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Unwetter: Heißes Wochenende steht bevor

07.07.2012 | 10:49 |   (DiePresse.com)

Zahlreiche Blitze schlugen in ein Umspannwerk ein. Der Packabschnitt ist streckenweise gesperrt. Gewitter sind weiterhin immer wieder möglich.

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Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden sind über dem Bereich zwischen Mooskirchen und Voitsberg-Köflach in der Weststeiermark am Freitagnachmittag heftige Gewitter niedergegangen. Dabei schlugen Blitze in ein Umspannwerk ein, was zu Stromausfällen in mehreren Tunnels der Südautobahn (A2) im Bereich der Pack führte. Die Strecke wurde in beiden Richtung zeitweise gesperrt. In einigen Bereichen wurden wieder Keller überflutet, Hagel richtete Sachschaden an.

Auf der Südautobahn waren zwischen der Anschlussstelle Packsattel und Steinberg in beiden Richtungen die Fahrbahnen wegen der Stromausfälle in den Tunnels gesperrt, gleiches galt für den Kalcherkogeltunnel an der Landesgrenze zwischen Kärnten und Steiermark. Sowohl aus Richtung Kärnten als auch aus Richtung Graz bildete sich Rückstau, an der Behebung des Stromausfalls wurde gearbeitet. Die Exekutive ersuchte die Autofahrer, die Dauer der Sperre abzuwarten.

Gefährliche Reparaturarbeiten

Nach Angaben der Energie Steiermark sollte die Stromversorgung in den frühen Abendstunden wieder hergestellt sein. "Es handelt sich um eine extrem gefährliche Arbeit", sagte der Sprecher des Landesenergieversorgers am frühen Abend.  Die Monteure seien in unwegsamen Gelände unterwegs, um die an mehreren Stellen vom Sturm und von stürzenden Bäumen zerrissenen Leitungen wieder zusammenzuflicken. Um 20.00 Uhr meldeten Energie Steiermark und Asfinag, dass Beleuchtung und Lüftung der Tunnel wieder funktionierten.

Auch anderswo hatten die Freiwilligen Feuerwehren mit den Aufräumarbeiten noch alle Hände voll zu tun. Insgesamt standen im Raum Köflach, Rosental und Umgebung (Bezirk Voitsberg) 23 Wehren mit insgesamt 450 Helfern im Einsatz, so Feuerwehrsprecher Franz Fink. Die Unwetter richteten auch erhebliche Schäden in der Landwirtschaft - vor allem in Oberösterreich - an. Die österreichische Hagelversicherung VVAG bezifferte in einer ersten Bilanz den österreichweiten Schaden für die Landwirtschaft mit 4,3 Millionen Euro.

Häuser und Straßen überflutet

Das Unwetter in der Weststeiermark war am Freitag gegen 13 Uhr mit rund 100 Litern pro Quadratmeter niedergegangen. Innerhalb kürzester Zeit seien Keller, Häuser und Straßen überflutet worden. Die B70 Packer Straße stand in Rosental unter Wasser und auch die L346 St.-Martiner-Straße war gesperrt. In der Gemeinde Rosental mussten 20 Familien vorübergehend aus ihren Häusern und durften erst wieder zurück, als die Pegel wieder sanken. Über die aktuelle Lage auf den steirischen Straßen informiert die Asfinag.

Neusiedl im Starkregen

Starkregen und Gewitter sind Freitagnachmittag auch über Teilen des Burgenlands niedergegangen. In den Ortschaften Illmitz und Apetlon (Bezirk Neusiedl am See) wurden durch Sturmböen zwischen 17.00 und 17.30 Uhr ein Baum entwurzelt und Hausdächer beschädigt. In Illmitz stürzte ein durch den Sturm abgebrochener Ast auf das Fahrzeug einer 48-jährigen Lenkerin. Der Pkw wurde schwer beschädigt, die Frau blieb dabei aber unverletzt, wie die Polizei mitteilte.

Feuerwehr löschte Waldbrand

In Oberösterreich waren bis Donnerstagabend etwa 100 Feuerwehren mit knapp 3.000 Kräften bei mehr als 250 Einsätzen gefordert, meist ging es um überflutete Keller oder umgestürzte Bäume, aber auch eingeschlossene Personen mussten aus ihren Fahrzeugen geborgen werden. Zudem löste ein Blitzschlag gegen 19.15 Uhr ein Feuer in einem Wald an der Nordseite des Hohen Sarsteins (Bezirk Gmunden) aus. Ein Baumstrunk stand in Vollbrand, die Flammen hätten sich weiter ausbreiten können. Die Feuerwehr flog Löschmaterial ein und konnte um 21.30 "Brand aus" geben.

Beim Golfplatz in Maad (Bezirk Schärding) beschädigte ein Blitz einen Transformator, weswegen das darin enthaltene Öl austrat. Da sich in einem Transformator 200 Liter befinden, wurde ein Öleinsatzfahrzeug alarmiert. 130 Liter konnten die Feuerwehren auffangen, dennoch bestand durch die zuvor versickerte Flüssigkeit erhebliche Gefahr für das Grundwasser. Also wurde das kontaminierte Erdreich abgetragen, um einen Schaden für die Umwelt zu verhindern.

Landwirtschaft schwer getroffen

Im Burgenland traf es Wein- und Gemüsekulturen in den Bezirken Neusiedl und Oberpullendorf auf 1600 Hektar im Ausmaß von 500.000 Euro, in der Steiermark erwischte es Grünland, Obst und Wein im Bezirk Voitsberg auf etwa 600 Hektar. Die Einbußen betragen 700.000 Euro, so die Hagelversicherung. Den größten Schaden, 3,1 Millionen Euro, richteten die Unwetter in den oberösterreichischen Bezirken Eferding und Grieskirchen an. Sie wüteten auf 11.000 Hektar mit Gemüse, Getreide, Mais, Obst, Raps und Grünland. Die Schadensaufnahme habe bereits begonnen, damit eine rasche Entschädigung an die betroffenen Landwirte gewährleistet ist, betonte VVAG-Generaldirektor Kurt Weinberger.

Feuchtes Umland

Heftige Regenfälle haben am Freitag in Großbritannien Straßen unter Wasser gesetzt und zur Absage von Freiluftveranstaltungen und Konzerten geführt. Die Organisatoren des Formel-1-Rennens Großer Preis von Silverstone riefen die Fans auf, dem Qualifying am Samstag fernzubleiben. Durch den Regen waren einige der Parkplatzanlagen nicht mehr benutzbar. Zum Training am Freitag waren rund 80.000 Zuschauer gekommen, viele von ihnen steckten anschließend im Verkehr fest. Ein Musikfestival in Leeds, bei dem am Samstag unter anderem The Human League und Bob Geldof auftreten sollten, wurde wegen Unwetterwarnungen abgesagt. Landesweit wurden fast 200 Hochwasserwarnungen herausgegeben.

Unwetter-Tote in Südrussland

Bei Überschwemmungen im Süden Russlands sind in den beiden vergangenen Tagen mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, wurden nach schweren Regenfällen allein im Bezirk Krimsk in der Schwarzmeerregion Krasnodar 42 Leichen geborgen. In der Küstenstadt Gelendschik kamen neun Menschen ums Leben, in der Hafenstadt Noworossijsk zwei weitere. Insgesamt sind in der Region fast 13.000 Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen.

Ausblick für das Wochenende

Schön soll der Samstag werden, zumindest im Süden. Dort präsentiert sich das Wetter ganztägig von seiner überwiegend sonnigen und trockenen Seite. Sonst folgt auf einen sonnigen Start in den Tag wieder vermehrt Quellbewölkung sowie vor allem über dem westlichen Bergland lokale Regenschauer und Gewitter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Die Tiefstwerte betragen 14 bis 24 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 21 bis 30 Grad, am wärmsten wird es im Süden und Südosten.

Hitzig klingt das Wochenende am Sonntag aus. Anfangs überwiegt hier noch landesweit der Sonnenschein. Bereits am Vormittag bilden sich aber in Vorarlberg und Tirol vermehrt Quellwolken, die in der Folge zu Regenschauern und Gewittern führen. Im Tagesverlauf sind dann auch weiter im Osten lokale Gewitter nicht auszuschließen, die Haupttätigkeit beschränkt sich allerdings auf das Bergland. Dazu weht mäßiger Wind aus Südwest bis Nordwest. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen 13 und 23 Grad, am Nachmittag werden 24 bis 35 Grad erreicht. Mit Beginn der neuen Arbeitswoche dürfte es österreichweit ein Ende mit Temperaturen jenseits der 30 Grad haben.


(APA)

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18 Kommentare
Gast: haha23
07.07.2012 17:45
0 0

eiszeit

ha ha.

die schwachmaten da unten reden was von eiszeit, derweil stöhnt die gesamte nördliche hemisphäre unter rekordtemperaturen und die ersten unternehmen machen sich bereit, im arktis gebiet probebohrungen zu unternehmen, weil das erste mal seit tausenden von jahren so wenig eis bzw. gar kein eis vorhanden ist, das das möglich ist.....

eiszeit muhaaa.

und ihr schwachsinniges buch "die kalte sonne": autoren: 2 leute aus der öl und gasindustrie.....

Gast: Assessor
07.07.2012 02:27
2 1

DerTunnel, die Tunneln?

Was soll denn "Tunneln" für eine Form sein?
Hat die Presse keine Korrektoren?
So eine lange Suada wegen einiger (sommerlich noramler) Wetterkapriolen.!
Bald kommt die Nessie aus ihrem Loch.

Re: DerTunnel, die Tunneln?

Ich empfehle folgende Lektüre:

http://deutsche-rechtschreibung.org/flexion/Tunnel

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Tunneln?

Ist das Euer Ernst?



Re: Tunneln?

Das stimmt. Dativ Plural ist das. Wo verlangt den Dativ.

0 0

Nun ...

... dann geb ich mich geschlagen.
Es erscheint dennoch etwas unglücklich formuliert.

Antworten Gast: Dativ
07.07.2012 16:36
0 0

Re: Tunneln?

3. Fall Mehrzahl

Gast: Hastalavista
06.07.2012 20:56
13 0

2012 hohe Sonnenaktivität

Kein Wunder, dass es heuer besonders heiß ist und es deshalb zu vielen Unwettern kommt. Heuer gibt es besonders starke Sonnenaktivität (und in Folge Sonnenwinde).

Mit Klimawandel und CO2 hat das nichts zu tun. Wir sind in Wahrheit Richtung Eiszeit unterwegs, lediglich die verstärkte Sonnenaktivität und Nähe bewirkt die derzeitige Phase.

Aber es ist für die Anhänger der CO2 "Religion" und der verlogenen Hockey-Stick-Theorie wieder eine gute Gelegenheit, die angebliche CO2-bedingte Klimaerwärmung dafür zu nützen, um uns CO2-Steuern und sonstige Grauslichkeiten (zugunsten der UN) aufzubrummen und uns so mit dem CO2-Trick in die Geldsäckl greifen zu können.

Re: 2012 hohe Sonnenaktivität

Die Hockey-Stick-Kurve von Michael Mann sollte beweisen, dass wir es mit einer noch nie dagewesenen, nur vom Menschen verursachten Klimaerwärmung zu tun haben. Da sich das als Fälschung herausgestellt hat, wurde in der auch heute noch nachlesbaren Online-Ausgabe des letzten Weltklimaratberichtes (Fourth Assessment Report, AR4, IPCC 2007) die Besprechung dieser Kurve gelöscht.
Damit bleibt als Indiz für die Schuld des Menschen an der Klimaerwärmung nur noch übrig, dass die Copmputermodelle zur Berechnung des Erdklimas für die Jahre 1970 bis 2005 nur richtige Ergebnisse liefern, wenn man einen Einfluss der menschlichen CO2-Emissionen annimmt. Der IPCC betont aber immer wieder, dass aus Zeiträumen unter 50 Jahren keine Schlüsse gezogen werden können. Diese 36 Jahre beweisen daher gar nichts!

Natürlich würde der Computer auch mit jeder anderen Sache, die sich so wie die menschlichen CO2-Emissionen entwickelt hat, richtige Ergebnisse liefern. So etwas ist überhaupt kein Beweis!

Die Behauptung, dass der Mensch eine Klimaerwärmung verursachen kann, ist daher völlig aus der Luft gegriffen und wird überhaupt nur noch von Narren geglaubt!

Re: 2012 hohe Sonnenaktivität

Die ZAMG schreibt auf ihrer Homepage das die österreichweiten Niederschläge im Jahresdurchschnitt liegen.

Klar hatten wir jetzt im Frühsommer etwas mehr Regen als sonst ülich, aber das hebt sich mit den Dürreperioden von Januar bis Anfang Juni wieder auf.

In Tirol und Salzburg bzw. im Marchviertel liegen sie sogar unter dem Schnitt.

Re: Re: 2012 hohe Sonnenaktivität

Irgendwo regnet es zuviel,irgendwo ist es zu trocken,

irgendwo gibt es immer eine Hitzewelle im Sommer

und irgendwo eine Kälte- Welle im Winter.

Die erwartete Sonnenflecken-Aktivität ist diesmal viel geringer als in den letzten 11-Jahres-Zyklen,denn vor 11 Jahren war sie viel stärker,denn seitdem nimmt die Sonnen-Aktivität seit Jahren ab.

Gast: Blümchen blau
06.07.2012 12:40
11 0

Klimawandel?

Früher gabs auch fast jeden Sommer irgendwo ein heftiges Gewitter.
Aber heute ist scheinbar jedes Gewitter heftig.

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Re: Klimawandel?

auch früher gabs schon lernresistente personen

Re: Re: Klimawandel?

Das merkt man besonders bei Euch grünen Klima-Komikern,hw007,Alfie etc.!

Ein Buch-Tip zur Weiterbildung für Sie:

Die kalte Sonne

Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Fritz Vahrenholt/Sebastian Lüning

Hoffmann und Campe

Zuerst lesen und dann wieder posten!

Antworten Antworten Antworten Gast: brueller
07.07.2012 17:39
1 0

Re: Re: Re: Klimawandel?

muhaaaaaaaaaaaaa...

"die kalte sonne"..

die autoren des buches:

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (mitglied im vorstand deutsche shell ag", Geschäftsführer der RWE Innogy...)..

Dr. habil. Sebastian Lüning
(Seit 2007 ist er als Afrikaexperte bei einem Öl- und Gasunternehmen)..

ihr macht euch nur lächerlich bei 95% der gesamten menschheit....

ha ha ha.
und dann redet ihr kollege etwas von neuer eiszeit, derweilen ist die arktis das erste mal seit jahrtausenden teilweise eisfrei und wir haben die meisten hitzetage aller zeiten seit messbeginn 1880...etc etc etc etc etc...

unfassbar, wie bescheuert man sein muss, tja kauft alle das buch, die beiden öl und gas junkies haben anscheinend noch immer nicht genug kohle, und wie man sieht gibt es genug psychos....

ha ha ha

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Re: Klimawandel?

damit lässt sich leider heute viel Geld verdienen, und es soll geht s nach den Grünen aber auch den beiden Krokos, viel mehr eingenommen werden !

Re: Re: Klimawandel?

Die wollen sogar eine CO2-Steuer pro Person einführen!

Sie erhoffen sich damit jährlich 400 Milliarden Euro für ihre sinnlose Klima-Bürokratie mit weltweit ca.40.000 teuren Arbeitsplätzen des IPCC,CRU und der Kioto-Protokoll-Belegschaft.