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Ausstoß von Treibhausgasen in der EU gestiegen

30.05.2012 | 17:23 |   (DiePresse.com)

Trotz des Trends zu erneuerbaren Energien beträgt der Anstieg im Jahr 2010 2,4 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung und ein kalter Winter waren die Gründe.

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Erstmals seit Jahren ist der Ausstoß von Treibhausgasen 2010 in der EU wieder gestiegen. Das berichtete die Europäische Umweltagentur (EUA) am Mittwoch in Kopenhagen. Als wichtigsten Grund für den Anstieg um 2,4 Prozent im Vergleich zu 2009 nannte sie die wirtschaftliche Erholung in vielen Ländern und einen kalten Winter.

Bremsend auf diese Entwicklung habe sich aber der kräftige Trend zu erneuerbaren Energien ausgewirkt, hieß es weiter. "Der Anstieg wäre ohne die schnelle Expansion der erneuerbaren Energien in der EU noch höher ausgefallen", erklärte die EUA-Direktorin Jacqueline McGlade. Dieser Bereich habe sich um 12,7 Prozent erhöht.

Deutschland, Polen und Großbritannien seien für 56 Prozent des Treibhausgasanstiegs verantwortlich. Prozentual gesehen haben auch Finnland, Schweden und Österreich stark zugelegt. In Spanien, Griechenland und Portugal sei der Ausstoß dagegen gesunken. Die EUA nannte als weiteren Grund für den generellen Anstieg 2010, dass der Treibhausgasausstoß im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008 ein "scharfes" Minus von 7,3 Prozent verzeichnet habe. Den Anstieg im Jahr 2010  führt die Umweltagentur auch auf den Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im EU-Durchschnitt von 2009 auf 2010 um zwei Prozent zurück.

Begrenzend beim Anstieg der Treibhausgase habe sich auch der günstigere Gaspreis ausgewirkt: Aufgrund des niedrigen Gaspreises sei mehr Erdgas verbrannt worden, was im Vergleich zur Kohle weniger Kohlendioxid (CO2) freisetzt. Auch der Gütertransport auf der Straße sei gesunken.

Die gestiegenen CO2-Emissionen waren nach den EUA-Angaben für 82 Prozent des gesamten Treibhausgasausstoßes der EU verantwortlich. Zudem wurden noch mehr fluorierte Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Dagegen seien weniger Methan und Distickstoffoxid ausgestoßen worden.

Das Ziel des Kyotoprotokolls von 1997, die Treibhausgase in den damals 15 EU-Ländern von 1990 bis 2012 um acht Prozent zu reduzieren, werde dennoch erreicht. 2010 lagen die Staaten nach Angaben der Umweltagentur bei minus elf Prozent.

(APA)

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5 Kommentare

Die Überflutung mit Windrädern ist also völlig nutzlos!

Weil der Windstrom nur unverlässlich und stoßweise kommt - sinkt die Windgeschwindigkeit auf ein Viertel, so ist sein Energieinhalt nur mehr ein Vierundsechzigstel, also praktisch nichts - müssen Dampfkessel ständig einspringen und müssen so befeuert werden, als ob es den Windstrom gar nicht geben würde. Deshalb gibt es die errechneten CO2-Einsparungen durch Windstrom gar nicht, ob mehr oder weniger CO2 ausgestoßen wird, hängt allein von der Konjunktur ab!

Am globalen CO2-Ausstoß ändern die närrischen Aktivitäten der Europäer sowieso nichts. Alles Erdöl und Erdgas das man aus der Erde holen kann, wird verkauft und verbrannt, egal ob die Europäer Windräder aufstellen oder sich sonstwie verrenken! Das sind alles sinnlose Aktivitäten, die nur unsere Wirtschaft schädigen und sonst nichts bewirken!

Gast: biersauer
31.05.2012 16:43
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Nachdem die EU-STrategen verabsäumt hatten in EUropa ..

so wichtige Dinge, wie Lithiumbatterien herzustellen, ist es auch nicht verwunderlich, dass hier die Elektromobilität zum Stillstand gekommen ist. Ohne Lithiumzellen, kein Elektromobil, weil die alte Bleiakkumulatoren dazu kaum geeignet sind.
Jetzt, nachdem es darauf ankommen soll, die Abgase aus dem KFZ zu verringern, krankt es am Mangel dieser Fahrbatterien.
Aus Chin kommt der Import einfach zu teuer und daher gibt es keine leistbaren E-Mobile.

Re: Nachdem die EU-STrategen verabsäumt hatten in EUropa ..

Lithium gibt es zwar überall aber in so geringen Spuren, dass die Gewinnung enorm teuer wäre. Die einzigen Stellen der Erde, wo es Konzentrationen von Lithium gibt, sind leider in China und die wissen, dass sie ein Monopol haben und beschränken den Export immer mehr. Es scheint, dass man Elektroautos bald nur mehr von China bekommen kann!

Antworten Antworten Gast: biersauer
12.07.2012 20:40
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Re: Re: Nachdem die EU-STrategen verabsäumt hatten in EUropa ..

Offenbar wissen Sie mnicht, dass eshgerade in Kärnten ein abbauwürdiges Vorkommen an Lithium gibt, eines der größten in Europa

Re: Re: Re: Nachdem die EU-STrategen verabsäumt hatten in EUropa ..

Da bin ich mit meinem Unwissen nicht allein, Wikipedia weiß auch nichts davon!