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Hotels zu teuer: EU bleibt Rio-Umweltgipfel fern

10.05.2012 | 06:55 |   (DiePresse.com)

Die Reise einer elfköpfigen Delegation der EU zum UNO-Umweltgipfel im brasilianischen Rio de Janeiro wurde abgesagt, weil die Hotels zu teuer sind.

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Aus Protest gegen stark überhöhte Hotelpreise hat das EU-Parlament die geplante Reise einer elfköpfigen Delegation zum UNO-Umweltgipfel im brasilianischen Rio de Janeiro abgesagt. Angesichts der Finanzprobleme in Europa seien die explodierenden Kosten für die Teilnahme an dem Gipfel nicht mehr zu rechtfertigen, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Europaparlament, Matthias Groote (SPD), am Mittwochabend in Brüssel.

Groote forderte vom Parlament einen förmlichen Protest beim Generalsekretär der Konferenz Rio+20. Der ursprüngliche Delegationsleiter, der niederländische EU-Abgeordnete Gerben-Jan Gerbrandy, kritisierte die brasilianische Regierung. Als Gastgeberin des Gipfels hätte sie einen "derartigen Missbrauch durch die Hoteliers" verhindern müssen.

Die Konferenz Rio+20 findet im Juni genau 20 Jahre nach dem Erdgipfel (UNCED) in der brasilianischen Metropole statt. 1992 hatte die Staatengemeinschaft die Nachhaltigkeit als Grundprinzip für verschiedenste Bereiche, etwa für die Produktion in Industriestaaten oder die Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern, verankert. Zu dem Nachfolgetreffen werden Vertreter aus etwa 120 Staaten erwartet.

(Ag.)

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15 Kommentare

Wer wird zu kurz kommen.

Stellt euch vor was so 11 Lustmolche alles bei unseren Liebesdienerrinnen alles machen könnten.

Ja meine lieben Landsleute die Damen werden nichts Verdienen, leider.

Na klar...

...die Spitzbuben entdecken ausgerechnet bei einem Umweltgipfel ihren Anstand. Ein Blick auf die Lohntabellen und Pensionsprivilegien beweist einem aber umgehend das Gegenteil...

Gast: porto5
10.05.2012 12:34
4 0

Gut so

Da dieser UNO-Umweltgipfel ohnehin nicht Sinnvolles bringt und primär eine Touristikveranstaltung für die Teilnehmer ist, ist das einmal eine gute Entscheidung.

Gast: Ralfus
10.05.2012 12:15
4 0

Wahrscheinlich

waren nur die Luxushotels belegt und in einfache 4 Sterne Hotels oder darunter gehen die EU Teilnehmer nicht.

3 0

Peinliche Aktion

Dies spricht Bände wenn sie nicht in der Lage sind für 11 Personen eine günstige Unterkunft zu finden.

Antworten Gast: Brasilieiro
10.05.2012 12:30
4 0

Hotel2Motel

Das schon, nur sind die Preise für "exklusive Begleit-Services" stark angestiegen.

Gast: Papa Schlumpf
10.05.2012 11:56
2 0

Naja, da sollte halt der Herr Beamte anders formulieren: nicht " und ich nehm' das Teuerste"

denn damals waren eben die teuersten vielelicht 10000 Dollar die Woche und jetzt natürlich mehr.
man könnte als kleinen Staatsdiener aber mit 1000 Euro fürs Hotelzimmer auskommen, oder?

die explodierenden Kosten

ja bitte in Zahlen!?
oder ist das nur eine Ausrede weil sie sich nicht mit dem Thema beschäftigen wollen?

Was ist denn da wieder los?

Da muss doch irgendetwas im Busch sein, denn an den Kosten kann´s ganz sicher nicht liegen. Der Eurokratie ist doch auf Regimentskosten niemals etwas zu teuer und ein Kurzurlaub in Rio soll sooo schlecht ja auch nicht sein... ;-)

2 0

Re: Was ist denn da wieder los?

Mir kommt das auch nicht ganz koscher vor. Vor allem, weil ja jetzt Unsummen gespart wurden, weil man nicht zu den Fußballspielen in die Ukraine fährt.

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Peinliche Aktion


Gast: Hans im Glück
10.05.2012 08:20
1 0

Cool, an die Umweltbelastung durch den Gipfeltourismus verschwenden sie keine Gedanken.


Soso...

man kann ja den Sparwillen der 11 EU-Heinis eigentlich nur gut heißen, etwas kurios scheint das aber schon zu sein.
Für 11 Köpfe wird sich sicher eine günstige Frühstückspension oder ein Bungalow finden, eventuell außerhalb der Stadt. 11 Figuren sollten für die paar Tage sogar in den Botschaften Unterschlupf finden.

Hier liegt mit ziemlicher Sicherheit ein anderer "Verhinderungsgrund" vor, als der Sparwillen der Multimillarden Euro Verprassungsparlamentarier.

Antworten Gast: Jonathan Keiner
10.05.2012 10:41
0 4

Auch wenn es den Europahassern nicht passt:

die EU hat knappe Verwaltungsbudgets, sie hat deutlich weniger Beamte als Wien und hatte noch nie ein Budetdefizit. In Brüssel wird in Wirklichkeit besser gewirtschaftet, als man glaubt. Die Mitgliedstaaten sind das Problem, wenn es ums Verprassen von Geld geht ...

Re: Auch wenn es den Europahassern nicht passt:

wenn sie mit "besser wirtschaften" meinen dass immer wenn die EU mehr Geld braucht es bei ihren Mitgliedern einfordert......