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WHO: Dieselgase so gefährlich wie Passivrauchen

13.06.2012 | 18:10 |  JÜRGEN LANGENBACH, GEORG RENNER UND TIMO VÖLKER (Die Presse)

Die Abgase des Kraftstoffes verursachen Lungenkrebs, stellt die WHO fest, und empfiehlt, den Kontakt damit zu reduzieren. In Österreich stellen Dieselfahrzeuge nach jahrzehntelanger Förderung die Mehrheit.

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Die wissenschaftliche Evidenz war zwingend, die Schlussfolgerung eindeutig: Dieselabgase verursachen Lungenkrebs beim Menschen.“ Mit dieser Erklärung beendete Christopher Portier, Chef der für Krebs zuständigen Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO, am Dienstag ein einwöchiges Expertentreffen in Lyon.

Damit hat die WHO bestätigt, was andere Forscher schon lange aufzeigen wollten: 1955 lieferten Tierversuche erste Hinweise, dass Kohlenwasserstoffe in Dieselabgasen – Benzo(a)pyren etwa, das auch das Tabakrauchen so gefährlich macht – Lungenkrebs verursachen. 1988 wusste man dann auch so viel über den Menschen, dass die WHO diese Abgase als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufte. Seit Mittwoch herrscht diesbezüglich Sicherheit: Dieselabgase liegen hinsichtlich des Krebsrisikos in einer Klasse mit Asbest.

(c) DiePResse

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8,5 Cent weniger Steuer pro Liter

Eine Erkenntnis, die weitreichende Folgen haben könnte, nicht zuletzt in Österreich: 2,5 der 4,5 Millionen Pkw auf den heimischen Straßen werden mit Diesel angetrieben (siehe Grafik), ebenso wie praktisch alle Nutzfahrzeuge. Der Siegeszug über Benzinmotoren, den der Diesel in den vergangenen Jahrzehnten angetreten hat, ist vor allem Verdienst steuerlicher Vergünstigungen, die er – wie in ganz Westeuropa – genießt: Während man für einen Liter Eurosuper 48,2Cent pro Liter an den Staat abführt, sind es für einen Liter Diesel „nur“ 39,7 Cent. Diese geringere Besteuerung hat ihren Ursprung in der Nachkriegszeit, als es galt, Kleingewerbetreibende, Landwirte und den gewerblichen Güterverkehr beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu entlasten – damals waren das praktisch die einzigen Nutzer von Dieselfahrzeugen.

Seit zwei Jahrzehnten gibt es jedoch eine weitere Lobby, die großes Interesse an günstigerem Dieselkraftstoff hat: Die europäischen Autobauer, allen voran Volkswagen, aber auch PSA (Peugeot-Citroen) in Frankreich, die ab 1990 massiv auf diese Technologie gesetzt hatten („VW mit TDI“). Damals erschien der Umstieg auf Diesel als bester Weg, den bereits absehbaren Zwängen zur Verbrauchsreduzierung zu begegnen – und ganz nebenbei die japanischen Hersteller aus dem europäischen Markt zu drängen. In einem Liter Dieselkraftstoff ist mehr Energie gebunden als in einem Liter Benzin, in der Folge wird beim Verbrennen eines Liters Diesel auch mehr CO2 freigesetzt als beim Verbrauch der gleichen Menge Benzin. Um diese Tatsache kreisen die Pläne der EU, die Energiesteuer bald einmal ihrem Namen gerecht werden zu lassen und Energieträger künftig auf Basis ihres Energiegehalts zu besteuern.

 

EU überlegt Anpassung an Benzin

Neben Problemen mit Feinstpartikeln, wie im WHO-Bericht aufgezeigt, haben Dieselmotoren einen dramatisch höheren Ausstoß an Stickoxiden (NOx), speziell der Gruppe der Stickstoffdioxide (NO2) – supergiftig und im Abgas stetig zunehmend, je mehr der Motor auf Sparsamkeit getrimmt ist.

Ein Anlauf der EU-Kommission, die bevorzugte Besteuerung des Diesels aus diesen Gründen an jene des Benzins heranzuführen, scheiterte im April am Widerstand des Parlaments in Straßburg – vor allem die Europäische Volkspartei verteidigte damals die Dieselprivilegien. Derzeit liegt das Vorhaben wieder beim Rat der zuständigen Minister. Die grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek will die WHO-Studie nun nutzen, um wieder Schwung in das Thema zu bringen: In der nächsten Fraktionssitzung der EU-Grünen wolle sie einen Antrag einbringen, dem Rat eine Anfrage zu den gesundheitsschädlichen Wirkungen von Diesel vorzulegen, sagt Lunacek. Ein Vorschlag, der unter Experten Zuspruch finden dürfte.

So sieht der Vorstand der Internen Lungenabteilung im Otto-Wagner-Spital, Otto Burghuber, in der aktuellen WHO-Studie einen „gewissen Auftrag an die Politik“. Das müsse kein Verbot bedeuten: „Ich bin überzeugt, dass die Autoindustrie die Technologie bei Dieselfahrzeugen verbessern wird“, so Burghuber: Schon die Partikelfilter hätten eine große Verbesserung hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung gebracht. Der Schönheitsfehler: Dem VCÖ zufolge hätte nur rund ein Drittel der 2,5 Millionen Diesel-Pkw in Österreich einen solchen Filter eingebaut.

 

Starke Exponierung, hohes Risiko

Auch Burghuber vergleicht die schädliche Wirkung von Dieselgasen mit jener der (verbotenen) Asbestfasern. Die WHO-Studie zeigt, dass wie bei Asbest ein „abgestuftes Risiko“ besteht: Besonders betroffen sind Menschen, die in geschlossenen Räumen mit laufenden Dieselmotoren arbeiten, etwa in Schiffen und Bergwerken.

Dort hatte schon eine deutsche Studie eine Verdoppelung des Lungenkrebsrisikos gefunden, anderswo war ähnliches bei Lkw-Fahrern und Straßenarbeitern aufgefallen. Den Ausschlag für die Hinaufstufung der Gefahr gab nun eine Untersuchung von 12.315 Bergleuten in den USA, die über viele Jahre im Dieselqualm arbeiten mussten: Bei ihnen zeigte sich ein klarer Zusammenhang mit Lungenkrebs – das Risiko stieg mit der Dosis, bei exponierten Bergleuten lag es drei Mal so hoch. Zudem deutete vieles auch auf Blasenkrebs, bei ihm gilt Dieselabgas als „wahrscheinliche“ Ursache.

„Aber wir haben von anderen Karzinogenen gelernt – etwa von Radon –, dass sich später auch in der breiten Bevölkerung fand, was zunächst nur bei hoch Exponierten aufgefallen war“, erklärt Kurt Straif (WHO): „Für die breite Bevölkerung liegt das Risiko in der gleichen Größenordnung wie das des Passivrauchens. Deshalb sollten Aktivitäten zur Reduzierung der Exposition sowohl Arbeiter wie die ganze Bevölkerung betreffen.“

Ganz so schnell wird das aber nicht passieren. Umweltminister Nikolaus Berlakovich (VP) will die Studie zunächst „ganz genau anschauen“. Der Verkehr müsse umweltfreundlicher werden, es ginge aber nicht darum, Mobilität zu verbieten, so Berlakovich zur „Presse“. Er wolle stattdessen „Alternativen wie Elektromobilität, öffentlichen Verkehr, Radfahren oder zu Fuß gehen aufzeigen“.

Auf einen Blick

Eine aktuelle Studie der Krebsabteilung der WHO belegt, dass Dieselabgase genauso krebserregend sind wie Kontakt mit Asbest oder Passivrauch. Bei stark exponierten Menschen verdreifacht sich das Lungenkrebsrisiko, auch ein Zusammenhang mit Blasenkrebs wird vermutet. Das Risiko für die „breite Bevölkerung“ sei aber geringer.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.06.2012)

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256 Kommentare
 
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Heiße Luft?

Wenn der Herr Nikolaus B. den KFZ-Verkehr umweltfreundlicher gestalten möchte, würde er rasch für den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur sorgen:
* verbindliche Quoten zur Errichtung/Nachrüstung von Ladestationen für Elektromobile auf Tankstellen und in Parkhäusern/Parkgaragen
* Aufbau von Quickdrop- (Batteriewechsel-) Stationen auf Autobahn-Tankstellen
* Aufbau von Batterie-Recycling-Anlagen für Li-Ionen Akkus

Oder bleibt es nur bei "heißer Luft"?

CNG-Autos sind chancenreicher als Elektroautos

http://www.grueneautos.com/2011/12/erdgasfahrzeuge-sind-bioerdgas-und-sng-der-kraftstoff-der-zukunft/ :
Im Gegensatz zu Autos, die mit dem umweltschonenden Kraftstoff Erdgas (CNG) angetrieben werden können, haben Elektroautos aber noch mit einigen großen Hürden wie der Reichweite oder den hohen Preisen zu kämpfen. Daher gab es auch den EU Beschluss: Mehr Erdgas (CNG) und Biomethan (CBG) im Verkehrssektor:
http://www.klimaaktiv.at/article/articleview/91004/1/15140. Man kann auch aus Windenergie mit Elektrolyse Wasserstoff und Erdgas machen. Wirtschaftlich ist das, wenn der Erdölpreis 200 $ / Barrel überschreitet. Die Technologie dazu ist bereits startbereit.

Re: CNG-Autos sind chancenreicher als Elektroautos

Die hohen Preise bei Elektroautos sind auf die (noch) teure Batterie zurückzuführen. Das Problem umgeht Renault geschickt durch Akku-Miete. Aufgrund der hohen Effizienz von E-Mobilen sind Sie damit in Summe schon jetzt kostengünstiger als mit einem Benziner.

Die Reichweite selbst ist nicht das Problem. Man kann E-Autos mit 500 km Reichweite bauen. Sinnvoll ist das jedoch nicht, da die schwere Batterie dann auch für kürzere Strecken transportiert werden muss. Abgesehen von den Kosten. Aber 200 km Reichweite halte ich für praxistauglich.

Auch Erdgas gehört - wenn nicht aus Abfall produziert - zu fossilen Brennstoffen. Erdgas aus Wasserstoff zu produzieren ist wenig effizient. Am effizientesten ist den gewonnenen (Oeko)Strom direkt in einem Akku zu speichern und zu nutzen.

Wichtig ist der Aufbau einer Lade-Infrastruktur. Sonst haben Elektromobile keine Chance.

Re: Heiße Luft?

Und wo kommt die viele zusätzliche elektrische Energie her, die für einen flächendeckenden Umstieg auf Elektroautos nötig wäre?

Antworten Antworten Gast: biersauer
16.07.2012 13:50
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Re: Re: Heiße Luft?

Der Verbundgeneral sagt, für die ersten 250.000 Fahrzeuge genügt eine einzige Pumpe im Speicher Reißeck.
Es ist der Überschussstrom aus der Windkraft, welcher inden Pumpspeichern für den SPitzenbedarf bereit steht.

Re: Re: Heiße Luft?

Im Idealfall aus Kernfusion. Aber das ist Zukunftsmusik.

Ein guter Teil der benötigten Energie lässt sich ökologisch über Photovoltaik und Windenergie produzieren.

Für eine flächendeckende Versorgung wird es ohne Kohlekraftwerke nicht gehen. Dennoch sind Gesamtwirkungsgrad und CO2 Ausstoß bei E-Fahrzeugen mit Strom aus einem modernen Kohlekraftwerk mit Wärmenutzung deutlich besser als bei benzinbetriebenen Fahrzeugen.

Vor allem in der Stadt sind emissionsfreie Elektroautos die erste Wahl.

Regierung sollte rasch CNG-Erdgas-Fahrzeuge fördern

(A) Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NOVA) um 1% bei Dieselmodellen, für welche der Hersteller kein gleiches Modell mit etwa gleicher Beschleunigung (0-100 km/h) mit CNG-Motor anbietet
(B) Entfall der NOVA für Kfz mit CNG-Antrieb
Verpflichtung der Hersteller, Kfz mit CNG-Antrieb nicht teurer anzubieten als das gleiche Modell mit Dieselantrieb und etwa gleicher Beschleunigung (0-100 km/h)
(C) Partikelfilter-Nachrüstungspflicht für alle alten PKW, LKW, Bau- und Nutzfahrzeuge mit Dieselantrieb ohne Partikelfilter in spätestens 1 Jahr, ohne Partikelfilter dann Fahr- bzw. Betriebsverbot in Städten mit mehr als 50000 Einwohnern an jedem 2. Tag abhängig davon, ob die letzte Ziffer im Kfz-Kennzeichen gerade oder ungerade ist.
(D) Sofortiges Verbot des Verkaufs und der Zulassung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen (von PKWs, LKWs, Bau- und Nutzfahrzeugen) mit Dieselantrieb ohne Partikelfilter.
Vorteile von CNG-Fahrzeugen:
(A) Treibstoffkosten um 50 / 30% geringer als bei Autos mit Benzin / Diesel - Motoren
(B) Reichweite mit Treibstoff für 20 € bei Diesel / CNG: 258 / 421 km
(C) 20 bis 75% weniger CO2 als Diesel-Kfz mit Partikelfilter, sauberere Verbrennung, keine Partikel, weniger NOx
(D) Zündtemperatur CNG / Benzin / Diesel: 650 / 200-300 / 220°C, daher ist CNG deutlich schwerer entflammbar (und damit ungefährlicher) und leichter als Luft
(E) Nachteil: derzeit gibt es kaum Serien-Kfz mit CNG-Motor im Angebot
Details siehe http://kooperative.mitte.at.tf/konsumentenschutz

Antworten Gast: Schaumalgenau
16.06.2012 18:51
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Re: Regierung sollte rasch CNG-Erdgas-Fahrzeuge fördern

Erdgas ist nicht unbegrenzt vorhanden und wird bei höherer Nachfrage auch nch den Strom und die Heizkosten in die Höhe Treiben.
Dieser Weg ist eine Sackgasse.

Vorräte reichen 60 Jahre bei Erdgas, 27-40 Jahre bei Erdöl/Diesel

Fossiles Erdgas aus Lagerstätten reicht für 60 Jahre:
http://www.getprice.de/tarife/gas/Gas_Infos.html?ID=18.
Diesel aus Erdöl kann man aus Erdöllagerstätten nur mehr 27 bis 40 Jahre gewinnen laut http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l . Also ist Erdgas / CNG jedenfalls eine sehr gute Alternative zu Diesel. Da Erdöl weniger lange verfügbar ist als Erdgas, werden Dieselfahrzeuge die Stromkosten und die Heizkosten mehr in die Höhe treiben als Erdgas/CNG-Autos, deren Treibstoff zusätzlich zeitlich unbegrenzt über Elektrolyse aus Windstrom erzeugt werden kann, was bei Diesel nicht möglich ist.

Sauberer Strom aus Windkraft und Solaranlagen zur Herstellung von künstlichem Erdgas

Der rasante Ausbau der Windkraft und der gleichzeitigen Vernachlässigung der Erneuerung der Stromnetze hat dazu geführt, dass Windkraftanlagen bereits immer häufiger stillstehen müssen, um bei geringer Stromnachfrage eine Überlastung der Netze zu verhindern. Mit Power-to-Gas wird vor diesem Hintergrund eine Technologie geprüft, mit der überschüssiger Strom aus den erneuerbaren Energien per Elektrolyse und unter der Zufuhr von CO2 in Erdgas umgewandelt und im Gasleitungsnetz gespeichert werden kann. Bei steigender Nachfrage kann das Gemisch aus dem Leitungsnetz dann in Gaskraftwerken verbrannt und wieder zurück in Elektrizität verwandelt werden. Da das Substitute Natural Gas (SNG) in seinen chemischen Eigenschaften dem natürlichem Erdgas ähnelt, eignet es sich zudem ebenfalls als Kraftstoff. Es könnte in Zukunft damit neben Bioerdgas als weitere umweltfreundliche Alternative zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen.
http://www.grueneautos.com/2011/12/erdgasfahrzeuge-sind-bioerdgas-und-sng-der-kraftstoff-der-zukunft/
Wirtschaftlich ist das, wenn der Erdölpreis 200 $ / Barrel überschreitet. Die Technologie dazu ist bereits startbereit. Vergleicht man den Autokaufpreis, Reichweite und die Kosten/km heute zwischen Elektroauto und CNG-Auto mit gleichem Kofferraum, Heizung im Winter und gleicher Beschleunigung, so sieht man die klare Überlegenhiet des CNG-Autos, und dass das Elektroauto damit in keiner Weise konkurrieren kann.

Sicher sind Dieselabgase nicht ein Gesundheitsbrunnen!

Aber der Vergleich mit der Giftigkeit von Asbest, Arsen, oder sogar Senfgas ist lächerlich und demaskiert sofort die dahinter steckende Absicht, nämlich mit einem neuen Knüppel auf die Autofahrer einprügeln zu wollen !!!!

Die Amerikaner...

...sind bekannt dafür, dass sie wahnsinnig gute Motoren bauen können, vor allem Dieselmotoren. :-)
Da wird also von Leuten, die direkt im Dieselqualm von Motoren mit Uralttechnik gearbeitet haben auf heutige Motoren mit EU-5 oder EU-6 Abgasnorm geschlossen. Äußerst seriös, das Ganze.

Die Spätzünder, die das nach Jahrzehnten auch geschnallt haben, drehen jetzt völlig durch!

Es sind nicht die "Dieselgase" (was soll das überhaupt sein?), sondern die feinen Partikel von Benzpyren im Ruß, die krebserregend sind. Das war eine der allerersten Substanzen, die als krebserregend erkannt wurden. Benzpyren verursacht den Rauchfangkehrerkrebs und den Lungenkrebs der Raucher. Dass auch Dieselruß etwas von diesem Stoff enthält, ist auch schon seit Jahrzehnten bekannt. Allerdings wurden in dieser langen Zeit keine für Benzpyren typische Krebsarten bei Menschen die dem Dieselruß stark ausgesetzt sind, beobachtet.

Die WHO hat das scheinbar jetzt erst bemerkt und schlägt vor lauter Schreck blinden Alarm!

Gast: Hemingway
14.06.2012 15:03
2 1

'Unsere' dummen Politiker(innen) sind viel gefährlicher....


Gast: Vin Diesel
14.06.2012 14:10
4 1

Tolle neue Erkenntnis

Altes Strickmuster: Wir lancieren eine No Na Ned-Meldung in der Presse, lassen die Empörung ein wenig sickern und dann erhöhen wir - gestützt ua auf diese Meldung - die Dieselpreise. Benzin natürlich auch, weil es auch nicht gesund ist und immer in einer gewissen Relation zum Diesel stehen muss. Und die Steuern darauf erhöhen wir auch. Und schon freuen sich die Leute, ja, die Mineralölwirtschaft und der Staat, die tun etwas für unsere Gesundheit.

Lassen wir doch die Deppen in den Foren weiter streiten, welcher Antrieb in Summe besser ist. Hauptsache, sie zahlen brav.

Wer wirklich ach so umweltbewusst ist, der rühre kein Auto mehr an und bestelle auch nichts, das von LKWs geliefert werden muss!

Gast: Grünzweig
14.06.2012 12:45
6 6

Erinnern wir uns...

Vor 20 Jahren haben die GrünInnen und KlimaschwindlerInnen den Selbstzündungsmotor massivst beworben und unterstützt.
Ja, man könnne sogar direkt aus den Dieselauspuff atmen, haben uns damals diese weltfremden VersagerInnen weis machen wollen, so viel "gesünder" ist er, als der normale Otto-Motor ...
Gut, daß sich im Alter das Langzeitgedächtnis verbessert und man sich all diesen Schwachsinn der LinkInnen wunderbar merkt...
Manda, es wird Zeit!

Re: Erinnern wir uns...

du hast es echt nicht leicht, gelle?!

Gast: pächter der wahrheit
14.06.2012 12:11
3 1

Der Niki B wird sich das "genau anschauen", aber ganz.

So wie das Feinstaubthema in den Landshauptstädten.

Na dann werden wir ja im Jahr 2050 eine Lösung haben.

Re: Der Niki B wird sich das "genau anschauen", aber ganz.

Genau!

Teuer geförderter Bio-Öko-Feinstaub

durch "umweltfreundliche" Heizanlagen

in Ballungszentren mit winterlichen Inversionswetterlagen zum Profit der Bauern.

Wann gibt es eine Sammelklage von Feinstaub-Betroffenen gegen den schwarz-grünen Nikolausi aus dem Burgenland?

Gast: grxpzlmdt
14.06.2012 10:20
8 1

Sofort Nichtdieslerzonen einrichte.

Schützt uns Passivdiesler.

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umwelt

die umwelt ist unser kostbarstes gut, also ruhig raus mit sämtlichen umweltsünden ! liebe alternative energien/atomkraft ordentliche fördern und voranbringen anstatt geld in die taschen der ölscheichs zu scheffeln !

Gast: Blankensteiner Husar
14.06.2012 10:08
1 9

Wennman den Freiheitlichen zuhört, dann kann das auch das Gehirn schädigen.

oder die Leber, wenn man am Aschermittwoch in Wels zuhört.
Verbietet man das nicht?

Antworten Gast: werbistdu
14.06.2012 22:25
1 0

Re: Wennman den Freiheitlichen zuhört, dann kann das auch das Gehirn schädigen.

Es ist schlecht für dich, daß die Freiheitlichen dich nicht haben wollen...
aber was hat das jetzt mit den Dieselabgasen zu tun?

Antworten Gast: zensus
14.06.2012 11:42
4 1

Re: Wennman den Freiheitlichen zuhört, dann kann das auch das Gehirn schädigen.

ein ziemlich alberner Vergleich. Bitte suchen sie ein passenderes Forum um sich dort abzuarbeiten.

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Das ist alles nur Vorargumentation...

...um dann der Preiserhöhungen das grüne Mäntelchen umhängen zu können. Realistisch betrachtet geht es nicht um Alternativen, so lange der Autofahrer gemolken werden kann.

"Dieselgase so gefährlich wie Passivrauchen"

Also eh ungefährlich...
Aber wozu dann die massenmediale Panikattacke? Ah ja, damit die Pharmawirtschaft ihre Angstblocker besser verkaufen kann... ;-)

 
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