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Leiche am Wienerwaldsee: Schulden als Motiv

13.07.2012 | 15:45 |   (DiePresse.com)

Der 55-Jährige soll dem festgenommenem Verdächtigen einen größeren Geldbetrag nicht zurückbezahlt haben.

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Geldschulden dürften das Motiv für den gewaltsamen Tod des 55-jährigen Milos N., dessen zerstückelte Leiche am vergangenen Samstag am Wienerwaldsee bei Tullnerbach (Bezirk Wien-Umgebung) gefunden wurde, gewesen sein. Der unter Mordverdacht stehende Enddreißiger, über den das Wiener Straflandesgericht am Freitagnachmittag die U-Haft verhängt hat, soll Milos N. vor einiger Zeit einen größeren Geldbetrag geborgt haben. Angeblich unterhielten die beiden geschäftliche Beziehungen. Mehrere eindringliche Versuche des Gläubigers, sein Geld zurückzubekommen, scheiterten. In dieser Situation soll es zur Bluttat gekommen sein.

"Beide Männer haben sich gekannt", bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey. Der Verdächtige werde weiterhin vernommen." Laut orf.at soll der Enddreißiger, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht anwaltlich vertreten war, bereits ein Geständnis abgelegt haben.

Vecsey betonte, dass es neben dem Verdächtigen keinen Hinweis auf einen weiteren Tatbeteiligten gibt. Laut Vecsey gibt es auch keinen Bezug zum Mord an Milenko M. Die ebenfalls in zwei Teile zerlegte Leiche des 57-jährigen Serben war Ende April auf der "Teufelswiese" bei Gablitz (Bezirk Wien-Umgebung) entdeckt worden.

(APA)

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