Leichenfund am Wienerwaldsee: Identität geklärt

09.07.2012 | 13:25 |   (DiePresse.com)

Die stark verwesten Leichenteile stammen von einem 55-jährigen Mann. Er könnte das Opfer einer Entführung sein.

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Die Identität des am Samstag am Wienerwaldsee bei Tullnerbach gefundenen Toten ist geklärt: Nach Angaben der Wiener Polizei handelt es sich um einen 55-Jährigen aus Wien, der am 2. Juli zuletzt lebend gesehen worden war. Zwei Tage später erhielt sein Sohn einen Anruf von einem Unbekannten, der angab, den Mann in seiner Gewalt zu haben, und Bargeld für seine Freilassung forderte. Laut "Kronen Zeitung" hatte der Anrufer 50.000 Euro verlangt. Daraufhin verständigte der Sohn des 55-Jährigen die Behörden. Es erfolgte jedoch keine Kontaktaufnahme mehr durch den Entführer. Durch einen DNA-Abgleich stellte sich am Montag heraus, dass es sich bei dem entdeckten zerstückelten Körper um den Abgängigen handelt.

Eine Obduktion ergab als Todesursache einen Bruch der Schädelbasis durch Fremdverschulden. Wann der 55-Jährige Milos N. getötet wurde, ist derzeit noch unklar. Auch die Tatwaffe konnte noch nicht festgestellt werden. Das Opfer wurde zuletzt am Montag 2. Juli gegen 15 Uhr lebend gesehen. Zu diesem Zeitpunkt lenkte N. einen Mercedes E 220 CDI, schwarz lackiert und mit dem Kennzeichen W-44602Y. Die Exekutive bittet um  Informationen über den Verbleib des Wagens. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 01/31310/338000 entgegen. 

VIDEO: Leichenfund: Polizei geht von Entführung aus

Bild: (c) RCA

Die Identität der Leiche am Wienerwaldsee konnte geklärt werden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen 55-Jährigen.

Passanten haben am Samstag beim Wienerwaldsee an zwei verschiedenen Stellen - am Ufer und in einem Gebüsch auf der anderen Seite der Straße - stark verweste Leichenteile entdeckt. Die Liegedauer wurde gerichtsmedizinisch auf eine Woche geschätzt.

Der nah an der Westautobahn liegende Wienerwaldsee bei Tullnerbach ist ein im 19. Jahrhundert angelegter Stausee. Das Gelände ist Wasserschutzgebiet.

(APA)

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9 Kommentare
Gast: ghiuzth
10.07.2012 04:28
2 0

hmmmm...?

Gewaltopfer
Milos N.
Mercedes E 220 CDI

keine

wildkamera in der Gegend?

Gast: Nasenpeter
09.07.2012 13:26
0 0

Im Umfeld

Würde den/die Mörder im Umfeld des Opfers suchen,was meist auch anfangs geschieht.
Ob Wienerwaldsee ein Idyllisches Gewässer ist oder eher verdreckt ist,ist hier nur ein dümmliches Thema.

Gast: Leser Nr. 666
09.07.2012 09:49
1 1

??

Gewaltdelikt? Unnatürlicher Tod?
Bei welcher natürlichen Todesart werden die Körperteile in der freien Natur verstreut?

Antworten Gast: dfhsdfh
09.07.2012 11:50
3 0

Re: ??

Die Viecherl die da so im Wald rumschleichen verteilen dich mit der Zeit in der ganzen Umgebung.

2 2

Re: ??

Selbstmord nach vorangeganger Selbstverstümmelung, ist doch logisch!

Gast: Der Archivar
08.07.2012 21:01
0 1

eines gewaltsamen Todes gestorben sein?

War da nicht die Rede davon, dass die unteren Extremitäten fehlen, was ja einer Selbsttötung widersprechen würde; Also ist der Schluss der Ermittler doch nicht aus der Luft gegriffen! Logisch?

Gast: Kibietz
08.07.2012 20:01
1 7

Naaaaaaaaaaaa! War es kein Selbstmord ?

Die Polizei, misstrauisch wie immer!

Gast: Vogel Strauss
08.07.2012 18:39
2 3

Wienerwaldsee - ein idyllisches Gewässer??

Eine Bundes-, eine Landesstraße ist neben dem idyllischen Gewässer und oben drüber geht die Westautobahn, von der im Winter ungefiltert Salz und Dreck in den See kommen ...

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