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Feinstaub: Grenzwert bei jeder zweiten Messstelle überschritten

02.01.2012 | 11:08 |   (DiePresse.com)

An 44 Orten hat sich die Luftqualität gegenüber dem Jahr 2010 verschlechtert. Die stärkste Feinstaubbelastung gab es in Leibnitz, Graz und Wien.

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An 76 Tagen wurde in Leibnitz der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft überschritten, berichtete der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag. Damit waren die Bewohner der steirischen Stadt der stärksten Feinstaubbelastung in Österreich im Jahr 2011 ausgesetzt. Graz folgte mit 75 Tagen Überschreitung. "In diesen beiden Städten wurde der Jahresgrenzwert um das Dreifache überschritten", kritisierte VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen.  Dieser liegt in Österreich bei 25 Tagen mit zu hoher Feinstaubbelastung. An 76 der insgesamt 141 Messstellen konnte er im Vorjahr nicht eingehalten werden. 2010 waren es 74 Messstellen, im Jahr 2009 wurde der Grenzwert bei elf Messstellen und im Jahr 2008 bei 15 Messstellen überschritten.

Mit Ausnahme von Vorarlberg verschlechterte sich die Luftqualität in allen Bundesländern. Laut der VCÖ-Analyse war an 44 Orten die Feinstaubbelastung höher als im Jahr 2010. "Eine noch schlechtere Bilanz wurde durch günstige Wetterbedingungen im Dezember verhindert. Ziel muss es aber sein, dass selbst bei ungünstiger Wetterlage die Bevölkerung keiner gesundheitsschädlichen Feinstaubbelastung ausgesetzt ist", so Rasmussen.

Der VCÖ forderte für jene Städte, die eine zu hohe Feinstaubbelastung haben, die Einführung von Umweltzonen. "Auch in Deutschland gibt es mit Verkehr, Industrie und Hausbrand drei große Verursacher von Feinstaub. Doch im Unterschied zu Österreich ist es in der Auto-Nation Deutschland selbstverständlich, dass auch beim Verkehr wirksame Maßnahmen nötig sind", so Rasmussen.

Tage im Jahr 2011 mit mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft:
Leibnitz: 76 Tage (62 Tage im Jahr 2010)
Graz Don Bosco: 75 Tage (69 Tage)
Graz Süd Tiergartenweg: 66 Tage (66 Tage)
Wien Rinnböckstraße: 61 Tage (71 Tage)
Wien Liesing: 60 Tage (54 Tage)
Wien Belgradplatz: 58 Tage (87 Tage)
Wien Taborstraße: 55 Tage (54 Tage)
Wolfsberg: 54 Tage (42 Tage)
Wien Floridsdorf: 53 Tage (46 Tage)
Graz Mitte Gries: 52 Tage (17 Tage)

Grafik: Die Presse

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(APA)

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45 Kommentare
 
1 2
J. E.
03.01.2012 10:16
1 0

Wer misst misst Mist.

Der Satz gehört berichtigt: Ohne Unterschied zu Österreich ist es auch in der Auto-Nation Deutschland selbstverständlich, dass dem Verkehr völlig sinnlose Schikanen zum Geldsammeln aufgezwungen werden um die weitgehend nicht vom Verkehr verursachte angebliche Feinstaubbelastung auf der Grundlage von fragwürdigen (=politisch motivierten) Grenzwerten zu bekämpfen.

Antworten J. E.
03.01.2012 10:18
1 0

Re: Wer misst misst Mist.

Es ist bemerkenswert, dass in diesem Zusammenhang Salzburg am Rudolfplatz eine relativ geringe Staubbelastungen misst und zur Bekämpfung der hochbesteuerte Autobahnfahrer mit 100 kmh um den Ortskern zirkeln darf.

4 0

Komischerweise

hat der Verkehr

durch die Wirtschafts-Krise seitdem nicht zugenommen,

sondern nur die Anzahl

der geförderten grünen Bio-Masse-Heizanlagen ist quasi explodiert.

Komisch oder doch?

Gast: Mario S.
03.01.2012 08:48
0 0

Problem Bevölkerungswachstum: Mehr Einwohner = Mehr Dreck

Da in Österreich die Bevölkerung leider ständig wächst (1975: 7,5 Millionen; 2012: 8,5 Millionen), fällt ständig mehr Dreck an. Zur Erinnerung: Österreich hat zum Glück eine negative Geburtenrate.

Gast: Guest121
02.01.2012 21:28
1 0

Wozu die Grenzwerte?

Wozu gibt es die Grenzwerte, wenn es ohnehin keine Maßnahmen gibt wenn sie überschritten werden?

Antworten hw007
02.01.2012 22:20
0 0

Re: Wozu die Grenzwerte?

ist wie bei der korruption, politikerversprechen, ...

wenns statt der 80ig 100 fahren, dann merken sie allerding sofort die maßnahmen, obwohl ihr auto weniger braucht als dessen vom nachbar bei 60ig.
österreich ein land der rhetorik!

Gast: Hernalser H
02.01.2012 21:08
2 1

Beweis

das beweist vortrefflich, dass Feinstaub nicht hausgemacht ist! 2011 war extrem trocken - da staubt´s bekanntlich mehr - mehr ist´s nicht! Die höchsten Feinstaubwerte findet man übrigens in Wohnungen! ausprobieren und staunen!

Entropix
02.01.2012 20:20
0 0

die höchste

Feinstaubbelastung wird regelmäßig in Kirchen gemessen. Nach meinem Wissen sind trotzdem Lungen-Probleme bei Pfarrern keine Berufskrankheit ;-)

Gast: achso ist das
02.01.2012 19:54
3 0

Jetzt hat man unzählige Lufthunderter auf den Autobahnen eingeführt und die Luftqualität hat sich noch mehr verschlechtert.

Dann wird man auf der Autobahn Tempo 50 einführen müssen, vielleicht wirds dann besser...

Gast: Grieg, Liszt & Händel
02.01.2012 18:37
1 1

Der Bauernminister Berlakovich,

nebenberuflich Umweltminister, lehnt sich entspannt zurück und spricht: nicht mein Kaffee.

Wozu wir einen Umweltminister haben, aber den Umweltschutz den Bundesländern überlassen, ist mir schleierhaft.
Wie so vieles in diesem Lande.....

Gast: pächter der wahrheit
02.01.2012 18:19
1 0

Huuh, da wird aber der Niki B. aber böse sein

Ich hoffe da gibt es kein zweites Paris für, für, ja wen wird er denn diesmal die Schuld geben?

Sicher sind die Bundesländer schuld, besonders die rot regierten stossen so viel Feinstaub aus, diese Arbeiterbrut, dann der Tanktourismus undundund.

Am Besten das Wetter ist schuld, ja genau das Wetter, das ist am bequemsten weil dann ist praktisch niemand schuld.

7 4

Dem VCÖ gehören endlich die

Subventionen gestrichen, damit diese dauernde panikmache einmal aufhört. Shict euch nix an wegen dem bissl Staub, früher war die Luft in den Städten 10x dicker, als noch Hinz und Kunz mit Kohle im Einzelofen geheizt hat.

Antworten Gast: jessasna
02.01.2012 16:58
1 6

Re: Dem VCÖ gehören endlich die

Na genau.
Weil: wo kommen wir da hin, wenn NGOs die Daten der Messstellen des Umweltbundesamtes verwenden und öffentlich machen?
Wir Österreicher wollen keine Informationen, wir wollen einfach Autofahren und Schnitzelessen.
Alles andere ist primär!

Antworten Antworten hw007
02.01.2012 18:01
0 1

Re: Re: Dem VCÖ gehören endlich die

sie haben den politiker der die ÖSI streichelt vergessen, den rufen sie nämlich auch immer wieder.

der ÖSI ist gar nicht erzogen, dass er mit der wahrheit umgehen lernt.

Gast: b4
02.01.2012 16:10
1 0

Vorbild Vorarlberg

Ein vergleichsweise gut ausgebauter öffentlicher Verkehr und ein hoher Anteil an Radfahrern machen es möglich, dass im Rheintal trotz Industrie und Hausbrand die Feinstaubwerte auf tiefem Niveau stagnieren.

Ein Schelm, wer sich fragt, ob die Stadtregierungen in Wien und Graz in der Lage sind, den immer stärker expandierenden motorisierten Verkehr in ihrem Einflußbereich einhalt zu gebieten.

Luzius
02.01.2012 15:08
4 0

An 44 Orten hat sich die Luftqualität gegenüber dem Jahr 2010 verschlechtert.

seltsam, musste diesen Winter eigentlich noch gar nicht wirklich gestreut werden !

Laut "LoungeFM" ist aber die Sylvesterknallerei, welche allerdings deutlich milder ausfiel (da das Volk weniger ausgeben kann) als voriges Jahr daran schuld ?!

Wie plöd hält man das Volk denn schon, um wegen der Kosten des Kyotoprotokolls (dank Bartenstein) erklären zu versuchen ?

Ist denn (wahrscheinlich sogar) bereits eine neue "Feinstaubsteuer" angedacht, um das Budget sanieren zu wollen, weil dürfen wird sich ohenhin nicht ausgehen ?

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Ausländischen Schwerverkehr verbieten und Fertig!


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Re: Ausländischen Schwerverkehr verbieten und Fertig!

Verbot des Individualverkehrs in die Schigebiete!

Antworten Antworten hw007
03.01.2012 01:46
1 0

Re: Re: Ausländischen Schwerverkehr verbieten und Fertig!

das problem sind eigentlich die dieselfahrzeuge. warum sollen auch benziner zum handkuss kommen?

0 0

Re: Re: Ausländischen Schwerverkehr verbieten und Fertig!

Warum wollen Sie den Individualverkehr in den Schigebieten verbieten?

Antworten Antworten Antworten hw007
03.01.2012 01:59
0 0

Re: Re: Re: Ausländischen Schwerverkehr verbieten und Fertig!

wo weil aaron nicht ski fährt?
den die belastung würde es in den genannten gebieten kaum reduzieren.

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Zuviele von den Grünen geförderten

Pellets-Biomasse-Heizungen

produzieren eben zuviel Feinstaub!

Antworten Gast: umwelt
02.01.2012 16:14
1 5

Re: Zuviele von den Grünen geförderten

Eine nachhaltige Reduktion der gesundheitsgefährlichen Feinstaubbelastung wird sich wohl nur durch flächendeckende Maßnahmen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs erreichen lassen.

Auch wenn's weh tut - nur die Gesundheit unserer Kinder muss Vorrang haben!

Antworten Antworten hw007
02.01.2012 17:59
0 0

Re: Re: Zuviele von den Grünen geförderten

da kennens die ÖSI schlecht, die machen ja auch schulden auf kosten der kinder.
die kinder werden jeder veränderung geopfert.

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Re: Re: Re: Zuviele von den Grünen geförderten

Warum reden Sie über uns Österreicher so abwertend (die Bezeichnung ÖSI)?

Antworten Antworten Antworten Antworten hw007
03.01.2012 01:57
0 0

Re: Re: Re: Re: Zuviele von den Grünen geförderten

die bewertung nehmen doch sie vor.

 
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