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Wien: Das Elend mit den Parkplätzen

19.07.2012 | 18:23 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Die Zahl der Autos in Wien ist konstant gestiegen, gleichzeitig wurden Parkplätze vernichtet. Das Parkpickerl kann die Probleme nicht lösen.

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Wien. Leopold Bubak hat den derzeit undankbarsten Job der Stadt. Der Parkpickerlkoordinator der Stadt Wien muss im Auftrag von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou etwas umsetzen, wogegen die größte Protestlawine seit langen Jahren läuft. Nämlich die Ausweitung der Kurzparkzone auf mehrere Bezirke jenseits des Gürtels.

170.000 Unterschriften (einen Großteil sammelte die ÖVP) gibt es gegen diesen Plan. Die Stadtregierung kündigte daraufhin eine Volksbefragung an – allerdings erst nach Einführung der neuen „Pickerl“-Zonen und nur zu allgemeinen Verkehrsthemen. Über die Ausweitung selbst dürfen die Wiener also nicht abstimmen. Bubak verteidigte am Donnerstag diese Vorgangsweise: „Es besteht jetzt Handlungsbedarf.“ Die Erfahrungen mit den ausgeweiteten Parkpickerlzonen könnten dann in die Volksbefragung einfließen, so Bubak. Dadurch, meint er, sei für den Bürger eine objektivere Bewertung bei der Abstimmung möglich.

Als Fazit bleibt: Kaum ein anderes Thema ist derzeit emotional so aufgeladen wie das Parken in Wien. Das führt zur Frage: Warum gibt es in vielen Teilen von Wien nicht genug Parkplätze? Wo es keine Parkraumbewirtschaftung gebe, würden Pendler und bezirksfremde Wiener parken, so Bubak. 30Prozent der parkenden Autos würden dort nicht der Bezirksbevölkerung gehören. Betroffen seien vor allem Bezirke, in denen die Parkraumbewirtschaftung ausgeweitet werden soll. Also vom Gürtel westwärts.

384.000 Autopendler

Ein zentrales Problem zeigt die sogenannte Cordon-Erhebung der Planungsgemeinschaft Ost, in der Wien, Niederösterreich und das Burgenland vertreten sind. 384.000 Autos kommen täglich vom Umland nach Wien – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Wiener Parkplatzsituation.

Das „Pickerl“ ist allerdings nicht der Segen, der bei der Einführung versprochen wurde. In zahlreichen Bezirken innerhalb des Gürtels finden Bewohner trotz Parkraumbewirtschaftung kaum einen Parkplatz. Die Josefstädter Bezirkschefin, Veronika Mickel, warnte kürzlich vor der Parkpickerlausweitung auf die angrenzenden Bezirke jenseits des Gürtels – weil dann rund 1000 Josefstädter Parkpickerlflüchtlinge zurückkehren würden. Für diese gebe es trotz Pickerls keine Parkplätze.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Laut Statistik Austria stieg die Zahl der in Wien zugelassenen Pkw seit 2002 von 647.382 deutlich auf 674.526. In anderen Worten: In Wien gibt es immer mehr Pkw, die entsprechenden (Park-)Platz benötigen. Neben den gestiegenen Pkw-Zahlen werden vor allem innerhalb des Gürtels serienweise Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gesetzt – was zahlreiche Parkplätze vernichtet. So wie auch der Bau von immer mehr Radwegen, dazu kommen Flächen, die für das Abstellen von Fahrrädern reserviert werden. Unzählige Gehsteigvorziehungen kosten ebenfalls Platz. Auch gibt es seit einigen Jahren den Trend, Bauminseln auf Parkplatzflächen zu errichten. Gehsteige werden verbreitert, dadurch wird ebenfalls Parkraum reduziert. Durch diese Maßnahmen wurde der Effekt des „Pickerls“ massiv reduziert.

Gleichzeitig steht eine weitere Verschärfung bevor: Seit 1. Juli erhalten auch Unternehmer ein Parkpickerl. Geschätzte 45.000 Wiener Firmen bekommen bis zu vier Pickerln. Bubak befürchtet aber keine Auswirkungen: „Diese Fahrzeuge sind schon bisher in der Kurzparkzone gestanden – nur, dass sie Parkgebühren gezahlt haben.“

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren kaum reagiert – erst seit Kurzem wird eingegriffen. In Mariahilf, Neubau und der Josefstadt läuft ein Pilotprojekt, mit dem zehn Prozent der Parkplätze des Bezirks nur für Bezirksbewohner reserviert sind. „Langfristig ist geplant, in jedem der Parkpickerlbezirke das Anrainerparken einzuführen“, sagt Bubak. Auch soll der Bau von Garagen forciert werden. Allerdings: Kaum tauchen Pläne für einen Standort auf, gibt es Widerstand. Eine dritte Maßnahme wurde bereits vor einigen Monaten umgesetzt: Die Parkgebühren wurden um fast 70Prozent erhöht – als „Anreiz“ zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr.

Park-and-ride-Ausbau stockt

Eine weitere Maßnahme, um die Pendlerströme auf öffentliche Verkehrsmittel umzulenken, ist der Ausbau der Park-and-ride-Anlagen – wie im rot-grünen Koalitionsabkommen vereinbart. Das Problem: Der Ausbau verläuft schleppend, viele Anlagen stehen fast leer. „Weil das Parken rund um viele der Anlagen gratis ist“, glaubt Bubak. Er fordert, dass die Kooperation mit Niederösterreich intensiviert wird, um die Pendlerströme rechtzeitig vor der Stadtgrenze mit Park-and-ride-Anlagen abzufangen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.07.2012)

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142 Kommentare
 
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Gast: ubu roi
22.07.2012 09:44
1 2

erbärmlich

ja, bitte! bäume und gehsteige statt parkplätzen. "vernichtung", jaja, arm.

Re: erbärmlich

...und die wiener parks sind die größten parkplatzräuber! (wieviele autos hätten zb im burggarten oder stadtpark platz!)

Gast: Surf-Weltmeister
22.07.2012 05:52
2 1

Surfbrett in U-Bahn?

Wenn ich bei der Alten Donau nicht mehr länger als zwei Stunden parken darf (Kurzparkzone), habe ich dann ein Recht darauf, meine gesamte Surf-Ausrüstung JEDERZEIT mit der U-Bahn transportieren zu dürfen?

Kurzparkzone Wien

Die Zielsetzung bei der Erweiterung der Kurzparkzonen ist völlig verkehrt. Eine Stadt lebt vom Verkehr und nicht von rund um die Uhr verstellten Parkplätzen der Anrainer. Gibt es eine Statistik, wie viele der auf öffentlichen Plätzen abgestellten Fahrzeugen öfter als ein-/zweimal je Woche bewegt werden?
Mobilität ist für eine lebenswerte Stadt wichtig - und es macht keinen Unterschied, ob ein Anrainer oder ein Ortsfremder einen Parkplatz sucht. Das Dauerparken auf öffentlichen Plätzen ist das Übel - Dauerparker gehören in die Garagen und nicht auf die Staße!

Gast: Grieg, Liszt & Händel
21.07.2012 11:38
4 1

Falsche Überschrift:

Das Elend mit den unfähigen Politikern müsste es korrekterweise heißen.

Gast: total crash
20.07.2012 18:17
5 1

Parkplatz-Problematik in Wien nicht zu lösen?

Fahrt`s ah mal nach Zürich und lasst`s euch das
Konzept über die Blaue Zone für die Anwohner erklären und schaut`s euch ganz genau die Anordnung und Anzahl der Parkhäuser an die den Individual-Auto-Verkehr aufnehmen.

Alles ganz easy,keine Herumsuchen/fahren um an Parkplatz da Ham zu finden ,wenig Stau,die Einpendler können durch die vielen Parkhäuser,- alle so gut wie vor die Haustür,- zu ihrer Hack`n fahren.

Kostet alles kein Vermögen,alle Zahlen gern,weil das System funktioniert.

Ach wären doch bei uns auch intelligente Politiker,aber leider alle für`n Darmausgang,und drum bleibt`s so wie`s ist,zum Kotzen;o(


Antworten Gast: apfelmännchen
21.07.2012 10:03
2 0

Re: Parkplatz-Problematik in Wien nicht zu lösen?


Ja, guter Wille hier und da (auch beim Volk) und es würde vieles besser funktionieren.

Allerdings: bei einem 10h Arbeitstag kostet das Parken in der City in Zürich pro Monat schnell einmal sFr. 600,- und mehr.
Das ist bei einem durchschnittlichen Job in der Schweiz ca. 1/8 bis 1/10 des Gehalts und für viele verkraftbar. Hier in Wien wären diese Kosten jedoch 1/3 bis 1/4 eines Netto-Gehalts.

Daher ist der Vergleich mit Vorsicht zu genießen und in Relation zu sehen.

Gast: Abgestierter
20.07.2012 16:38
10 1

Das Geld der Wiener wurde verzockt.

Alleine die Frechheit, wie viele Millionen die Vizebürgermeisterin Brauner von den Steuergeldern mit ihren dubiosen Geldmanipulations-Geschäften in den Sand gesetzt hat. Jetzt brennt der Hut und der Häupl will mit den vielen Preis-Erhöhungen in Wien einen Teil wieder baldigst und schnell hereinbringen. So werden wir Wiener mit der Parkpickerlgebühr der Erhöhung Wasser und Abwassergebühr u.v.a. rigeros bestraft. Wie lange sich die Wiener diese Ausbeutung gefallen lassen müssen, liegt selbst in ihren Händen, denn bei der nächsten Wahl könnten sie schon ein Alarmzeichen setzen, in dem sie die Grünen und Roten schnellstens abwählen.
Eines steht aber jetzt schon fest, dass der Häupl künftig zu den vorhandenen Totengräbern ihrer SPÖ zählen wird.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
20.07.2012 13:45
11 3

Es reicht!

Mir reicht es schon lange, daß wir Autofahrer von der Politik in jeder Hinsicht immer die erste Melkkuh sind!
Daß wir Autofahrer (der Autoverkehr verursacht keine 10% des gesamten Schadstoffausstoßes!) immer als einzige für den Umweltschutz herhalten müssen, weil es die Politiker so gewohnt sind, ist eine absolute Frechheit!
Daß die Exekutivorgane sich nur um Verkehrsstrafen, statt um Gewaltverbrechen kümmern, ist grob Fahrlässig!
Es wird Zeit, daß entweder eine eigene Autofahrerpartei gegründet wird, oder sich eine der bereits existierenden Parteien der Probleme der Autofahrer einmal annimmt!

Antworten Gast: Herbert Fux
20.07.2012 14:30
3 8

Re: Es reicht!

Nur weil ein Auto teuer ist, ist es noch lange nicht kostendeckend.

Zu Verkehrsstrafen: Fahren'S halt nicht zu schnell, telefonieren'S mit Freisprecheinrichtung, bleiben'S bei Zebrastreifen stehen und fahren'S ned bei Rot - dann hätte die Polizei Ressourcen frei, sich um andere Dinge zu kümmern.

Antworten Antworten Gast: Trollig
20.07.2012 14:38
6 3

Re: Re: Es reicht!

Fußgeher Troll

Antworten Antworten Antworten Gast: Herbert Fux
20.07.2012 14:55
1 5

Re: Re: Re: Es reicht!

Nein, Auto-, Jahreskarten-, Turnschuh- und Fahrradbesitzer ... und in der Lage, bedarfsabhängig das beste Verkehrsmittel zu wählen.

Nur weiß ich, was mein Auto im Jahr (inkl. Abschreibung) kostet. Und da ist mein Parkpickerl (neben der Scheibenwischerflüssigkeit) das Billigste.

Gast: Johan C.
20.07.2012 13:44
4 0

Die Meistleidenden sind die am Rand der Parkpickerlzonen!

Hab selber 4 Jahr in so einem Bereich gelebt, im Bereich Johnstraße.

Die Leute am Rand der Parkpickerlzone nehmen in Kauf, daß sie sich auf die andere Seite stellen und dann halt 15 Minuten zum Auto hadschen - dafür müssen sie dann auch nicht zahlen.

Dafür bekommt man nach 8 Uhr am Innenrand der Zone jederzeit einen Parkplatz - logischerweise. Nur müßten Leute am Außenrand dafür zahlen, daß sie sich in der Zone hinstellen - und würden dann auch 15 Minuten hadschen.

DAS IST DIE GROSSE UNGERECHTIGKEIT!

Man sollte den Aussenrand der Zone vor Auto aus dem Innenrand schützen, genauso, wie man Autos in der Zone vor Autos aus dem Aussenrand "schützt". Das wäre dann fair.

Aber dann kann man gleich eine Parkabgabe PRO AUTO einführen, daß keinen eigenen Stellplatz oder einen Platz in einer Parkgarage hat!

DAS WÄRE DIE TOP-LÖSUNG!

Antworten Gast: Der Steuerzahler
20.07.2012 14:31
2 5

Re: Die Meistleidenden sind die am Rand der Parkpickerlzonen!

Gibt eh eine Lösung: Randbewohner können ein Parkpickerl beantragen, dann können sie auch innerhalb parken.

Gast: Gruftmaus
20.07.2012 13:26
0 4

Repetition

Siehe bitte Absatz unter: Wohnmöglichkeiten in Tokio: Autoanmeldung

http://www.brauns-international.de/destinationen/tokio/" target="_blank">http://www.brauns-international.de/destinationen/tokio/

Antworten Gast: Zitierer
20.07.2012 13:44
3 7

Re: Repetition

Tokio:
"Möchte man ein Auto anmelden, so muss man einen Parkplatz vorweisen können."

ist auch logisch, das Privateigentum gehört auf Privatflächen gestellt, nicht auf die Straße.

Antworten Antworten Gast: apfelmännchen
20.07.2012 14:10
0 5

Re: Re: Repetition

interessanter Ansatz

Antworten Antworten Gast: Johan C.
20.07.2012 13:52
1 6

PERFEKT!

Genau so meine ich das auch!

PRIVATEIGENTUM AUF PRIVATGRUND! Oder eben den Platz von der Stadt Wien gegen Gebühr "mieten". Die "Miete" könnte jeder Bezirks für sich entscheiden - das wäre ein "freier Markt".

FERTIG! Spitze! *jubel*
Sie sprechen mir aus der Seele. Das wäre fair für jeden Bürger!

Gottseidank wohne ich nicht mehr in Wien - die Problematik tangiert mich also nicht mehr. Aber ich kann jedem nachfühlen, der sich durch die Parkpickerl gefrotzelt fühlt!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gruftmaus
20.07.2012 15:00
0 5

Re: PERFEKT!

Sie Glücklicher.
Siesind Wien entkommen und ich beglückwünsche Sie dazu.
Im Übrigen bin ich auch ihrer Meinung .
(wer verteilt hier rot?)

Gast: MoePendler
20.07.2012 13:05
5 0

Keine Alternative

Ich fahre täglich aus Niederösterreich,( wohne in einem Dorf) (Kaff) mit 200 Einwohnern, mit dem Auto nach Siebenhirten, Atzgersdorf oder Meidling.Von dort aus fahren die Öffis pünktlicher und schneller Von dort aus mit den Öffis in die Arbeit am Rennweg. Hier ist die eine Variante ,wobei ich mit Meidling eh schon viel zu weit drinnen bin.Mit dieser Variante brauche ich genau eine halbe Stunde und einen Parkplatz( für die meisten hier warscheinlich schon einer zu viel). Die andere wäre, dass ich mit dem Bus ,von meinem Dorf, der nur jede Stunde fährt und täglich 20 Minuten zu spät kommt, hin nach Mödling oder Liesing ist egal. Von dort aus mit der "pünktlichsten bahn Europas" zum Rennweg Auf diese variante brauche ich ingesamt 1 stunde und 30 Minuten im durchschnitt! Welche Variante würdet ihr vorziehen und kommt mir bitte jetzt nicht mit. Such dir doch einen Job in Niederösterreich.

Antworten Gast: Rot + Grün = schlimmer als die..........
20.07.2012 22:22
2 1

Ich fahre täglich aus Niederösterreich,( wohne in einem Dorf) (Kaff) mit 200 Einwohnern,

Kenn ich nur zu gut, wäre 3 Tage unterwegs um 1 Tag arbeit zu können wenn ich mit den Öffis fahre und das für 60km nach Wien. Und auch nur zu Schulzeiten, im Sommer fährt bei uns 2 Monate gar nichts.

Antworten Gast: apfelmännchen
20.07.2012 15:05
0 0

Re: Keine Alternative

Ich wüsste nicht was man Ihnen vorwerfen sollte. Schliesslich lassen Sie Ihr Auto am Stadtrand stehen und nutzen, wo es möglich und sinnvoll ist, die Öffis.

Sicher tragen in Summe viele Menschen wie Sie dazu bei, dass in den Bereichen wo Sie auf die Öffis umsatteln die Parkplätze Mangelware werden, doch dem kann mit dem konsequenten und modularen Ausbau von Parkhäusern bei steigender Nachfrage durchaus entgegen gewirkt werden.
Diese Parkmöglichkeiten sollten in Kombination mit einer Jahreskarte kostenlos sein, oder zumindest mittels einer Pauschale beim Steuerausgleich 1:1 zurückgefordert werden können. Denn niemand von ausserhalb sollte benachteiligt oder dafür bestraft werden, in Wien zu arbeiten.

Re: Keine Alternative

Ich will einmal nicht unterstellen, dass Sie ein nach NÖ gezogener Wiener auf der Suche nach der guten Landluft und dem billigen Baugrund sind, sondern ein "gebürtiger" Niederösterreicher.
Sie werden für die P&R-Garage was zahlen müssen, und es ist verständlich, dass Sie das nicht freut. Aber in Wien ist der Grund wesentlich teurer als in Wien und Sie können nicht wirklich erwarten, dass Ihnen die SteuerzahlerInnen die P&R-Garage völlig gratis zur Verfügung stellen (subventioniert ist sie eh schon massig). Auch dürfen Sie nicht vergessen, dass genau für solche Menschen wie Sie das Pendelerpauschale geschaffen wurde.
Ansonsten erhebt sich die Frage, warum Ihr Bus immer 20 Minuten zu spät kommt, und ob NÖ nicht für bessere Busverbindungen sorgen könnte. Vielleicht wenden Sie sich diesbezüglich an den NÖ Verkehrslandesrat bzw. an die Gemeinden durch die Ihr Bus fährt - vielleicht braucht er eine Busspur?

Antworten Gast: Der Steuerzahler
20.07.2012 13:33
4 1

Re: Keine Alternative

Die Ursache für die verfehlte Verkehrspolitik in NÖ dürfen Sie aber nicht in Wien suchen.

Antworten Antworten Gast: Johan C.
20.07.2012 13:48
5 3

Ohne Niederösterreicher

wäre der Standort Wien verloren!

Wir stellen sicher 30% aller Top-Arbeitskräfte, wenn nicht 50% oder mehr. Wieviele qualifizierte Kräfte gibt es denn in Wien? Schaut's mal in Eure Problembezirke, wieviele dort arbeitswillig und ausgebildet sind!

Ohne Wiener wären auch der Fremdenverkehr in Niederösterreich verloren.

Es macht also keinen Sinn, sich GEGENSEITIG AUF DEN SCHÄDEL ZU HAUEN!

Die Stadt Wien tut ja auch alles dagegen, daß sich ein ordentliches Verkehrsnetz in die Rand- und Aussenbereiche Wiens ausbildet.

Antworten Antworten Antworten Gast: apfelmännchen
20.07.2012 15:26
2 2

Re: Ohne Niederösterreicher

Ich kenne persönlich viele Führungskräfte in Wien, die ausserhalb der Stadt wohnen. Daher soll's nicht weiter stören wenn die Zahlen nur "gfühlten" Werten entsprechen.

Sie haben vollkommen Recht damit, dass Grabenkämpfe absoluter Unsinn sind.

Dem positiven Beispiel von "MoePendler" sollten meines Erachtens möglichst viele folgen und die Stadt Wien ist in Gegenzug angehalten, diesen Menschen eine entsprechend attraktive Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Mehr als bissi guten Willen auf allen Seiten und einen konsequenten und zukunftsorientierten Plan benötigt es am Ende nicht.

 
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