisten zur Klimaerwaermung beigetragen. Darum koennen wir jetzt genausogut als erstes wieder damit aufhoeren.

Antworten Antworten Gast: Biersauer
18.12.2011 11:25
0

Re: Re: Die Verlogenheit dieser Besserwisser tritt damit zutage,..

Noch blauäugiger gehts nimmer @Alfie !
Selbst wenn ich sparen wollte die Häupl-
Administrative erlaubt es nicht:
Mittels Bescheid vorigen Monats muss ich meine Feststoffheizung wiedererrichten und ich kann somit mein Dach nicht für Solarpaneele wegen Verschattung durch den Kamin, nutzen!
Was Sie daherschwafeln ist Hohn!
Sagen sie das dem wr.Burgermeister aber posten Sie da nicht Unsinn.
Ohne Sonnenenergie MUSS ich weiter
den Steckdosenstrom und die Kohle verwenden, so schauts aus.


danke

für die ganzen kommentare, ich hab wieder einiges gelernt...ob, und inwieweit der mensch den klimawandel tatsächlich beeinflusst...weiss ich natürlich nicht. was mir generell auffällt ist, das eigentlich jeder nur seine weltanschauung mathematisch begründen will, wobei die anschauung immer wichtiger ist, als die mathematik. ich persönlich finde, das autos stinken, und das genügt mir schon, da brauch ich keine wissenschaft. wer die natur liebt, braucht keine berechnung, um zb. tote fische zu sehen, die durch irgendwelche industrieabwässer krepiert sind etc. vielleicht ist das ganze einfacher, als wir denken...nämlich dann, wenn wirs fühlen. aber dazu muss man erst aus den 4 wänden raus, aus dem auto raus, und ein bisserl die eigenen füsse benützen..da kommt man auf andere gedanken

Re: danke

und ich finds sehr interessant, das wir durch kollision neutrinos herstellen, die angeblich schneller als das licht sind, und gleichzeitig den benzinmotor nicht zu ersetzen imstand sind...woran mag das nur liegen????..yum yum..aber es mag durchaus leute unter den kommentatoren geben, die überzeugt sind, das die quantentheorie quacksalberei ist, und die erde durchaus flach.

Alarmismus

Zitat:"Ab 2017 können wir Klimawandel nicht stoppen"

Wenn ich nach Hause komme werde ich:
- noch eine Extrarunde mit meinem Auto fahren
- die Heizung auf 25 Grad aufdrehen
- alle Sparlampen durch die alte gute Glühbirne ersetzen
- die Fenter aufmachen
und im Garten in vorgezogenes Sonnwendfeuer anzünden.

Vielleicht gehts dann mit dem Point of no Return schneller, da ich ihn sonst bis 2017 schon wieder vergessen habe.

Der schnellste und einfachste Weg unnötiges CO2 zu reduzieren

wäre es diese ganzen "Klimagipfel" bei denen sich jeder Gschaftlhuber über den halben Erdball einfliegen lässt, ersatzlos zu streichen. Der letzte Klimagipfel in Kopenhagen hat soviel CO2 verursacht wie Marokko im Jahr emittiert. Wenigstens zeigte die Natur Sinn für Humor, als sie just zum Zeitpunkt des Gipfels Kopenhagen die schwersten Schneefälle seit einigen Jahrzehnten spendierte. Diesmal gehen die Klimaapokalyptiker anscheinend auf Nummer Sicher und halten diese unnötige Veranstaltung im frühsommerlichen Durban ab. Da kann man natürlich viel kameragerechter vor einer angeblich drohenden Erwärmung warnen, wie im verschneiten Kopenhagen.

PS: Die Aussagen dieses Hrn. Birol sind ohnehin keines Kommentars würdig. Der Mann ist ein Ökonom der anscheinend zuviel in Greenpeace-Panikbroschüren liest und dies als angebliche Wahrheiten verkauft. Als einzigen Punkt kann man ihm zugutehalten, dass er wenigstens klar ausspricht, dass die CO2-Selbstkasteiung der Europäer für die Fisch ist und wir uns durch die immensen Kosten zur Freude der Chinesen und Inder nur selbst schaden.


Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Der Weltklimarat, der uns die CO2-Hysterie eigentlich eingebrockt hat, hat 14 Teams von Topwissenschaftlern in aller Welt beauftragt auszurechnen, welche Klimaerwärmung sich ergeben würde, wenn der CO2-Gehalt der Atmosphäre von (2007 am Mauna Loa gemessen) 380 ppm auf 760 ppm steigen würde.
Es wurden 38 Werte nach verschiedenen Rechenverfahren ermittelt, die im Durchschnitt eine Erwärmung um 2,9 °C ergaben. Eine Erwärmung auf 2 °C, von denen Birol hier spricht, wäre also bei einer CO2-Konzenration in der Atmosphäre von etwa 640 ppm zu erwarten. Bis heute ist diese Konzentration aber nur unwesentlich angestiegen, der höchste Wert, den ich gefunden habe, ist 390 ppm. Deshalb sind wir von einem Temperaturanstieg auf 2°C noch ungeheuer weit entfernt!
Hier wird purer Alarmismus betrieben, vermutlich um den verschreckten Menschen mehr Geld für dieses (und andere) Institut(e) herauslocken zu können!

Wer den Bericht des Weltklimarates aufmerksam liest, erfährt, dass der Beitrag des anthropogenen (vom Menschen verursachten) CO2 zum globalen Treibhauseffekt nur im Promillebereich liegt, also eher zu vergessen ist!
Dabei hängt das Klima ja nur sehr wenig vom Treibhauseffekt ab. Wie jeder aus eigener Erfahrung weiß, hängt die Temperatur in erster Linie von der Sonneneinstrahlung, also vom Bedeckungsgrad durch Wolken ab. Darüber gibt es aber leider keine brauchbaren Daten. Wenn wir die hätten, wäre die CO2-Hetzkampagne gar nicht möglich gewesen!

Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Man muss auch wissen, dass ein Prozent weniger Bedeckungsgrad die gleiche Wirkung hat, wie eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre!
So genau, dass man ein Prozent Veränderung feststellen könnte, wird die Bewölkung aber von keiner Wetterstation der Welt beobachtet und vom Bedeckungsgrad über den Ozeanen wissen wir überhaupt nur wenig!
Nur weil wir hier derart große Wissenslücken haben, ist es möglich, die Schuld für die beobachtete Erderwärmung auf den lächerlich kleinen Anteil, den der Mensch am Treibhauseffekt hat, zu schieben!

Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Ach, nur im Promillebereich, hm? Na interessant dass wir es mit so wenig geschafft haben, die CO2 Konzentration in der Atmosphaere seit Beginn der industriellen Revolution um 40% von 280 auf 390 ppm zu erhoehen.

Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Hallo Alfie! Schon aufgewacht, oder haben Sie sich in der Zwischenzeit sogar schlau gemacht?

Zu den Promille: Der IPCC schreibt, dass etwa die Hälfte des Treibhauseffekts vom Wasserdampf kommt. Andere Forscher sagen, zwei Drittel oder 70 Prozent. Auch wenn für andere Treibhausgase als Wasserdampf nur die Hälfte bleibt, so muss das CO2 diese mit allen anderen Treibhausgasen teilen. Da CO2 nur ein sehr schwaches Treibhausgas ist, muss sein Anteil weit unter einem Viertel sein. An globalen CO2-Ausstoß ist der anthropogene Anteil laut IPCC aber nur 3,7 %, also muss der Anteil am gesamten Treibhauseffekt irgendwo im Promillebereich liegen!

Wir haben keine Ahnung, weshalb das CO2 seit Beginn der industriellen Revolution angestiegen ist. Aber der Zusammenhang mit dem Verbrennen fossiler Brennstoffe ist der gleiche wie der zwischen der Geburtenrate und der Anzahl der Störche am Neusiedlersee! In beiden Fällen gibt es eine gute Korrelation!

Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Es gibt keine fossilen Brennstoffe, es sei denn sie machen ein Lagerfeuer im Graben, fosse commune, dann wird alles fossil

Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Es wuerde schon helfen wenn Sie sich mal die Grundlagen durchlesen wuerden: http://en.wikipedia.org/wiki/Climate_sensitivity

Das Forcing nur durch CO2 betraegt ca. 1 Grad, das kann man direkt aus den CO2 Absorptionsspektren berechnen. Das entspricht einem Drittel der brutto 3 Grad Klimasensitivitaet die dann noch durch Wasserdampf und andere Feedbacks zustande kommen.

Und "wir haben keine Ahnung wie der Anstieg zustande kommt"? Treibt es Ihnen bei so einer dummen Aussage nicht die Schamesroete ins Gesicht?

http://www.skepticalscience.com/CO2-emissions-correlation-with-CO2-concentration.htm


Re: Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Haben Sie die Links, die sie da angeben nicht gelesen oder nicht verstanden?

Der erste Link (Wikipedia sagt praktisch genau das, was ich auch sage, der einzige Unterschied ist, dass ich gesagt habe, die Temperaturerhöhung bei Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre wäre im Mittel 2,9 °C, während Wikipedia auf 3 °C kommt. Das ist praktisch kein Unterschied, überhaupt, wo nachher einige spätere Arbeiten zitiert werden, die zeigen, wie groß die Unsicherheit ist: Einer sagt, es wären nur 0.4 °C, ein anderer sagt, die Temperaturerhöhung könnte um 70% größer sein, das wären dann 5,1 °C. Das bestätigt nur meine Ansicht, dass wir eigentlich viel zu wenig wissen, um eine sichere Prognose zu erstellen.

Der zweite Link beschäftigt sich überhaupt nur damit, dass es eine Korrelation zwischen dem CO2-Gehalt und dem menschlichen CO2-Ausstoß seit etwa 1750 gibt. Daraus zu schließen, dass der Mensch an der Erwärmung schuld trägt, ist genau so gescheit, als ob man sagen würde, die Kinder werden doch vom Storch gebracht, weil es eine Korrelation zwischen Geburtenrate und der Storchenanzahl gibt!

Alles in allem haben diese zwei Links meinen Standpunkt glänzend bestätigt!

Re: Re: Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Tja, so verbiegen sich die Denialisten wie Sie die Realitaet.

Sie haben gerade noch behauptet der Anteil des antrhopogenen CO2 an der Erwaermung im Vergleich zu Wasserdampf usw. kann nur im Promillebereich sein obwohl es eindeutig im 2-stelligen Prozentbereich liegt. Die Klimasensitivitaet wird allgemein mit 3 Grad angenommen, und mit Sicherheit nicht unter 2 Grad.

Und der zweite Link ist kein Beweis dafuer, wo die Erwaermung herkommt, sondern wo der CO2 Anstieg herkommt, bei dem Sie gerade noch gesagt haben "Wir haben keine Ahnung, weshalb das CO2 seit Beginn der industriellen Revolution angestiegen ist."

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

"im 2-stelligen Prozentbereich"? wo haben Sie denn das her? Das hat doch noch niemand behauptet!
In Ihrem Link lese ich, dass Idso 1998 gefunden hat, dass die Klmasensitivität nur 0,4 °C ist, also deutlich unter 2 Grad!

Der zweite Link sagt ja nur: "It isn't too much of a stretch to imagine the amount of CO2 we put into the atmosphere might have a causality link with the amount of CO2 that remains in the atmosphere." Das soll ein Beweis sein?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Das ist falsch. Idso ist ein Spinner. Allein das "Paper" heisst schon "A Skeptics view of potential climate change". Idsos Motivation wird schnell klar (Wikipedia): "Sherwood B. Idso assumed the Presidency of the Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change, a public charity which has accepted donations by ExxonMobil Oil Corporation"

Wieso glauben Sie ausgerechnet dem und nicht den anderen, viel aktuelleren Arbeiten?

Diese finden dass so ein niedriger Wert quasi unmoeglich ist, und die akzeptierte Reichweite ist 2-4.5 Grad, wahrscheinlichster Wert 3 Grad.

Zum CO2: Wir emittieren CO2. Die CO2 Konzentration in der steigt dementsprechend, genau parallel mit der Industrialisierung. Die Isotopenkonzentration zeigt eindeutig dass das CO2 fossilen Ursprungs ist. Akzeptieren Sie doch bitte das offensichtliche: WIR sind es, die das CO2 in der Atmosphaere vermehren.

Das wissen wir schon seit den 60ern, selbst Lyndon B. Johnson hat das damals schon akzeptiert: "This generation has altered the composition of the atmosphere on a global scale through . . . a steady increase in carbon dioxide from the burning of fossil fuels." "

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Der ist ja noch viel schlimmer als der Weltklimarat!

Ich halte hier nicht Idso, sondern jemamd anderen für einen Spinner!
Nicht 2-4.5 Grad, sondern 3 +/- 1.5 Grad, also ab 1.5 Grad, was auch weniger als 2 Grad ist!
Die Isotopenkonzentration zeigt, dass der Anteil an CO2, das pflanzlichen Ursprungs ist (fossile Brennstoffe sind das ja auch) zugenommen hat, dass es vom anthropogenen CO2 kommt, ist höchst unwahrscheinlich, der Anteil vom Vermodern oder Verbrennen heutiger Pflanzen ist ja sehr viel höher!
Lyndon B. Johnson musste es ja wissen(?).

Gast: H0den
25.11.2011 09:19
0

Und die sich verändernde Neigung der Erdachse auch nicht



http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,799414,00.html

Gast: xxl
25.11.2011 08:37
0

Klimawandel !

Wenn man ein generelles Nachtfahrverbot (LKW-Fahrer müssen ohnehin Pausen machen) einführen würde - und anstatt einem autofreien Tag täglich von 24:00 - 4:00 ein Fahrverbot (außer Rettung und Feuerwehr, Notarzt im Einsatz) machen könnte würden mehr Nachtunfälle wegfallen - und auch CO2 verhindert werden. Auch könnte man doch wieder die Nachtruhe wahren so wie es vorgeschrieben wurde von 10:00 - 6:00 Uhr keinen Lärm (Waschmaschine Soundmaschine Geschirrspüler etc.) - Auch die Außenbeleuchtungen/Werbetafeln könnte man doch von 10:00 - 4:00 wieder abdrehen - Taschenlampen sind eine Alternative dazu.
Man könnte Energiesparen.
Auch hieß es bei uns: Man soll die Nacht nicht zum Tag machen.


Aufwachen! Guten Morgen!

Liebe Presse Schreiberlinge, noch nie von Klimagate gehört? Google hilft!

Re: Aufwachen! Guten Morgen!

Das Geschwätz einiger Leute, welches bei Klimagate veröffentlicht wurde, halte ich für absolut unwichtig!
Viel wichtiger wäre, die Menschen würden sich nicht von Klimaforschern und anderen Alarmisten ins Bockshorn jagen lassen, sondern lesen, wie dürftig das ist, was die Wissenschaftler wirklich gefunden haben! Dann wäre der ganze Klimahype im Handumdrehen vorbei!

Gast: ichduwer
25.11.2011 08:25
1

dumm

die chinesen geben mehr für alternative energiegewinnung (wind, sonne) aus, als gesamteuropa!!!

 
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