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Mercedes rast in Kolonne: Unglück am Weg zum Arzt

12.07.2012 | 11:47 |   (DiePresse.com)

Ein 62-Jähriger ist in Wien-Donaustadt mit einem Mercedes in eine stehende Kolonne gerast. Die Polizei sucht weiterhin die Ursache für den Unfall.

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Einen Tag nach dem tödlichen Verkehrsunfall in Wien-Donaustadt wird weiterhin der Ursache für das Unglück nachgegangen. Eine Obduktion könnte klären, ob der 62-jährige Unfalllenker wegen eines medizinischen Problems mit etwa 120 km/h in eine stehende Kolonne gerast war. Vonseiten der Staatsanwaltschaft gab es jedoch noch keine entsprechende Anordnung.  

Der tödliche Verkehrsunfall ist am Weg zum Arzt geschehen. Der 62-Jährige brachte regelmäßig seine 85-jährige Schwiegermutter zu Untersuchungen - so auch am Mittwoch. Die Frau und der 62-Jährige erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.  Die Angehörigen der Opfer stehen unter Schock, berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Donnerstag.

Der Mercedes wurde in die Bundesprüfanstalt in Floridsdorf überstellt. Da das Auto ein Totalschaden ist, werde die Untersuchung der Karosserie eine längere Zeit in Anspruch nehmen, so Keiblinger.

An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Ein silberner Golf, ein weißer Kia sowie ein schwarzer Landrover standen bei der roten Ampel auf der Erzherzog-Karl-Straße Richtung Wagramer Straße, wo sie die Arminenstraße kreuzt. Plötzlich krachte der Mercedes in die stehende Kolonne. Wie Zeugen berichteten, blieb die Tachonadel nach dem Crash bei 120 km/h stecken.

Das letzte Auto der Kolonne, der Landrover, wurde am meisten beschädigt. Der 34-jährige Lenker wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 9" ins Spital geflogen. Die Lenker des Golfs sowie des Kias - ein 24-jähriger Mann sowie eine 22-jährige Frau - wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

VIDEO: Auffahrunfall in Wien fordert zwei Tote

Bild: (c) rca

Vier Autos waren in einen Auffahrunfall auf der Kreuzung Erzherzog-Karl- Straße/Arminenstraße verwickelt. Der Fahrer eines Mercedes dürfte mit hoher Geschwindigkeit in eine stehende Kolonne gekracht sein.

Erfolglose Reanimation an Unfallstelle

Die Insassen des Mercedes wurden zunächst noch reanimiert, starben jedoch an der Unfallstelle. Für die zahlreich eingetroffenen Helfer bot sich ein schreckliches Bild. Auf der Straße standen die zum Teil völlig zerstörten Fahrzeuge, am Beton klebte viel Blut, zahlreiche Splitter von der zerborstenen Fensterscheiben lagen herum.

Insgesamt waren vier Rettungsteams im Einsatz. Neben der Rettung, wurden auch der Arbeitersamariterbund, die Johanniter sowie das Rote Kreuz aus Großenzersdorf zu Hilfe geholt, sagte Ronald Packert von der Wiener Rettung. Zudem wurden der Wiener Rettungshubschrauber "Christophorus 9" sowie der Wiener Neustädter Helikopter "Christophorus 3" gerufen.

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(APA)

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52 Kommentare
 
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Nur wenige hinterfragen diesen

weltweiten Wahnsinn Autoverkehr.
Jedes Jahr eine Millionen Tote.Abermillionen behinderte und entstellte Menschen.
Wehe es sterben zehn Leute an Grippe dann ist das Geschrei und die Reaktion der Politik riesengroß.

Gast: gast11
11.07.2012 21:05
4 0

WAS TUN?

sollte bei ihnen im rückspiegel so ein auto auftauchen, drücken sie die hupe, steigen sie von der bremse und pressen sich in den sitz ohne dabei die arme durchzustrecken ...

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Re: WAS TUN?

ab 60 wie bei Berufsfahrern ab bereits 45 längst üblich, Eignungstests durchführen lassen und falls nötig den FS einzuziehen, wäre schon mal ein richtiger Schritt !

Wie oft sieht man sogar 80+ jährige mit Hut und Handschuhen verkrampft hinterm Lenkrad, den Kopf maximal 15 grad weit bewegen könnend ?

Hier ist eben erneut der Gesetzgeber gefordert, solche und ähnliche Unfälle zu vermeiden; denn wozu bezahlen wir denn 186 Abgeordnete samt Anhang ?!

Antworten Gast: Die meisten Autofahrer sind LEIDER GOTTES nicht im Auto während des Fahrens, ich meine mit den Gedanken, LEIDER!
12.07.2012 00:11
3 0

Re: WAS TUN?

Wissen Sie was ich mache, wenn ich bei einer Ampel stehe und ich sehe im Rückspiegel jemanden mit hoher Geschwindigkeit auf meinen stehenden 3rsch zufahren, dann betätige ich im stehen mehrmals das Bremspedal, so entsteht ein blinken der Bremslichter und ich bilde mir ein, dass die dann langsamer werden, OK, vielleicht hätten sie auch so gebremst, aber es ist schon gut, wenn man damit nur einen EINZIGEN zum rechtzeitigen Bremsen motiviert hat......

Gast: gast11
11.07.2012 20:54
8 0

hat der land rover schlimmeres verhindert?

der kia (modell?) sowie der golf hätten wohl wesentlich schlechtere prellböcke abgegeben.

Gast: Sixthsense
11.07.2012 20:13
3 3

Mercedes ...

Würd mich echt interessieren woran sie gestorben sind. Fahrgastzelle ok, Airbags, Windschutzscheibe ok - also offenbar angeschnallt gewesen ... und dennoch tot mit viel Blut ?? Mercedes Fehlkonstruktion ?? So wie die Kiste aussieht hätten sie mit etwas Kopfweh aussteigen können.

Antworten Gast: speibender regenbogen
12.07.2012 01:16
3 0

Re: Mercedes ...

naja, ohne gurt knallst halt voll in den airbag, der deckt aber den kopf nicht ganz ab, jetzt kriegst an boxerer gegen den brustkorb, aber der kopf fliegt weiter nach vorn. da reißt dann die wirbelsäule schön durch, der kopf wird aber durch muskeln und sehnen noch soweit abgebremst, daß er nicht mehr gegen die windschutzscheibe prallt. aber auf jeden fall ist die integrität von kopf und torso nicht mehr gegeben...

Re: Re: Mercedes ...

Ich habe mal gehört, dass wenn man nicht angegurtet ist die Airbags genau aus dem Grund nicht auslösen.
Wenn dem so wäre, hat er das Gurtschloss auf beiden Seiten wohl überbrückt (oder die Airbags lösen entgegen meiner Info dennoch aus).

Re: Mercedes ...

Das sind so Meldungen wo i mir immer denk, schalten die Leut net des Hirn ein?

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Re: Re: Mercedes ...

wo nicht ist kann auch nichts geschaltet werden.

Antworten Antworten Gast: Garst
11.07.2012 22:07
3 1

Re: Re: Mercedes ...

Nein, ich dachte bei dem Foto das Gleiche (Benzfahrer).

Antworten Gast: gast11
11.07.2012 21:03
3 0

Re: Mercedes ...

frontal crashtest's werden mit 64 km/h - also rund halb so schnell absolviert - und auch ein frontalaufprall mit 60 km/h kann tödlich enden!!!

allein die vorstellung, wie das gehirn gegen den schädelknochen knallt löst bei mir schmerzen aus.


Re: Re: Mercedes ...

Jein, Crashtests werden gegen ein unverrückbares Hindernis ohne Knautschzone durchgeführt, in dem Fall hat der Mercedes den Land Rover vor sich hergeschoben und nochmals Energie abgebaut, da auch Kia und Golf sich verformt haben. Ist also nicht 1:1 zu vergleichen und evtl. sogar harmloser, als mit 64 gegen eine Mauer.

Gast: Ösi
11.07.2012 19:39
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Warum?


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Glas klar: Herzinfarkt durch Viagra!

Hiermit fordere ich ein Verbot von Alkoholika, Medikamenten, Zigaretten und Lebensmitteln mit hohem Cholesteringehalt. Es Bedarf nun mal weitreichender Maßnahmen, um in Zukunft derart schreckliche Unfälle zu vermeiden. Der mündige Bürger ist gefragt!

Re: Glas klar: Herzinfarkt durch Viagra!

Es bedarf, nicht "Bedarf".

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Re: Re: Glas klar: Herzinfarkt durch Viagra!

Selbstverständlich bedarf. Dankeschön.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wladimir Iljitsch Uljanow
11.07.2012 23:06
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Re: Re: Re: Glas klar: Herzinfarkt durch Viagra!

Viagra bei "B"edarf!!

Gast: oTTofahrn, aber langsam!
11.07.2012 17:50
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Mein Beileid den Hinterbliebenen......

....... nach dem Auto zu schliessen, könnte auch die nächste Leasingrate der Auslöser gewesen sein, weil mit 120!!!!! fährt niemand unbewußt auf eine Kreuzung zu, da hatte offensichtlich jemand die Endgültigkeit vor Augen, vermute nur mal.......

Gast: nina blum
11.07.2012 15:26
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Aber wenn die Polizei mit der Radarpistole auf der Strasse steht, dann jaulens!


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Re: Aber wenn die Polizei mit der Radarpistole auf der Strasse steht, dann jaulens!

Den hätte aber eine Radarpistole auch nicht gestoppt.

Gast: Otto F.Krammer
11.07.2012 14:13
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Die hohe Geschwindiugkeit gibt zu denken,..

aber die Erzh.Karl.Str. ist an dieser Stelle eine Risikozone für Schnellfahrer, wäre hier ein Blitz nötig um die Raser zu bremsen.
NAtürlich kommt bei der Wetterlage auch ein Herzanfall in Betracht.
Ich habe den Unfallort mit den Arbeiten der Samariter gesehen, sowas kommt nicht alle Tage vor, aber >Schnellfahrer gibts da täglich.
Wäre hier ein Kreisverkehr möglich, aber das haben die dafür zuständigen GrünInnen vernachlässigt.

Antworten Gast: diegedanken
11.07.2012 14:57
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Re: Die hohe Geschwindiugkeit gibt zu denken,..

Sry, aber so ein absoluter Stuss.
Da sind Bim-Gleise, und zwar zwei. Wo soll da ein Kreisverkehr hin den die Grünen verhindert haben ? Oder soll die Bim rundherum auf der Straße fahren ? (Es sind nicht nur Gleise sondern auch eine Station dort)

Und Schnellfahrer ja, aber niemand mit mehr als 80, weil da werden 2 Spuren aufgrund von Parkern zu einer (zumindest in der Fahrtrichtung des Unfalls), da könnten sie schnell im geparkten Auto enden.

Antworten Antworten Gast: Frontschwein (pic)
11.07.2012 16:19
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Re: Re: Die hohe Geschwindiugkeit gibt zu denken,..

Jedes Grätzel braucht seinen Kreisverkehr! Wo kämen wir hin, wenn kein Steuergeld mehr in Verkehrsbehinderungsbauten vergraben wird?

Re: Die hohe Geschwindiugkeit gibt zu denken,..

Das fahrzeug hat automatic und (ohne amg-versionen) von 224 bis 388 PS. Was denken sie, wie schnell der von 50km/h auf 120km/h ist, wenn der fahrer - versehentlich oder aufgrund gesundheitlicher beeintraechtigung - das gaspedal auf "kick-down" stellung durchtritt? Was hat das mit politik zu tun?

wie kommt jemand auf die Idee im Stadtgebiet 120kmh zu fahren

bin schon gespannt woher der Fahrer stammt!

 
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