Wetter in Österreich: Die heißen Tage werden häufiger

06.07.2012 | 13:27 |   (DiePresse.com)

Die ZAMG registrierte heuer bereits zwei bis vier Mal mehr Tage, an denen die 30-Grad-Marke überschritten wurde, als im langjährigen Mittel.

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Auch für das Wochenende werden vor allem im Osten wieder Temperaturen um die 33, 34 Grad erwartet. Die Zahl der heißen Tagen, die heuer registriert wurden, liege bereits das Zwei- bis Vierfache über dem langjährigen Mittel, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Freitag mit. Heiß ist ein Tag, wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke erreicht oder überschreitet.

"Es gab heuer bereits zwei- bis viermal so viele sogenannte heiße Tage als Mittel in den Jahren 1981 bis 2010. In Innsbruck zum Beispiel gab es im langjährigen Durchschnitt bis Anfang Juli sechs heiße Tage pro Jahr, heuer waren es bereits zwölf. In Eisenstadt gab es im langjährigen Durchschnitt rund vier (exakt 3,8) heiße Tage pro Jahr, heuer waren es bereits 18", erläuterte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik.

18 heiße Tage sind in Eisenstadt in der ersten Jahreshälfte (bis 6. Juli) überhaupt noch nie vorgekommen. In Wien/Hohe Warte (14 heiße Tage), St. Pölten (zwölf heiße Tage) und Klagenfurt (14 heiße Tage) wurden die bisherigen Extremwerte für die erste Jahreshälfte erreicht. Die übrigen Landeshauptstädte liegen deutlich unter den Rekordwerten, aber zumindest ebenso deutlich über dem langjährigen Mittel.

Klagenfurt steuert derzeit auf einen Rekord zu. Gerhard Hohenwarter von der ZAMG Klagenfurt: "Wenn die Prognose für das Wochenende hält, wird das in Klagenfurt die längste Serie mit heißen Tagen seit Beginn der Messungen an dieser Wetterstation. Inklusive Sonntag könnten sich elf Tage in Serie mit mehr als 30 Grad ausgehen. Die bisherige Rekordserie stammt aus dem Jahr 2010 mit zehn Tagen, beginnend ab 9.7.2010."

(APA)

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2 Kommentare

Frühling und Herbst überflüssig?

Meiner Meinung nach könnten wir die zwei Jahreszeiten aus dem Kalender streichen, denn ab jetzt wird es nur mehr sehr heiß, trocken und schwül sein und als Kontrast dazu Eiseskälte, Schnee und Glatteis geben. Naja, wird wohl oder übel auf unseren Umgang mit der Umwelt zurückzuführen sein.

Und auch die

Eis-Tage in den letzten Jahren!

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