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Kampf gegen den Wildwuchs im Bio-Dschungel

16.12.2011 | 18:39 |  von jeannine hierländer (Die Presse)

Lebensmittel: Tonnenweise gefälschtes Biosoja ist nach Österreich gelangt. Gegen Betrug sind die Behörden so gut wie machtlos - obwohl die Kontrollen sehr streng sind. Wer sichergehen will, muss genauer hinsehen.

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Wien. Ob „Ja! Natürlich“, „Feelgood bio“ oder „Morgentau“ : Bioprodukte sind in Österreich beliebt. Kein Wunder also, dass Firmen ihre Produkte gerne mit eigenen Biosiegeln schmücken. Von rund 100 Lebensmittelsiegeln in Österreich entfällt über ein Drittel auf Bioware. Aber ist tatsächlich alles bio, nur weil es auf der Verpackung steht? Die Antwort lautet spätestens seit dem Jahr 2007: ja – zumindest in der EU. Denn laut der EU-Bioverordnung dürfen nur noch jene Produkte „bio“ genannt werden, die auch biologisch produziert wurden.

„Unternehmen können ihre eigenen Zeichen kreieren, aber diese Anforderungen müssen mindestens erfüllt sein“, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Lebensmittel dürfen nur dann als biologisch ausgezeichnet werden, wenn ihre Inhaltsstoffe zu mindestens 95 Prozent biologisch sind. Genetisch veränderte Organismen (GVO) sind verboten, chemische bzw. synthetische Zusatzstoffe hingegen in Ausnahmefällen erlaubt – aber nur, wenn es noch keine geeignete biologische Alternative gibt. Die Zulassung muss von der EU-Kommission und den Mitgliedsländern genehmigt werden.

Seit dem Vorjahr gibt es dafür ein eigenes EU-Bio-Logo, das verpflichtend zu verwenden ist. Nur bei Produkten, die aus Nicht-EU-Ländern eingeführt werden, ist die Verwendung freiwillig. Angegeben werden muss auch, ob das Produkt in der EU erzeugt wurde. Außerdem muss auf allen Bioprodukten die Nummer der Kontrollstelle angegeben werden, die überprüft, ob alle Auflagen eingehalten wurden. „Sobald ein Produkt eine Kontrollstellennummer hat, kann ich mir als Konsument sicher sein, dass es aus biologischer Landwirtschaft stammt und kontrolliert wurde“, sagt Birgit Beck vom Verein für Konsumenteninformation (VKI).

Wer sichergehen will, dass seine Biolebensmittel auch aus Österreich kommen, muss im Supermarkt etwas genauer hinsehen. Am häufigsten für die Kennzeichnung von österreichischen Produkten wird das Bio-Zeichen der Agrarmarkt Austria (AMA) verwendet: Es schreibt vor, dass die Zutaten eines Produkts zu mindestens zwei Dritteln aus Österreich stammen müssen. Ausnahmen gibt es, wenn Produkte in Österreich nicht zu bekommen sind.

 

Kontrollen wie vom Fiskus

Die AMA vergibt allerdings drei Gütesiegel: Eines für konventionelle Lebensmittel, zwei für Bioprodukte. Nur das rote belegt die österreichische Herkunft. „Das Schwarze vergeben wir auch für Bananen aus Ecuador“, sagt Rüdiger Sachsenhofer von der AMA. Während das AMA-Zeichen genau den EU-Vorgaben entspricht, setzen sich andere Marken, wie zum Beispiel Demeter, selbst strengere Auflagen.

Vergeben werden die Zeichen in der Regel von den Unternehmen selbst. Dafür müssen sie sich von unabhängigen, privaten Stellen kontrollieren lassen. „Jeder Bio-Unternehmer muss einen aufrechten Vertrag mit einer Kontrollstelle haben“, sagt Ulrich Herzog aus dem Gesundheitsministerium. Die Kontrollstellen werden vom Wirtschaftsministerium zugelassen und von der Lebensmittelbehörde überwacht. Kontrolliert werden sowohl die Biobauernhöfe als auch Verarbeitungsbetriebe, wie zum Beispiel Molkereien. In Österreich gibt es knapp zehn solcher Stellen.

Die größte ist die im niederösterreichischen Enzersfeld ansässige Austria Bio Garantie (ABG). Sie prüft jährlich etwa 10.700 Biobauern und 1200 Verarbeitungsbetriebe, jeden mindestens einmal. Zusätzlich schauen die Prüfer stichprobenartig unangemeldet vorbei. „Die Kontrolle muss man sich wie eine Finanzprüfung vorstellen“, sagt Johanna Zollitsch, Qualitätsmanagerin bei der ABG. Die Kontrolleure sehen sich an, ob die Produktion von herkömmlichen Lebensmitteln streng genug von der biologischen getrennt ist, oder ob der Betrieb grundsätzlich für die Bioproduktion geeignet ist.

Sie sichten Dokumente und machen Aufzeichnungen. Dann lassen sie die Daten noch einmal von Kollegen überprüfen. Erst dann wird entschieden, ob der Betrieb sein Zertifikat behalten darf.

 

130 Verstöße im Vorjahr

Bei Verstößen gibt es erst einmal eine Mahnung. Im schlimmsten Fall verliert der Bauer seine Biolizenz und darf nur noch konventionell produzieren. Mit der biologischen Produktion darf er zwar von vorne beginnen, die Vorlaufzeit, bis er seine Produkte auch wieder als bio ins Regal stellen darf, beträgt allerdings zwei Jahre.

Im Vorjahr wurden in den 22.000 heimischen Biobetrieben 130 Verstöße festgestellt, meldet das Gesundheitsministerium. Experten orten dabei allerdings ein Problem: „Was Verstöße und Unregelmäßigkeiten genau sind, ist EU-weit nicht einheitlich geregelt“, sagt Stephan Dabbert vom Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Universität Hohenheim. So werde in manchen Ländern schon eine minimale Abweichung, wenn zum Beispiel eine Unterschrift fehlt, als Unregelmäßigkeit gezählt. „Wenn man das schon als Abweichung wertet, fallen die Zahlen natürlich entsprechend hoch aus“, sagt Dabbert.

Andere Länder zählen anders und melden daher entsprechend weniger Fälle nach Brüssel. „Das zu vereinheitlichen wäre eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Überwachungssystem“, so Dabbert.

Schwieriger ist es mit Ländern, die keine EU-Mitglieder sind. Will ein Drittstaat seine Bioprodukte in die EU verkaufen, muss er von den Behörden der Mitgliedsländer anerkannt werden. Das kann allerdings dazu führen, dass zum Beispiel Holland Bioschokolade aus Ecuador importiert und diese durch den freien Warenverkehr nach Österreich gelangt – obwohl sie von Österreich nicht anerkannt wurde. Das System soll künftig vereinfacht werden, sodass sich die Kontrollstellen direkt bei der EU-Kommission melden müssen. „Derzeit funktioniert es so, dass jeder dem anderen vertraut“, sagt Ulrich Herzog aus dem Gesundheitsministerium.

 

Machtlos gegen Betrug

Gegen Betrugsfälle, wie jüngst jenen rund um gefälschtes Biosoja aus Italien, ist man aber so gut wie machtlos – da sind sich die Experten relativ einig. So sagt etwa Birgit Beck von der AK: „Vor Betrug ist man nie gefeit, den erkennt man am Ende der Kette nicht mehr.“

Auf einen Blick

Seit dem Vorjahr gibt es ein verpflichtendes EU-Zeichen für Bioprodukte. Viele Unternehmen verwenden zusätzlich ihre eigenen Siegel. Sobald auf einem Produkt „bio“ steht, muss es die EU-Vorschriften erfüllen. Dazu zählt zum Beispiel das Verbot von genetisch veränderten Organismen. In Österreich gab es im Vorjahr 130 Verstöße.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.12.2011)

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26 Kommentare
 
1 2
Gast: Anders gesehen!
18.12.2011 18:21
1 0

Wieso Bio scheitern muß

Es gibt 4 btw. 5 Konzerne die sich mehr als 90% des Lebensmittelhandels aufteilen, die Konsequenz ist, der Konsument ist einer Monotonie ausgeliefert ohne Chance diesem entkommen zu können. Für die Landwirte bedeutet es, er Produziert für einen dieser Konzerne exklusiv und ist dem auf Gedeihen und Verderben ausgeliefert, alternativen, höchsten im Ausland, aber nicht Österreich.

Mit dieser Marktkonzentration ist weder ein gesunder Wettbewerb möglich noch besteht die Möglichkeit für eine Ausgewogenen Vielfalt, was nicht 100 mal am Tag verkauft wird, fliegt unweigerlich, jeder qcm wird auf Warenumsatz gerechnet, gilt es doch vor allem auch den Gewinnen die Aktionäre zu befriedigen und nicht jene die hinter den Produkten stehen.

Persönlich, ich kaufe hin und wieder Bio, vor allem Eier oder auch mal anderes, vielleicht ist wirklich Bo drinnen, vielleicht bekommt der Landwirt dafür doch ein oder zwei Cent mehr, aber im Grunde ist mir klar, ich werde da betrogen und belogen, Gütersiegel hin, Gütesiegel her, solange diese 5 Konzerne nicht auf unter 33% des Gesamtmaktes geschrumpft sind bleibt es eine Lüge ohne wenn und aber!

Gast: EU ist super!
17.12.2011 19:35
0 0

Mir kommt vor

... das Kuerzel "AK" wird ohne Definition verwendet. Schaemen Sie Ihnen!

Herman
17.12.2011 15:10
2 1

dumm, wer BIO kauft

. . . da gibt's kein Gesetz, keine Kontrolle, ist der grösste Unfug.
Bio sollte und könnte auf allen Lebensmitteln stehen.

Antworten Gast: vu3
17.12.2011 15:14
0 1

Artikel nicht gelesen

oder nicht verstanden

Antworten Antworten Herman
19.12.2011 02:39
0 0

Re: Artikel nicht gelesen

. . . sorry, mein Kommentar ging daneben, da ich den Artikel nur überflog und aus Wut meine alte Meinung wiedergab.

Wieder ein Beweis, dass die Politiker nicht wissen, was sie tun.
Die Welt kann sich nicht die Nahrung leisten und mit der BIO wird weniger und viel teurer produziert.

Gast: helmixl
17.12.2011 12:50
4 0

kontrolle

BIO kann jeder draufschreiben. aber auf die kontrolle kommt es an. die eu die dies machen müsste, sie mischt sich ja sonst überall ein, versagt total. daher soll man das alles vergessen wo man hinschaut nur lug und trug.

1 0

REWE regiert österreich.


parapente
17.12.2011 08:23
3 1

"Die Kontrollen sind sehr streng,

die Behörden aber machtlos"!

Na, wie zergeht das auf der Zunge??
HOCH lebe BIO.

3 1

Re: "Die Kontrollen sind sehr streng,

Welche Kontrollen?

Die Bio-Betriebe kontrollieren sich mit ihren diversen esoterischen Bio-Bauern- Vereinen,

von biologisch-dynamisch,biologisch-organisch usw.selbst!

8 3

Der Bio-Wahn ist

eben teuer!

2 2

Re: Der Bio-Wahn ist

Und wer teures Bio-Soja kauft ist selber schuld.

Denn Soja wurde ja in China urspr. nur als Schweinefutter aus einer giftigen Wildform herausgezüchtet.
Dann haben die Veganerinnen bei uns die Soja-Bohne mit Tofu usw. als Fleisch-Ersatz entdeckt.

Auf Soja-Sprossen fühlen sich ja bekanntlich auch EHEC-Bakterien sauwohl.

Antworten Antworten Gast: baron banzig
17.12.2011 12:15
0 3

Re: Re: Der Bio-Wahn ist

Ist Ihnen so langweilig, dass Sie sich selbst antworten?

Antworten Antworten Gast: baron banzig
17.12.2011 12:11
0 3

Re: Re: Der Bio-Wahn ist

Ist Ihnen so langweilig, dass Sie sich selbst antworten?

Antworten Antworten Gast: baron banzig
17.12.2011 12:02
0 3

Re: Re: Der Bio-Wahn ist

Ist Ihnen so langweilig, dass Sie sich selbst antworten?

Gast: Fatalist
17.12.2011 07:11
3 3

Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Der Bio-Schmäh ist nur eine neue Rechtfertigung für die hohen Agrarsubventionen in der EU!
Ich wohne in der Kornkammer Österreichs, und fahre oft mit dem Fahrrad durch die Gegend und ich sehe keinen Unterschied zu früher, vor der EU-Mitgliedschaft, dass sich etwas bei der Anbauweise verändert hätte!
Die größten "Bio-Bauern" sollen im Marchfeld ihren Betrieb haben, das ist der größte Betrug, das Marchfeld ist das größte Nitrat verseuchte Gebiet in Österreich, dort spritzen die "Bio-Bauern" alles aufs Feld was die Quantität steigert!

Antworten Gast: comment from inside
17.12.2011 13:48
2 2

Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Also was Sie schreiben ist wohl der größte Unfug! Unterstellungen, Mutmaßungen und Behauptungen der ganz besonderen Art! 1. Es ist kein Bio-Schmäh, der den Biobauern ihr Ihnen zustehendes Geld in Form von Ausgleichszahlungen bringt. Dafür gibts eine klar definierte und strengstens kontrollierte Vorgangsweise. 2. Was soll sich durch Bio für Ihr Auge ändern? Wenn auf Chemie verzichtet wird, heisst es nicht, daß die Felder verunkrauten müssen, denn dann gibt keinen Ertrag! 3. Die größten Biolandwirte haben nicht im Marchfeld ihre Betriebe! Die Nitrateinträge stammen von der konventionellen Landwirtschaft, durch den leichten Boden und intensive künstl. Bewässerung gelangt das Nitrat ins Grundwasser. 4. Der Bio-Skandal in Italien wurde nicht durch falsch arbeitende italienische Biobauern hervorgerufen, sondern durch betrügerische Netzwerke (inkl. Kontrollbehörden) , die konventionelle Produkte als bio deklariert haben! 5. Wenn Lois-Vuitton Produkte gefälscht verkauft werden, so trägt auch nicht das Label LV die Schuld! Jetzt alles klar für Sie?! Nicht immer mit Neid und Argwohn auf die Bauern schauen, die haben Arbeit und Risiko genug.

Antworten Antworten Gast: Fatalist
17.12.2011 15:23
1 0

Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Wo sind dann die 10.000-20.000 Bio-Betriebe wenn nicht in der Kornkammer Österreichs?

Antworten Antworten Antworten Gast: comment from inside
17.12.2011 18:24
1 1

Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Das ist eine gute und berechtigte Frage, da hat mir unser Nachbar, der Biobauer ist, geholfen:
Der größere Teil der ca. 20000 Biobauern ist im Westen ab Öberösterreich angesiedelt. In Gesamt-NÖ und Wien gibt es ca. 4000 Biobauern, und im Marchfeld - so mein Nachbar - gibts eine relativ geringe Zahl an Biobauern, ca. 50-70.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen da helfen. Übrigens - als Tipp für Sie: Die Biobauern habe ich als sehr kommunikative Typen kennengelernt. Die freuen sich, wenn Sie sich für die Arbeitsvorgänge interessieren, viele haben auch Tage der offenen Tür. Probieren Sie es einfach, für mich war es immer sehr aufschlussreich zu erfahren, wie diese Burschen arbeiten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Fatalist
17.12.2011 19:26
0 1

Re: Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Sie sind kein Bauer?
Bei uns wohnen auch Bauern, und die erzählen auch immer wie schlecht es ihnen geht, die Realität schaut aber anders aus.
Das Jammern ist den Bauern in die Wiege gelegt und wenn Sie Ihren Nachbarn glauben, dann sind Sie naiv oder selbst Bauer!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: comment from inside
17.12.2011 19:58
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Lieber Fatalist, Sie scheinen also keine guten Erfahrungen gemacht zu haben mit den Bauern. Natürlich kenne auch ich Jammerer und Unzufriedene, aber in welcher Branche gibts das nicht, das gibts sogar in meinem Geschäft. Wie dem auch sei, ich glaube = vertraue meinem Nachbarbauern! Weil er authentisch ist und seine positive Gesinnung auch nach aussen lebt. Und er weiss auch, daß er in seinem job niemals das Gehalt eines Arztes, RA oder eines Facharbeiters haben wird. Er ist stolz, wenn er auf seinem Hof wieder was renovieren konnte, und ab und zu trinken wir zusammen ein Bier.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Fatalist
17.12.2011 22:34
0 2

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Wenn das Ihr Nachbar liest, dann lacht er Sie aus!
"Er verdient niemals das Gehalt eines Facharbeiters!", das glauben Sie ja selbst nicht, aber träumen Sie weiter, die Welt braucht auch Romantiker!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: comment from inside
18.12.2011 08:13
2 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren

Da gibts nichts zu lachen! Brutto ist nicht netto!
Die Netto-Einkommen des Großteils der Landwirte (90 %) liegen unter dem von Facharbeitern. Das ist durch Zahlen belegt. -- Aber es kann ja auch sein, daß Sie ein Realitätsverweigerer sind und sich über Fakten hinwegsetzen. Und weiterhin auf jeden Bauern neidisch sind wenn er sich eine neue Maschine kaufen muß, solche Neidhammeln solls ja bekanntlich geben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Fatalist
18.12.2011 14:13
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die Österreicher sollen erst vor ihrer eigenen Tür kehren


Dann soll Ihr Nachbar einmal seine ganzen Kontobelege offenlegen, wenn er so wenig verdient

Vor ein paar Jahren hätte ich Ihnen noch geglaubt, aber jetzt nach persönlichen Erfahrungen aus erster Hand sehe ich das alles nüchterner, und hat nichts mit Neid zu tun!

Die Agrarsubventionen sind schon so ausgeartet, dass sie schon gar nicht mehr eruierbar sind, es ist einfach Betrug an die Steuerzahler!
Die Subventionen wurden immer gerechtfertigt mit dem niedrigen Marktpreise, die Marktpreise sind aber jetzt enorm gestiegen, also müssten die Subventionen gekürzt werden, dass wäre fair, aber die Subventionen steigen ständig an!

Antworten Antworten Gast: Seuerzahler2000
17.12.2011 15:10
2 1

"der den Biobauern ihr Ihnen zustehendes Geld"

Das ist ja wohl die größte Frechheit. Euch Bauern steht genau gar nichts zu.

Antworten Antworten Antworten Gast: comment from inside
17.12.2011 18:16
1 0

Re: "der den Biobauern ihr Ihnen zustehendes Geld"

1. Also ich bin kein Bauer!
Wenn Sie von Frechheit schreiben, dann zeigt das auf, daß Sie nicht informiert sind.
Zu Ihrer Info, und als Experten meinen Nachbarn hinzugezogen, denn der ist Biobauer, und ein ganz guter noch dazu: Biobauern müssen einen Vertrag mit dem Bund unterschreiben, der Ihnen bei Einhaltung all der Vorschriften die Bioförderung in Aussicht stellt, aber erst fast ein 1/2 Jahr im Nachhinein. Werden die Vorgaben nicht eingehalten gibts kein Geld. Ganz einfach! Und genau deswegen habe ich vom "zustehenden Geld" gesprochen. Ihnen steht ihr Lohn oder Ihre Pension ja auch zu, Sie haben ja auch etwas dafür getan, also ein Vorleistung erbracht. Oder nicht?!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Frueher und heute
17.12.2011 19:39
0 0

Re: Re: "der den Biobauern ihr Ihnen zustehendes Geld"

Frueher war hat ein Vertrag bestimmt, was der eine zu liefern und der andere zu zahlen hat. Heute bestimmt ein Vertrag, dass der eine sich Vorschriften unterwirft und vom Rest dafuer Foerderungen kriegt. Wundert sich noch wer, dass Europa untergeht?

 
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