Klimagipfel: Einigung auf Fahrplan zu Weltklimavertrag

11.12.2011 | 15:07 |   (DiePresse.com)

Bis 2015 soll ein Weltklimavertrag ausgearbeitet werden. Ab 2020 sollen vom Klimawandel besonders betroffene Länder jährlich 100 Milliarden Dollar bekommen.

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Der UN-Klimagipfel hat sich nach einem Verhandlungsmarathon auf einen Fahrplan für ein globales Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung verständigt. Erstmals wollen auch große Klimasünder wie die USA und China in einem Weltklimavertrag verbindliche Ziele zur Reduzierung ihrer Treibhausgas-Ausstöße akzeptieren. Mit der am Sonntag im südafrikanischen Durban erzielten Einigung setzte die EU einen Zeitplan durch, wonach das Abkommen bis 2015 erarbeitet werden und spätestens 2020 in Kraft zu treten soll. Umweltschützer zeigten sich allerdings enttäuscht und warnten vor Schlupflöchern. Der Gipfel war mit 14 Tagen die bisher längste Klimakonferenz.

"Zusammen haben wir hier positiven Druck ausgeübt auf die, die etwas Druck brauchen", sagte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard. Die EU hatte durch einen Schulterschluss mit den ärmsten Ländern und Inselstaaten den Druck auf große Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasausstößen stark erhöht. Umweltminister Nikolaus Berlakovich bezeichnete das Ergebnis als "historischen Durchbruch" und "Entscheidung für das Leben". Es habe in Durban nach jahrelangem Stillstand "ein globales Zusammenrücken beim Klimaschutz" gegeben, so Berlakovich in der Nacht auf Sonntag.

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Konflikt zwischen Indien und der EU

Südafrikas Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane, die mit ihrer Beharrlichkeit einen harten Konflikt zwischen Indien und der EU über die Verbindlichkeit des künftigen Weltklimavertrags in letzter Minute gelöst hatte, sprach von einem "historischen Meilenstein". "Wir haben einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht", sagte sie. Das Plenum applaudierte der Verhandlungsführung.

Heedegard sagte, die EU habe alles erreicht, nur bei der Frage der Verbindlichkeit des nun auszuhandelnden Klimavertrags habe man Zugeständnisse machen müssen. Knackpunkt dürfte nun die gefundene Kompromissformel sein, dass das bis 2015 geplante Abkommen auch durch eine "Vereinbarung mit Rechtskraft" umgesetzt werden kann. Es ist strittig, ob diese einer Hintertür öffnet, um aufstrebende Länder wie Indien nicht zu stark bei der Minderung der CO2-Ausstöße in die Pflicht zu nehmen. Kleine Inselstaaten waren enttäuscht und warnten, dass ihre Heimat bei einem Anstieg des Meeresspiegels versinken könne.

Indiens Umweltministerin Jayanthi Natarajan betonte, man habe viel Entgegenkommen bewiesen. Man lasse sich nicht einschüchtern und als Blockierer an den Pranger stellen. "Was ist das Problem, eine Option mehr aufzunehmen?", fragte sie mit Blick auf die Aufweichung. Ihr Land, sowie China und die USA lehnten bisher verbindliche Abkommen komplett ab, daher ist Durban in diesem Punkt ein großer Fortschritt.

China hatte zuvor erbost auf Vorwürfe reagiert, das Land blockiere eine Reduzierung von Treibhausgasen. "Es ist nicht so wichtig, was Länder sagen, sondern was sie tun", sagte Unterhändler Xie Zhenhua im Abschlussplenum mit Blick auf viele nationale Klimaschutzmaßnahmen.

Erfolgsmodell hierfür ist das rechtsverbindliche Kyoto-Protkoll, dass in einigen Ländern seit 1990 laut UN zu einem Rückgang der Treibhausgase geführt hat. In Durban wurde beschlossen, das auslaufende Kyoto-Protokoll bei der nächsten Klimakonferenz 2012 zu verlängern. Das Problem: Die Staaten, die sich zu Kyoto und verpflichtenden Minderungszielen bekennen, machen nur noch 15 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus. Davon entfallen elf Prozent auf die EU. Mit der Verlängerung soll die Zeit bis zum Inkrafttreten des neuen Klimavertrags überbrückt werden.

100 Milliarden Dollar für betroffene Länder

Die Konferenz ließ offen, ob die nächste Kyotoperiode bis 2017 oder bis 2020 andauern sollte. Bis 2012 müssen die Reduktionsziele des Treibhausgas-Emissionen der einzelnen Länder in das Abkommen geschrieben werden. Die EU wollte einer Verlängerung nur zustimmen, wenn es im Gegenzug das Bekenntnis zu einem Weltklimavertrag gibt. Konkretisiert wurde hingegen die Struktur des Grünen Klimafonds, mit dem vom Klimawandel besonders betroffene Länder ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar (74,7 Mrd. Euro) bekommen sollen.

Enttäuscht reagierten jedenfalls die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und WWF. Beide NGOs sind mit dem Resultat unzufrieden. Kritisiert wurde vor allem, dass das künftige globale Klimaabkommen, das 2020 in Kraft treten soll, kaum rechtlich bindend sein werde. Ernüchterndes Fazit von Samantha Smith, Leiterin des internationalen WWF-Klimaprogramms: "Millionen Menschen werden mit diesem Ergebnis den kommenden Klimakatastrophen ausgeliefert. Die Regierungen der Welt haben versagt."

(Ag.)

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146 Kommentare
 
12 3 4

Und die Klima-Karawane

zieht weiter nach Katar im nächsten Jahr!

Die Klima-Anlagen werden dort den Energieverbrauch für diese Massenveranstaltung des IPCC vervielfachen.

Aber Katar hat genügend Öl-Geld für Klima-Anlagen.

Allein bei der Klima-Konferenz auf Java stieg deshalb dort der Energieverbrauch für 2 Wochen um 30%.

Sibirien z.B.Irkutzk wäre viel billiger,aber da würden ja viele dieser Treibhaus-Hysteriker(innen) aufgrund der Klima-Erwärmung erfrieren.

Haben ja schon massiv gefroren in Kopenhagen außerhalb der überheizten Treibhaus-Tagungsräume.

Re: Und die Klima-Karawane

Einer der großen Fehler der CO2-Treibhausanhänger besteht darin, stets Durchschnittswerte zu betrachten und Durchschnittswirkungen zu postulieren.

Physik spielt sich aber niemals an Durchschnittsbedingungen ab, sondern stets an konkreten Bedingungen vor Ort. Wenn also CO2 tatsächlich irgendeine Auswirkung auf die Temperaturen hätte, dann müßte dort, wo eine Messe stattfindet, eine Heeresbrigade auf einen Truppenübungsplatz rollt oder eine Klimakonferenz stattfindet, durch den steigenden lokalen CO2-Gehalt sofort eine "lokale Klimakatastrophe" einsetzen - die Temperaturen müßten nach oben schießen. Das aber wurde nie beobachtet, wie es ganz allgemein keinerlei Meßergebnisse gibt, die belegen würden, daß ein höherer CO2-Anteil der Luft zu einer Erwärmung des Bodens führte. Es wurden auch nach meiner Kenntnis nie irgendwelche Forschungsprojekte durchgeführt, um eine "örtliche Erderwärmung" im Zusammenhang mit einem lokalen CO2-Anstieg zu belegen - jeder weiß ganz einfach, daß das Quatsch ist. Deshalb verbleibt die Diskussion im Abstrakten - Es reicht der starke Glaube und die reine Gesinnung. Wer wissen will, wie die "Treibhausgase" in der Atmospäre tatsächlich wirken, mag unseren Report zu dem Thema lesen:
www.ke-research.de/downloads/Klimaretter.pdf (deutsch)
www.ke-research.de/downloads/ClimateSaviors.pdf (englisch)

der pöhse, pöhse Klimawandel

weltweit Rekordernten: Obwohl die Nachfrage (China, Indien) um 400% steigt, mehr als je zuvor in die Fleischproduktion fließt, in Südamerika 80% aller PKW und LKW mit Bioethanol fahren und die USA und EU auch auf Bioethanol Beimischung umstellen stagnieren die Preise für Commodities dank Rekordernten weltweit:

http://www.agrarheute.com/weizen-rekordernte

Re: der pöhse, pöhse Klimawandel

Ha? Die Preise fuer Nahrungsmittel "Commodities" sind waehrend der Krise 2008 und auch jetzt nochmal leicht zurueckgegangen, liegen aber trotzdem mehr als doppelt so hoch wie vor nicht einmal 10 Jahren: http://www.fao.org/worldfoodsituation/wfs-home/foodpricesindex/en/

Re: Re: der pöhse, pöhse Klimawandel

ja stimmt, aber angesichts der Nachfrage müssten sie mehr als vier mal so hoch sein.

Gast: gast1984
12.12.2011 16:43
4

Wenn es wärmer wird und mehr Co2 in der Luft ist gibts halt mehr Biomasse!


Warum protestierten

eigentlich die Umweltschützer

nicht in Durban

gegen das südafrikanische Atomkraftwerk in Koeberg?

Greenpeaceler(innen) bitte melden!

Re: Warum protestierten

Ach Fishhof. Haben Sie nicht mal 10 Sekunden Zeit um Ihren Bloedsinn zu recherchieren bevor Sie hier das Forum damit belaestigen?

"In August 2002 twelve Greenpeace activists obtained access to the station. Six of them scaled the wall of the plant to hang up an anti-nuclear protest banner. The twelve were arrested and fined."

http://en.wikipedia.org/wiki/Koeberg_Nuclear_Power_Station

Re: Re: Warum protestierten

Greenpeace-Mitbegründer

Patrick Moore im FOCUS-Interview vom So.23.1.2008

Atomkraft? Ja,bitte!

Wundert ja nicht,denn Greenpeace wurde von Quäkern gegründet,

die in Pennsylvania

ja bekanntlich im Atom-Konzern Westinghouse inc.

eine wichtige Rolle spielen.

Re: Re: Warum protestierten

Und warum nicht vorige Woche unter den Augen der Weltöffentlichkeit,Alfie?

Ihr seid ja sonst so mediengeil!

Re: Re: Re: Warum protestierten

Also ich bin nicht bei Greenpeace.

Und ich nehme an dass mittlerweile die Sicherungsvorkehrungen verschaerft wurden, man klettert ja nicht so mir nichts dir nichts jede Woche mal auf ein AKW.

In Durban ging es um Klimawandel und nicht um Atomkraft, ie ja eigentlich hilfreich fuer den Klimaschutz ist. Auch wenn Greenpeace am liebsten auch noch alle AKWs abschalten wuerde sind sich viele Klimaaktivisten dessen doch bewusst. Die leben naemlich nicht in so einer seltsam verschrobenen Schwarz-Weiss Welt wie Sie.

Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Wie war das Wetter in Durban,Alfie?

Welche Organisation hat Sie dorthin geschickt und Ihre Reise bezahlt?

Re: Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Neidig, weil Sie es noch nie aus Krottendorf hinaus geschafft haben?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Bitte um Antwort!

Oder waren Sie als "blinder Passagier" einer NGO auf Kosten von uns Steuerzahlern unterwegs?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Also gut, eine Antwort. Laut Wetterbericht war das Wetter in Durban wohl angenehm. Ich weiss das selber nicht weil ich ja nicht dort war. Das beantwortet wohl auch Ihre zweite Frage.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Aber viel kälter als normal im Frühling!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum protestierten

Warum haben Sie dann 14 Tage lange nicht mehr Ihre grünen Klima-Blödheiten in diesem Forum gepostet?

Warens auf Südsee-Urlaub und habens das geologische Absinken von Tuvalu unter den Meeresspiegel gemessen?

optimum

Von den Klimaoptimae vor der letzten Eiszeit und auch der wunderbaren Vegetation, die es während des Optimums bei uns gab, sind wir noch sehr weit entfernt. So lange bei uns die Bäume das halbe Jahr ohne Blätter als nackte Gerippe dastehen, kann ich nur sagen: Klimaerwärmung: ja bitte.

Konkret wird

NICHTS,

denn im Abschluß-Papier stehen nur Floskeln mit vagen Absichtserklärungen ohne definitive Verpflichtungen

und das ist gut so.

Leider wird aber für einige Jahre die Geldverschwendung für das Kioto-Ziel noch einige Jahre verlängert und damit die Staatsschulden massiv steigen

und

die Treibhaushysteriker(innen)

werden sicher noch einige Male

14 Tage gut bezahlten Klima-Luxus-Urlaub

auf unsere Kosten

in warmen Gebieten organisieren.



Re: Konkret wird

Alfie

verteilt automatisch rote Balken aus seinem GREEN-Comical-Office,

wenn mein Shem auftaucht?

Congratulation!

. . denn sie wissen nicht, was sie tun!

Vergeben sollte man den vom europäischen Klimawahn Befallenen trotzdem nicht, denn sie könnten sich ja informieren!

Dass es keinen Beweis dafür gibt, dass der Mensch einen Einfluss auf das Erdklima hat, habe ich hier schon gestern (11.12. 11:57) geschrieben. Wie abwegig es ist, die Erwärmung den menschlichen Emissionen zuzuschreiben, möchte ich hier näher erkären:

Der Beitrag von “fossil fuels and cement production” zum CO2-Ausstoß der Erdoberfläche beträgt laut Figure 7.3 im Bericht des Weltklimarates (AR4) nur knapp 3 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes. Für "Radiative forcing" (=Energie, die das Klima beeinflusst) des CO2 in der Atmosphäre wird +1,66 Watt pro Quadratmeter [W/m2] angegeben. Drei Prozent davon sind dann nur 0,03735 W/m2 für den menschlichen CO2-Ausstoß.
Zum Vergleich: Die Sonneneinstrahlung (Solarkonstante) beträgt 1366 W/m2. Auch wenn man annimmt, dass 1/3 davon wieder in den Weltraum abgestrahlt wird (Albedo), so bleiben immer noch ca. 900 W/m2 übrig, also rund vierundzwanzigtausendmal so viel wie das menschliche CO2 bewirkt!
Die rund 450 W/m2 Albedoabstrahlung schwanken stark je nach Anzahl und Art der Wolken, nach Schneelage, Eis und Veränderung der Pflanzenoberfläche.
Da müssen die vom Menschen verursachten 0,03735 W/m2 total untergehen! Ein Einfluss des Menschen auf das Erdklima ist völlig auszuschließen!


Re: . . denn sie wissen nicht, was sie tun!

Na kommen Sie. Schon wieder dieser Unsinn.

Die 3% Beitrag, Jahr fuer Jahr, ueber 150 Jahre machen mittlerweile 40% aus: wir haben die CO2 Konzentration nachweislich von 280 auf 393 ppm CO2 erhoeht.

Das "radiative" forcing sind auch nicht 1.6 Watt sondern 3.7 Watt, gegenueber einer Verdoppelung von CO2. Ihre Zahl bezieht sich auf das totale Forcing seit der industriellen Revolution.

Diese Zahl mit der Solarkonstante zu vergleichen ist weiters kompletter Unsinn. Die Erde strahlt ja diese Energie auch wieder ab. Ihre 900 Watt nach Abzug der direkten Albedo werden nicht absorbiert sondern ueber langwellige Strahlung abgegeben, sonst wuerde sich die Erde ja konstant aufwaermen und schon laengst zerschmolzen sein.

Die +1.6 Watt sind eine signifikante Aenderung in dieser Energiebilanz.

Ich empfehle Ihnen aktuelle Literatur zum Thema Attribution: http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1327.html#/

"Our results show that it is extremely likely that at least 74% (±12%, 1σ) of the observed warming since 1950 was caused by radiative forcings, and less than 26% (±12%) by unforced internal variability. Of the forced signal during that particular period, 102% (90–116%) is due to anthropogenic and 1% (−10 to 13%) due to natural forcing."

Re: Re: . . denn sie wissen nicht, was sie tun!

Was schreiben Sie denn da zusammen?
Der letzte Bericht des IPCC ist doch nicht 150 jahre alt sondern von 2007! Dort findet man die 3 %! Damit es jetzt 40 % sein könnten, müsste vom Menschen jetzt fast 23mal so viel CO2 ausgestoßen werden wie damals. Das ist doch völlig unmöglich! 280 ppm CO2 in der Atmosphäre waren es vermutlich vor etwa einem Vierteljahrtausend. Dass "wir" die Konzentration auf 393 ppm erhöht haben sollen, ist nicht "nachweislich", sondern völlig unglaubwürdig!
Auf 3,7 W/m2 radiative forcing kommt man, wenn man die Angaben über Treibhausgase im IPCC-Bericht zusammenzählt.
Die geschätzten 900 W/m2 sind ja das, was nach der Abstrahlung von den 1366 W/m2 Solarkonstante übrig bleibt!
Die 1,6 W/m2 radiative forcing für das CO2 in der Atmosphäre finden Sie im Bericht des Weltklimarates auf Seite 655.
Ihr Link beschäftigt sich - genau wie der Weltklimarat - nur mit der Zeit seit 1950. Der IPCC sagt aber dazu, dass die Ergebnisse von Beobachtungszeiträumen unter 50 Jahren anzweifelbar sind (has not yet been established). So ein kurzer Zeitraum sagt aber überhaupt gar nichts!

Re: Re: Re: . . denn sie wissen nicht, was sie tun!

Schaun Sie, Sie haben halt keine Ahnung.

Das mit den 3% ist nun wirklich nicht so schwer. Ich hab Ihnen das doch schonmal vorgerechnet. Sie haben 2000 Schilling erspart und verdienen 1000 Schilling im Monat. Ihre Miete betraegt auch 1000 Schilling. Es bleiben Ihnen also Null Schilling ueber, das Ersparte bleibt konstant, genau wie die CO2 Konzntration der Erde bei einem natuerlich ausgeglichenen CO2 Budget. Jett wird Ihr Gehalt um 3% erhoeht. Hoert sich nicht viel an, 3%, oder? Aber die 30 Schilling laeppern sich und in 20 Jahren haben Sie ihr Erspartes schon um 600 Schilling, also um 30% erhoeht. Klingelts langsam?

Das "wir" die Konzentration angespart haben laesst sich ganz eindeutig ueber die Isotopen Konzentration zeigen.

Die 900 bleiben ueberhaupt nicht ueber, wie stellen Sie sich das denn vor? Dass die Erde das einfach aufsaugt? Hier haben Sie das Erd Energie Budget: http://en.wikipedia.org/wiki/File:57911main_Earth_Energy_Budget.jpg

Da sehen Sie eindeutig dass Ihre 30% Albedo direkt abgestrahlt werden, und der Rest indirekt. V.a. diese indirekte Abstrahlung wird vom Treibhauseffekt beeinflusst.

Der IPCC Bericht ist von 2007, das Paper von 2011. Dieses Paper verwendet dieselben Kriterien fuer Wahrscheinlichkeit wie der IPCC, ich sehe das Problem nicht. Haben Sie etwa einen Fehler gefunden? Und wo haben Sie die Info zu den 50 Jahren her? Normal sind 15 Jahre die relevante Zeitskala im Trends festzustellen.

Re: Re: Re: Re: . . denn sie wissen nicht, was sie tun!

Ich denke, dass die Ahnungslosigkeit mehr bei Ihnen liegt!
Bei Ihrem Beispiel ist alles konstant, in der Natur aber gar nichts. So leitet man in wirkliche Treibhäuser absichtlich CO2 ein, damit die Pflanzen mehr davon zur Verfügung haben und damit schneller wachsen. In der freien Natur passiert natürlich genau dasselbe!
Wenn die 900 W/m2 nicht auf der Erde bleiben würden, wäre die Durchschnittstemperatur hier nicht 287 °K sondern nahe 0 °K.
Von der Isotopenkonzentration wissen wir erst seit kurzer Zeit und wir finden dabei deutliche lokale Unterschiede. Ob das früher genau so oders anders war, kann niemand wissen!
Dass die Aussagen des Weltklimarates nur auf den Daten von 50 Jahren, oder genauer auf den Daten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegründet sind, sagt der Weltklimarat unzählige Male, z. B. allein auf Seite 665 viermal!
Mit 15 Jahren Beobachtungszeit kann man einen kurzzeitigen Trend erkennen, um einen Klimawechsel von natürlichen Klimaschwankungen, die Jahrzehnte dauern können, zu unterscheiden, braucht man mindestens Jahrhunderte, besser Jahrtausende. Mit einem halben Jahrhundert ist überhaupt keine Aussage möglich!
Das sagt sinngemäß auch der Weltklimarat auf S. 665 !

 
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