BP: Richter stimmt Vergleich mit Ölpest-Geschädigten zu

Zwei Jahre nach der Explosion auf der "Deepwater Horizon" rechnet der Konzern mit Entschädigungszahlungen von insgesamt 7,8 Milliarden Dollar.

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(c) Reuters (HANDOUT)

Zwei Jahre nach der Explosion auf der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko ist die Einigung zwischen dem Ölkonzern BP und Zigtausenden geschädigten Klägern auf gutem Weg. Ein US-Bundesrichter stimmte dem Vergleich am Mittwoch vorläufig zu.

Der zwischen BP und Anwälten der Geschädigten ausgehandelte Vergleich kann mit der Entscheidung von Richter Carl Barbier weiter vorbereitet werden. Vor einer endgültigen Genehmigung wird es aber am 8. November eine weitere Anhörung geben.

BP hofft mit dem Anfang März bekanntgegebenen Vergleich die Ansprüche von mehr als 100.000 Personen und Unternehmen abgelten zu können, die nach der Ölpest im Jahr 2010 in einer Sammelklage Schadenersatzansprüche geltend gemacht hatten.

Der Ölkonzern rechnet eigenen Angaben zufolge dafür mit Kosten in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar (5,94 Mrd. Euro). Allerdings sieht die Vereinbarung keine Obergrenze vor.

(Ag.)

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