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Murtalbahn: Triebwagen stürzt nach Kollision um

27.06.2012 | 09:03 |   (DiePresse.com)

Ein Pkw kollidierte auf einem unbeschrankten Bahnübergang mit einer Triebwagengarnitur. Zwölf Schüler und eine Lehrerin wurden verletzt.

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Glimpflich verlaufen ist Dienstagabend ein Zugunfall auf der Murtalbahn im Bezirk Murau in der Obersteiermark: Der Steuerwagen einer mit zwei Schulklassen aus Wien und Graz besetzten Triebwagengarnitur wurde bei der Kollision mit einem Pkw aus den Schienen gehoben und stürzte um. Zwölf Schüler und eine Lehrerin wurden - durchwegs leicht - verletzt. Die meisten Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Spital entlassen werden.

Der Unfall passierte laut Polizei kurz vor 18 Uhr auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Lutzmannsdorf, Gemeinde St. Georgen. Der einheimische Lenker eines Pkw hatte die Stopptafel übersehen und war trotz Pfeifsignals in die Kreuzung eingefahren, als die zweiteilige Triebwagen-Garnitur aus Richtung Tamsweg mit etwa 50 km/h daherkam. Wie der Direktor der Steiermärkischen Landesbahnen, Helmut Wittmann berichtete, entgleiste der Steuerwagen durch den Zusammenstoß, schlitterte 30 Meter am Gleiskörper dahin, ehe er durch eine Böschung gestoppt wurde und "wie in Zeitlupe" zur Seite kippte.

Schnittverletzungen und Prellungen

Schon vor dem Eintreffen der Rettungskräfte waren die Passagiere, etwa 50 Schüler - Mädchen und Buben im Alter von zehn bis zwölf Jahren - sowie zwei Lehrerinnen, aus dem Zug geklettert. Zwölf Kinder und eine Lehrerin wurden wegen Schnittverletzungen und Prellungen vom Roten Kreuz erstversorgt und in die Krankenhäuser Klagenfurt, Stolzalpe und Tamsweg gebracht. In einem Fall kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Der Großteil der Verletzten konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden, vier befanden sich Mittwoch früh noch stationär in Beobachtung.

Der 24-jährige Triebwagenführer und der 55-jährige Pkw-Lenker blieben unverletzt. Die Bergung des zehn Tonnen schweren Steuerwagens erfolgte mittels zweiter Autokräne und war gegen Mitternacht abgeschlossen.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Rudi G.
28.06.2012 09:47
0 0

"Übersehen"

Ansich ein sehr guter Bericht, wäre da nicht die Aussage, der Einheimische PKW Lenker hätte die Stopptafel "übersehen". Das ist doch ein Witz, oder? Wenn er dort einheimisch ist, dann kennt er den Bahnübergang und hat gröbst fahrlässig sich und andere Menschen gefährdet.

Gast: London Underground
27.06.2012 18:38
1 0

Blankensteiner Husar sparen Sie sich Ihre unqualifizierten Kommentare!

Bei dem glücklicherweise glimpflich ausgegangenen Unglück sind Menschen verletzt worden - mein Mitgefühl gehört den Betroffenen. Derart geschmacklose Kommentare wie jene vom Blankensteiner Husar sind hier NICHT angebracht.

einzige hilfe gegen solche "unfälle":flächendeckend AMPELKAMERAS=andernfalls müssen wir bald auch jede (gürtel-)kreuzung mit schrankenanlagen sichern!


Gast: Blankensteiner Husar
27.06.2012 09:36
0 3

Sicher ein ZUagroaster, der da dem Murtalbüffel in die Flanke stieß!!!!

Wäre es ein echter Steirer oder Kärntner gewesen, dann wäre er haarscharf aber sicher am Murtalbüffel vorbeigebrettert und man darf sagen, dass nie einer schaut ob der Büffel daherbrettert oder nicht.
Die Wahrscheinlichkeit vom Murtalbüffel auf die Hörner genommen zu werden ist um den Faktor einshoch100 kleiner als von der unerbittlichen Naturgewalt der Hochalpen, die den Steirer und den Kärntner zu einen Edelstein schleift, mit einem Felssturz zudeckt!
So schauts aus und jetzt nicht jammern!