Wieder einmal Aufregung um den Skylink beim Wiener Flughafen: Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, sollen Mitarbeiter in Rundschreiben auf einen mangelnden Brandschutz hinweisen. Demnach seien Beschäftigte während eines Stromausfalls und zwei Tage später in ihren Aufenthaltsräumen eingesperrt gewesen.
"Wir waren 50 Minuten eingesperrt, konnten die Schleuse nicht öffnen", heißt es in einem Mail. Ein weiterer Kommentar: "Würde es zu einem Brand kommen, gibt es für uns keine Fluchtmöglichkeit."
Flughafen dementiert
Der Flughafen dementiert Probleme mit dem neuen Pier, der seit Kurzem "Check-in-3" heißt. "Wir haben den Vorfall überprüft. Technische Mängel wurden aber nicht gefunden", zitiert die "Krone" einen Flughafen-Sprecher. Er bestätigte aber, dass ein dritter Notausgang eingerichtet wurde. Dies sei aber nur eine "Zusatzmaßnahme".
Auch die AUA betonte, dass es zu keinen sicherheitsrelevanten Problemen gekommen ist. Es sei zwar möglich, dass sich Mitarbeiter in einem Aufenthaltsraum eingesperrt gefühlt hätten, sie hätten aber nur den Notfallknopf drücken müssen und wären aus dem Raum rausgekommen, wurde betont. Man habe aber nun eine Begehung durchgeführt und werde die Mitarbeiter noch intensiver in Notfallmaßnahmen schulen, hieß es von Seiten der Airline.
(APA)
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