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Neue Pannen: Mitarbeiter in Skylink "eingesperrt"?

12.07.2012 | 18:12 |   (DiePresse.com)

Angestellte des Flughafen-Terminals listen in internen Mails Sicherheitsprobleme auf. Die Chefetage dementiert aber technische Mängel.

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Wieder einmal Aufregung um den Skylink beim Wiener Flughafen: Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, sollen Mitarbeiter in Rundschreiben auf einen mangelnden Brandschutz hinweisen. Demnach seien Beschäftigte während eines Stromausfalls und zwei Tage später in ihren Aufenthaltsräumen eingesperrt gewesen.

"Wir waren 50 Minuten eingesperrt, konnten die Schleuse nicht öffnen", heißt es in einem Mail. Ein weiterer Kommentar: "Würde es zu einem Brand kommen, gibt es für uns keine Fluchtmöglichkeit."

Flughafen dementiert

Der Flughafen dementiert Probleme mit dem neuen Pier, der seit Kurzem "Check-in-3" heißt. "Wir haben den Vorfall überprüft. Technische Mängel wurden aber nicht gefunden", zitiert die "Krone" einen Flughafen-Sprecher. Er bestätigte aber, dass ein dritter Notausgang eingerichtet wurde. Dies sei aber nur eine "Zusatzmaßnahme".

Auch die AUA betonte, dass es zu keinen sicherheitsrelevanten Problemen gekommen ist. Es sei zwar möglich, dass sich Mitarbeiter in einem Aufenthaltsraum eingesperrt gefühlt hätten, sie hätten aber nur den Notfallknopf drücken müssen und wären aus dem Raum rausgekommen, wurde betont. Man habe aber nun eine Begehung durchgeführt und werde die Mitarbeiter noch intensiver in Notfallmaßnahmen schulen, hieß es von Seiten der Airline.

(APA)

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17 Kommentare
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... dafür sind viele wichtige Persönlichkeiten ....

... rund um die Welt geflogen, um Flughäfen zu inspizieren, um dann einen dritte-Weltflughafen zu kreieren. Wenigstens konnten sich die "Verantwortlichen" samt Familie gratis die Welt ansehen.

1 0

Gehen Sie einmal vom Parkhaus 3 mit einem Kofferkuli ins neue Abfertigungszentrum

.... irgendwann stehen Sie dann vor einem ca. 1,5 x 1,5 m Aufzug. Auch der arme Angestellte, der die Leute hier durchschleusen muss, verdreht die Augen vor so viel Planungslosigkeit.

Gast: Johan Meltini
13.07.2012 08:47
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Was für ein technisches Versagerprojekt

Dieses Terminal ist architektonisch eine absolute Nullnummer. Es ist geradezu erstaunlich, wie man derartiges hat planen können und genehmigen auch noch. Ein hohes Maß ein Kompetenzmangel wird da niocht abzustreiten sein. Vermutlich hätte eine Volksschulklasse eine praktischeres Basiskonzept erstellt. Dieses Gebäude ist eher ein Kanalsystem denn ein Flughafenterminal.
Jeder von Ryanair billig adaptierte Ex-Militärflughafen ist praktischer.
(Abgesehen davon, dass der Bau eine Korruptionsdrehscheibe geworden ist)

Antworten Gast: Denka09
13.07.2012 10:57
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Wer hat eigentlich den Skylink geplant?


Antworten Antworten Gast: Himmelschrei&Fallcrash
13.07.2012 12:18
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Re: Wer hat eigentlich den Skylink geplant?

Der umfangreiche Terminalneubau mit dem Projektnamen Skylink wurde 2004 offiziell angekündigt, die Grundsteinlegung erfolgte 2006. Für den Entwurf des Gebäudes zeigen sich das Vorarlberger Büro Baumschlager & Eberle und das Schweizer Büro Itten+Brechbühl verantwortlich. Die Eröffnung von Skylink war ursprünglich für 2008 vorgesehen, Schwierigkeiten in der Projektsteuerung führten jedoch zu Verschiebungen des Termins. Daneben wurden auch Kostensteigerungen bekannt. Am 30. Juni 2009 wurde der Bau gestoppt, um Verträge mit Lieferanten und Konsulenten neu zu verhandeln und die befürchtete enorme Kostensteigerung nicht in vollem Umfang eintreten zu lassen. Im Juli 2009 stellte sich heraus, dass das für den Flughafen geltende Bundesvergabegesetz außer Acht gelassen worden war. Der Rechnungshof prüfte das Vorhaben ab Oktober 2009. Weiters wurden in einer gerichtlichen Beweissicherung im Auftrag der Flughafen Wien AG nach Angaben der Zeitschrift „Format“ 3.000 Baumängel festgestellt. Am 29. Jänner 2010 erklärte das Bundesvergabeamt den Zuschlag für die Bauaufsicht für nichtig. Darüber hinaus gebe es Klärungsbedarf bezüglich der Neuausschreibung oder Verlängerung der im Juni 2009 stornierten Verträge. Nach Angaben der Skylink-Projektleitung wurden die Bauarbeiten mit einer neuen Bauaufsicht mit Februar 2010 wieder aufgenommen. Als ungefährdet angesehen wurden darüber hinaus die Inbetriebnahme im ersten Halbjahr 2012 und eine Kosten-Obergrenze von 830 Millionen Euro.

Gast: Wähler
13.07.2012 07:53
2 0

Fensterputzer!

Und dann könnt ihr auch gleich einmal nachfragen, welche Firma die Fenster bzw. Glaswände putzt!
Und aus welchem Grund wurde der Skylink "MONATELANG" getestet???
Freundschaft!

Wie üblich -

die Chefitäten haben wenig Ahnung von der Realität.

6 0

Check-in 3 ist eine einzige Katastrophe.

Klaustophobische, enge Gänge, offenbar zufällige, jedenfalls sinnlose Verteilung von Laufbändern, endlose Wege zu Parkhäusern, ein Ankunftsschlauch (von Halle kann keine Rede sein), in dem man sich mit den Koffern durch die Menge der Wartenden durchkämpfen muß - kurzum, klassisch österreichisch-korrupter Dilettantismus.

Die Planer sollten schleunigst entmündigt, das Management in Untersuchungshaft genommen werden.

Antworten Gast: Piccolomini
13.07.2012 02:05
7 0

Re: Check-in 3 ist eine einzige Katastrophe.

Ihrem Kommentar stimmen sicher alle Passagiere, die diesen Ungluecksterminal benuetzen muessen vollkommen zu. Zu dem architektonischen und logistischen Aergernis, kommt noch hinzu, dass der gesamte Terminal eine einzige Sicherheitsfalle ist.

Im Grunde gehoeren saemtliche Verantwortliche fuer diesen Wahnsinn zur Verantwortung gezogen.

Gast: xxxx
12.07.2012 23:09
0 3

Und für die 50 Minuten hat man den Mitarbeitern nicht mal 1000 Euro in den Allerwertesten gestopft!!!!!!

Dabei sind die jeden Tausender wert!

Gast: AntonT
12.07.2012 21:28
4 0

Warum die Mitarbeiter nicht rauskommen ist egal

"...Es sei zwar möglich, dass sich Mitarbeiter in einem Aufenthaltsraum eingesperrt gefühlt hätten, sie hätten aber nur den Notfallknopf drücken müssen und wären aus dem Raum rausgekommen, wurde betont...."

Ob es sich nun um einen technischen Defekt, oder unzureichend erklärte bzw versteckte Notfallsysteme handelt ist unter dem Stricht egal. Denn im Brandfall ergibt sich dasselbe, hoffentlich nie eintretende, Ergebnis.

Wenn es solche System wirklich gibt, dann gehören nicht nur die Mitarbeiter besser geschult, sondern auch das System so umgebaut, dass es auch in einer Notsituation ohne große Schulung bedient werden kann.

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Re: Warum die Mitarbeiter nicht rauskommen ist egal

Nicht nötig. Das Terminal hat seinen Hauptzweck, der Verteilung von Schmiergeldern an rote Parteigünstlinge, bestens erfüllt. Die Fluggäste und das Personal tauchen auf der Prioritätenliste gar nicht auf.

Antworten Antworten Gast: bua
13.07.2012 11:03
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Prölld Mander

sollte man nicht vergessen.

Gast: VIE'er
12.07.2012 21:26
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Ein Fiasko

Der Terminal ist wirklich eine Schande! Nicht nur, dass man darin Platzangst bekommt, weil durch die dunklen Farben alles so eng wirkt... auch der Plastikboden ist grauslich. Eine typisch österreische "G'schicht"... auf soviel anderen europäischen Flughäfen gibt es Terminals dieser Dimension (AMS,MUC) wo man sich genügend abschauen hätte können. Einfach traurig, wie viel Geld für dieses Unding draufgegangen ist!

5 0

Und warum macht dann sogar die Wiener Berufsfeuerwehr

Tag und Nacht Dienst am Skylink und durchstreift das Gebäude andauernd?
Weil das Gebäude brandschutztechnisch gesehen gar nicht in Betrieb hätte gehen dürfen!

Gast: User 654135210
12.07.2012 19:21
8 0

Der hässlichste Terminal

in Europa ist auch der gefährlichste? Machts nichts, ist ja auch der teuerste.

Antworten Gast: AntonT
12.07.2012 21:29
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Re: Der hässlichste Terminal

Beim Preis werden die Berliner vermutlich Wien überbieten ;)