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UN-Generalsekretär Ban kritisiert Rio-Gipfel

21.06.2012 | 17:42 |   (Die Presse)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist enttäuscht über die schwache Schlusserklärung bei der Nachhaltigkeitskonferenz „Rio+20“, in der keine verbindlichen Ziele für eine nachhaltigere Weltwirtschaft enthalten sind.

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Rio de Janeiro/APA/Reuters. Sehr nachhaltig war der Besuch von Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner beim Nachhaltigkeitsgipfel „Rio+20“ nicht: Ausgerechnet wegen eines Streiks der Tanklastfahrer in ihrem Heimatland kehrte sie noch am Eröffnungstag nach Argentinien zurück.

Viel zu besprechen gibt es bei dem Gipfel, zu dem sich fast 100 Staats- und Regierungschefs angesagt haben, ohnehin nicht mehr, nachdem Brasilien vor Beginn die Diskussionen über die Schlusserklärung für beendet erklärt hat. Verbindliche Ziele für eine nachhaltigere Weltwirtschaft sind nicht enthalten, es wird lediglich die Absicht ausgedrückt – irgendwann –, solche Ziele festzulegen.

Dies wurde nicht nur von Umweltverbänden und zahlreichen europäischen Staaten kritisiert, sondern ungewohnt deutlich auch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Seien wir ehrlich: Unsere Anstrengungen sind dem Ausmaß der Herausforderung nicht gerecht geworden“, sagte er in der Nacht auf Donnerstag in seiner Eröffnungsrede: „Die Natur wartet nicht. Die Natur verhandelt nicht mit den Menschen.“

Österreichs Umweltminister Nikolaus Berlakovich hatte seine Teilnahme am Mittwoch aus Enttäuschung abgesagt, die Delegation wird nun von Außenamts-Staatssekretär Wolfgang Waldner angeführt. Dass Österreich das Papier trotz der Kritik mitträgt, hält Rudi Anschober von den Grünen für einen „umweltpolitischen Skandal ersten Ranges“.

„Das ist schon ein Crash“

Kritik an der Abschlusserklärung kam vor allem von NGOs: „Die ohnehin niedrigen Erwartungen sind noch unterschritten worden. Vereinzelt gibt es sogar Rückschritte“, meint Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace Österreich: Es gebe kein Meeresschutzabkommen. Die „Green economy“ sei sinnentleert definiert worden, und es gebe keinerlei konkrete Finanzierungszusagen: „Das ist schon ein Crash.“

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7 Kommentare
Gast: Otto F.Krammer
22.06.2012 08:07
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Nicht CO2 und Energie sind das Problem,..

sondern die gedankenlose Übervölkerung.

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Richtig sollte es wohl heißen

Berlakovich: Nur zum Feiern fahre ich hin.

Da der Pseudo-Umweltgipfel in Rio aber (glücklicherweise) gescheitert ist, gibt es eben nichts zu feiern und auch keine Abschlussfotos mit grinsenden Politikern, die sich in ihrer eingebildeten Wichtigkeit sonnen. Deswegen bleibt auch Berlakovich daheim, weil es eben keine Gipfel-Grinsefotos für den Boulevard gibt.

Gast: Gast0839
20.06.2012 22:14
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Endlich ..

einmal ein positves Signal gegen diese Umweltschwindler!
Wieviel CO2 haben denn alle diese (mit Einschluß der ORF- Umweltsünder) in die Atmosphäre geschleudert, um nach Rio zu kommen?

Re: Endlich ..

Aber im November will dieser lächerliche grüne

UNO- Jet-Set

zum nächsten sinnlosen Klima-Gipfel
nach Quatar fliegen!

Das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß pro Einwohner und massiver Umweltzerstörung.

Das ist eben die grüne Doppelmoral.

Der Bevölkerung wollen sie wegen dem CO2

Fernreisen in warme Urlaubsgebiete verbieten,aber selbst jeten sie permanent über den Globus.

Gast: Gast0839
20.06.2012 22:10
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Berlakovich ..

hat offenbar (und das spricht für ihn!) verstanden, dass er sich besser nicht mehr auf Flughäfen bewegt - das ist einfach kein Platz für einen Burgenländer!

Gast: b754
20.06.2012 18:37
0 2

nicht feiern sondern feuern den mann


Gast: Zwickerl
20.06.2012 17:38
5 1

Ausrede?

ich glaube, der Herr Berlakovich fährt deshalb nicht zur Konferenz, weil er fürchtet, in Paris wieder das Flugzeug zu versäumen?
Aber zweimal der gleiche Schmäh zieht nicht!?