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Panzerunfall in Allentsteig: Soldat hatte keine Fahrberechtigung

06.07.2012 | 12:25 |   (DiePresse.com)

Der bei dem Unfall getötete Soldat hätte eigentlich nicht fahren dürfen. Hinweise auf einen Fahrfehler oder technische Gebrechen gibt es nicht.

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Der beim Panzerunfall am Donnerstag auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig getötete Soldat hatte keine gültige Fahrberechtigung, berichtete die Bundesheer-Untersuchungskommission am Freitag. Die militärische Fahrberechtigung war dem 21-Jährigen für den Zeitraum von November 2011 bis Mitte Juli 2012 entzogen worden. "Obwohl die Unfallkommission feststellte, dass das Fehlen der militärischen Lenkerberechtigung keine Auswirkungen auf den Unfall haben konnte, wird das Bundesheer disziplinäre Maßnahmen setzen", betonte das Verteidigungsministerium.

Der zivile Führerschein war dem jungen Mann im vergangenen Jahr abgenommen worden, sagte Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums. Den Grund durfte er aus Datenschutzgründen nicht nennen. Damit gekoppelt war der Soldat auch seine militärische Lenkerberechtigung los. Den zivilen Führerschein hatte er mittlerweile zurückerhalten.

Keine Hinweise auf Fahrfehler

Laut Zwischenbericht zum Unfallhergang war das Loch für den Panzerfahrer und den Kommandanten nicht erkennbar, da der Boden durch Niederschläge in den vergangenen Tagen stark durchnässt war. Die Oberfläche hatte auf festen Untergrund schließen lassen. Bei der Bodenunebenheit handelte es sich um ein aufgefülltes ehemaliges Sprengloch mit einem Durchmesser von rund sieben Metern, so die Kommission. Zur Zeit gäbe es keine Hinweise auf einen Fahrfehler oder technische Gebrechen.

Der Vorfall hatte sich gegen 10 Uhr bei einer Ausbildungsfahrt ohne Munition ereignet. Der Schützenpanzer Typ "Saurer A1" brach im Raum Kirchenholz in ein mit Morast, Wasser und Erde gefülltes Loch und versank. Unmittelbar danach bildete sich eine etwa 20 Zentimeter dicke feste Erdschicht, bestehend aus Morast, Pflanzen und Wurzelwerk über dem Schützenpanzer. Der Fahrer- wie auch der Kommandantenraum füllten sich sofort mit Schlamm. Für den mit offener Luke fahrenden Wachtmeister kam jede Hilfe zu spät.

(APA)

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53 Kommentare
 
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Was ist das bitte für eine "Führerscheinbehörde"

beim Heer, die die Lenkerberechtugung LÄNGER zurückhält als die Bezirkshauptmannschaft??

Macht sich da wer superwichitg??
Oder ist es nur Schlamperei??

Wenn jemanden der Führerschein entzogen wird, darf er dann nicht mehr mit dem Bagger, dem Caterpilar, dem Stapler fahren??
Kranfahren verboten?

Oder gilt die Entziehung nur für ÖFFENTLICHE Verkehrswege??
Es ist kein öffeltlicher Verkehrsweg, dort wo der Schützenpanzer gefahren ist - kommt mir vor.

Gott sei Dank ist da nicht mehr passiert!

Man stelle sich vor es hätte sechs Tote gegeben. Und niemand wäre Schuld gewesen. Man (die unverantwortlichen Vorgesetzten) hat einen offensichtlich gefährlichen Panzerfahrer in das Gelände geschickt.

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privat

Die zivile lenkberechtigung hatte er schon wieder. Warum nicht die militärische? Oder, seit wann gehen den militärs zivile dinge über die geltungsdauer der zivilen behörden darüber hinaus etwas an. Hat sich da wieder einmal einer im bundesheer zu wichtig genommen?

Re: privat

Schritt für Schritt damit auch Sie das verstehen:
1. Der Verstorbene verlor seine "zivile" Lenkerberechtigung.
2. Damit automatisch verbunden ist auch der Verlust der "militärischen" Lenklerberechtigung.
3. Eine Lenkerberechigung verliert man in der Regel dann, wenn man nicht zuverlässig - z.B. wegen Alkoholisierung - ist.
4. Die Dauer des Verlustes der "zivilen" Lenkerberechtigung hängt zB mit dem Grad der Alkoholisierung zusammen.
5. Jedem seiner Bekannten steht es zu sich FREIWIILIG zu ihm in sein Fahrzeug zu setzten, wenn er seine Lenkerberechtigung noch nicht zurückerhalten hat.
6. Die ihm anvertrauten Personen, die mit ihm (laut Befehl) mitfahren mußten, hatten diese Möglichkeit nicht.
7. Möglicherweise ist der Verstorbene ja schon mehrfach diesebzüglich aufgefallen.
Also jammern Sie hier nicht so vor sich hin.
Auch wenn seine Vorgesetzte unentschuldbare Fehler begangen haben - für die sie hoffentlich auch disziplinarrechtlich zur Verantwortung gezogen werden - hätte er sich nie ans Steuer eines Militärfahrzeuges setzen dürfen!

Re: Re: privat

Und warum verliert er die(2.) militärische Lenkerberechtigung - wenn er sich militärisch nichts zuschulden kommen liess?
Ich verstehe das nicht.

Am Schluss fehlt noch ein Disziplinarverfahren samt Strafe, weil er seinen privaten Führerschein abgeben musste??

Wie oft wollen Sie den Mann strafen??

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...

ah er war nicht homosexuell, aber vielleicht hatte jemand in der familie ein problem? kann der geheimdienst jetzt arbeiten? vorher nicht? kennen wir alles...

Re: ...

Welches Problem haben Sie?

Gast: gott
07.07.2012 09:23
0 5

das heer hat no future

wann wird endlich dieses heer von idioten dem steuerzahler nicht mehr kosten verursachen. jedes jahr sterben junge soldaten im rahmen dieses militär schwachsinn.

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Re: das heer hat no future

In aller Regel sind es aber die schwachsinnigen Soldaten selbst. Das hat wohl nichts mit dem Bundesheer als solchem zu tun.

Antworten Gast: Latrun
07.07.2012 14:25
1 0

Re: das heer hat no future

Linker Schwachsinn...

Gast: Hunter
07.07.2012 07:40
1 1

Es ist bedauerlich so unnötig ein Menschenleben zu verlieren

aber wundern darf es einen bei dieser Heeresführung rauf bis zum Minister nicht wenn alles den Bach hinuntergeht.
Es ist halt wie immer - der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.

6 1

jetzt macht doch mal nen Punkt!

Jetzt kritisiert man den Mann??
Zuständige Herrschaften vom Militär haben ihn den Panzer fahren lassen. Diese müssten über eine bestehende oder entzogene Militär- Lenkerberechtigung Bescheid wissen und entscheiden wer fährt. Der arme junge Mann hat sein Leben für nichts hergegeben, dafür dass er jetzt auch noch "beschuldigt" wird?? Zieht die zuständigen Personen zur Verantwortung und nicht den, der deren dumme Befehle ausführt!

Wurde eigentlich

ein Alkotest durchgeführt?

Antworten Gast: MissEmpathie
07.07.2012 02:26
2 0

Re: Wurde eigentlich

Gehts noch? Ist es denn nicht schlimm genug, dass so ein junger Mensch auf so tragische Weise sterben musste?

Wie schon im Artikel geschrieben wurde, konnte KEINER (!) dieses Loch vorhersehen. Und da hat das Thema "Alkohol" wohl wenig mit dem Unfall zu tun....


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Re: Re: Wurde eigentlich

Da er keine Fahrberechtigung hatte, wäre das wohl nicht passiert. So tragisch dieser Unfall auch ist.

Sechs Monate Führerscheinentzug

Den absolut häufigsten Grund eines Führerscheinentzugs dürfte ja jeder kennen.
Und dann gibt es da ja auch noch das jahrzehntealte Gerücht, dass das Bundesheer-Personal gerne säuft.

Antworten Gast: MissEmpathie
07.07.2012 02:43
4 0

Re: Sechs Monate Führerscheinentzug

Es ist wirklich traurig, dass sich die Medien an Fakten hängen, welche absolut in keinem Zusammenhang mit dem Unfall stehen. Außerdem finde ich es sehr ungebracht, hier solch eine Vermutung aufzustellen.

Aber manche Menschen wollen es nicht wahrhaben: der Unfall wäre leider auch dann passiert, hätte der junge Soldat seinen Führerschein gehabt.

Außerdem finde ich solche negative Kommentare - bei solch einem Thema - sehr sehr unangebracht.

Vielleicht denken Sie auch nur eine einzige Sekunde an die Familie des jungen Soldaten. Ich wünsche Ihnen jedenfalls, dass Sie in Ihrer Familie nie mit so einem schrecklichem Vorfall konfrontiert werden. Das Ganze ist für die Familie schon schlimm genug, ich denke, es gibt für eine Mutter nichts Schlimmeres, als das eigene Kind in solch einem jungen Alter zu verlieren. Noch dazu wird die ganze Geschichte von den Medien aufgepusht & dann kommen auch noch ein Haufen negativer Kommentare..wie den Ihrigen.

Vielleicht denken Sie vorher etwas nach, bevor Sie solche Kommentare hier schreiben.

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Re: Re: Sechs Monate Führerscheinentzug

Es wäre auch passiert, wenn er einen Führerschein gehabt hätte. Er hatte aber keinen und wäre daher normalerweise nicht gefahren. Also wäre das nicht passiert.

Re: Re: Re: Sechs Monate Führerscheinentzug

Wäre vielleicht ein anderer Fahrer ins Loch gefahren und mitsamt Panzerschein gestorben?

Re: Re: Sechs Monate Führerscheinentzug

Regen Sie sich nicht künstlich auf.

Gast: Blankensteiner Husar
06.07.2012 20:38
0 5

Entenkracher, Generaloberstfeldmarschall: "Der Tote ist schuld"

Klar!
Bequem und unkompliziert!
Alle UOs und Os können unbekümmert weitersaufen!
Mit zigtausend Euros je Monat Salair.

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Re: Entenkracher, Generaloberstfeldmarschall: "Der Tote ist schuld"

Im zivilen leben ist das anders, wenn sie jemanden ein Fahrzeug aushändigen und prüfen nicht dessen Lenkerberechtigung, sans jedenfalls schuldig.

Es fragt dann auch keiner mehr ob ein technisches Gebrechen Vorlag.

Gast: Mit solchen Leuten zieht man besser nicht in den Krieg
06.07.2012 19:21
0 9

1. handelte es sich um ein aufgefülltes ehemaliges Sprengloch

ein mit Morast, Wasser und Erde gefülltes Loch...
2. keine gültige Fahrberechtigung.
3. danach bildete sich eine etwa 20 Zentimeter dicke feste Erdschicht
1.sozusagen ein fahrlässig aufgefülltes sprengloch am truppenübungsplatz
2. ein wachtmeister bewegt eine waffe für die er keine fahrberechtigung hat.
3. 4 schlecht ausgebildete soldaten stiegen hinten aus dem panzer und vergaßen daraufhin den fahrer auszugraben.
Wer ist den dort der verantwortliche Kommandant?

Mit einem Saurer-Schützenpanzer

kennen Sie sich mit Sicherheit nicht aus.

Antworten Antworten Gast: User
08.07.2012 09:40
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Re: Mit einem Saurer-Schützenpanzer

@oldwald4tler
Wenn man solche Kommentare schreibt hat man selber nicht´s im Kopf solche unüberlegten Aussagen sind für die Beteiligten sicher sehr hilfreich. Du Baumaffe

Antworten Antworten Gast: Mit solchen Leuten zieht man besser nicht in den Krieg
06.07.2012 22:53
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Re: Mit einem Saurer-Schützenpanzer

Bursche, ich bin schon in Allentsteig mit dem Kürassier umher gegeigt, da hast noch in deine Windel geschissen.
Und wenn du eine Ahnung hast, sagst du mir jetzt in welchen der beiden hat der Fahrer die bessere Geländeübersicht.

 
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