25.05.2013 23:20 Merkliste 0

Das Versagen der FPÖ beim Parkpickerl

21.07.2012 | 17:38 |  von MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Die Freiheitlichen galten in Wien bisher als schlagkräftige Autofahrerpartei. Nun haben sie sich das politisch heißeste Thema der Stadt aus der Hand nehmen lassen - wegen Mobilisierungsproblemen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Weil die ÖVP zu schwach ist.“ Mit großzügig ausgestattetem Selbstvertrauen (und jeder Menge Spott für die Wiener VP) trat der Wiener Statthalter von FP-Chef Heinz-Christian Strache, Klubchef Johann Gudenus, am 23. Mai vor die Medien. Man werde nun ebenfalls Unterschriften gegen die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung sammeln – weil es notwendig sei, der Wiener VP unter die Arme zu greifen. Die schaffe das eben nicht alleine, wurde transportiert.

Das Lächeln ist Gudenus vergangen. Denn als die Unterschriften an Bürgermeister Michael Häupl übergeben wurden, sah es für die FPÖ bitter aus. 120.000 hatte die „schwache“ ÖVP gesammelt. Die FPÖ kam auf magere 25.000 Unterschriften. Das sind rund 20 Prozent des ÖVP-Ergebnisses. Das wirft, im Vorfeld der Nationalratswahl 2013, eine zentrale Frage auf: Wie kampagnenfähig ist die Stadtpartei, deren Wiener Obmann noch immer Heinz-Christian Strache heißt, derzeit? Immerhin ist die Partei nicht nur das Rückgrat der österreichischen FPÖ, sondern in Wien auch die deklarierte Autofahrerpartei. Und nun hat sich die FPÖ das brennendste Thema ausgerechnet von der zuletzt schwächelnden ÖVP aus der Hand nehmen lassen.


Versagen am Stammtisch. Offiziell wird der Fehlstart beim Sammeln von Unterschriften so begründet: Die Werbebroschüre der Partei, die in unregelmäßigen Abständen an Wiener Haushalte geht, sei bereits fertig gewesen. Sie hätte kurzfristig geändert werden müssen, um für Unterschriften gegen das Parkpickerl zu werben. Das habe Zeit gekostet, weshalb man „ein bis zwei“ Wochen Rückstand auf die ÖVP gehabt habe. Warum nicht sofort mit dem Sammeln von Unterschriften an Stammtischen und auf der Straße begonnen wurde, bleibt unbeantwortet.

Inoffiziell gibt es kritische Töne: „Natürlich haben wir das verschlafen“, ist in FP-Kreisen zu hören: „Es sind einige sehr unzufrieden, dass die Mobilisierung nicht funktioniert hat.“ Aber wenn man nicht rechtzeitig auf die Straße gehe, habe das Konsequenzen. Wobei parteiintern die Schuld nicht (nur) bei Gudenus gesucht wird: „Das haben alle verschlafen.“

Nun versucht die FPÖ Schadensbegrenzung: Es werden weiter Unterschriften gegen das Parkpickerl gesammelt. Das ist zwar sinnlos, verschönert aber die Bilanz etwas. Denn die Entscheidung ist längst gefallen.

Punkten könnte Strache noch mit einem Erfolg beim Höchstgericht – wo eine Volksbefragung über die Ausweitung der Pickerlzonen erzwungen werden soll. Aber auch das hat zuvor bereits die Wiener VP angekündigt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

268 Kommentare
 
12 3 4 5 6
Gast: Pavel Rybalko
24.07.2012 12:54
3 0

Die Klimahysterie - der größte Schwindel des neuen Jahrtausends!

Man redet uns Dinge ein, die nicht stimmen, nicht stimmen können, sogenannte WissenschaftlerInnen liefern gekaufte Studien und Untersuchungen und verdienen herrlich dabei. Und was machen die Medien?? Stumpfsinnig und ungeprüft plappern die alles nach, was ihnen von Politik und Lobbyisten serviert wird (Dank Presseförderung).

Tatsächlich ist die Klimahysterie der neuen Besorgnis-Industrie eine ungeheuerliche Geldvernichtungsmaschine, die nur oberflächlich betrachtet Geld vernichtet, tatsächlich aber die Milliarden den KlimabetrügernInnen in die Taschen schaufelt. Ein moderner Ablaßhandel, wo aber die herumziehenden Mönche nicht Tetzel sondern Greenpeace, Global 2000 usw heißen.
Es gibt das Kyoto-Protokoll, das aber von den meisten Beitrittsländern nicht erfüllt wird. Das soll auch genauso sein, denn jeder der nicht erfüllt, zahlt und das Geld klimpert lustig in den Taschen der KlimagewinnerInnen.

Man kann aber auch aus dem Kyoto-Protokoll austreten. Geht ganz einfach und hat keine Konsequenzen, außer daß sich ein paar bestochene Journalisten darüber aufregen. Die Kanadier haben das kürzlich gemacht und ersparen sich $10 Milliarden pro Jahr. Jedes Jahr! Während wir blöde zahlen!
Würde Österreich austreten, erspart sich die Republik etwa eine Milliarde TEuro im Jahr! Jedes Jahr!
Herrschaften, was ist mit der Schuldenbremse? Treten wir aus diesem Wahnsinnsverein aus und behalten wir das Geld! Unser Geld! Wir brauchen das. Es reicht mit der Umverteilung!

Antworten Gast: toledo
25.07.2012 16:07
0 0

Re: Die Klimahysterie - der größte Schwindel des neuen Jahrtausends!

ich kann nur den kopf schütteln.

ihre kernaussage: verschmutzen wir die umwelt weiterhin. konsequenzen gibt es keine. alles nur hysterie und gekaufte studien.

Gast: Weinsteyn
23.07.2012 16:52
6 0

Wiener Verkehrsbetriebe werden jeden Tag VERTRAGSBRÜCHIG!

Und zwar tausendfach!

Wenn es darum geht die Tickets der Fahrgäste zu kontrollieren, wird ein immenser Aufwand getrieben anstatt die Cross-Border geleasten U-Bahnen, etc. in gutem Zustand zu halten.

Folglich werden uns Öffifahrern tagtäglich zig-tausende Stunden an unnötiger Wartezeit aufgezwungen, weil wieder ein schlecht oder gar nicht gewarteter Zug kaputtgegangen ist. Also können die Wiener Linien Ihren Beförderungsauftrag, für den sie im Voraus kassieren nicht erfüllen und werden somit TAUSENDFACH VERTRAGSBRÜCHIG! Den Schaden haben wir kleinen Untertanen durch unsere linken "ObertanInnen" und ihre grünlichen ErfüllungsgehilfInnen.

Danke liebe (Un)Sozialistische Partei Österreichs!!! Danke Don Promillo!! Danke Fr. Brauner!!

Gast: Anti-Rotfront
23.07.2012 13:01
7 2

Die linken "Progressiven Kräfte"

... waren schon immer nur bäuerliche Möchtegernangehörige der von den KommunistInnen vernichteten Intelligentziya.

Es wird Zeit für die Konterrevolution in der EUdSSR. Für ein bürgerliches, konservatives, gerechtes und christliches Österreich.

Gott schütze Österreich vor den linken VerräterInnen und "Bunten Vögeln", die die Internationale singen!

2 8

Re: Die linken "Progressiven Kräfte"

Sie suchen die Verräter am falschen Platz. Die unredlichen, unehrenhaften, korrupten Politiker sind in der ÖVP, FPÖ und im BZÖ vereint.
Das sind jene die das Milliardengrab Hypo Alpe Adria verursacht haben, oder Strasser der bestechliche EU Parlamentarier, oder Grasser, Meischberger und das alles unter dem Schutzherrn Wolfgang Schüssel.
Dann noch der skandalumwitterte Graf und zum Drüberstreuen noch den echten Grafen mit Jagd im Burgenland.
Das sind die Verräter. Stecken sie sich ihr Christentum an den Hut oder passender, an die Stelle wohin die Sonne nie scheint

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
24.07.2012 19:13
3 0

Re: Re: Die linken "Progressiven Kräfte"

wie viele skandale brauchen sie hier bitte.
parkpickerl volksbefragung
steinhof
marillenalm meidling
die verlorenen akten der heimkinder
pratervorplatz
wien: umwidmungen auf wunsch
ögb
ak
akh
bawag
konsum
creditanstalt geld
kommunalkredit affäre
inseratenaffäre faymann

Antworten Antworten Gast: Grünzweig
24.07.2012 01:05
1 4

Re: Re: Die linken "Progressiven Kräfte"

"....an die Stelle wohin die Sonne nie scheint."

Sie meinen dort wo bei ihnen der cerebrale Tunnel ist??

Antworten Gast: Dritter Zwerg von Hinten
23.07.2012 13:39
2 8

Himmel, was für Spinner.


Gast: Rosenzweig
23.07.2012 12:54
5 2

KEIN kostenpflichtiges PARKPICKERL in Wien!!!


Gast: Andrey Gromiko
23.07.2012 00:15
5 1

Bald kommt der “Europäische Frühling”!

Vielleicht schon diesen Herbst!

Antworten Gast: Der Bekannte
23.07.2012 08:35
3 1

Übertreiben'S ned mit der Klimaerwärmung


Gast: Michl H. & die Roten Stadtmusikanten
22.07.2012 20:48
5 15

Jetzt überlege ich mal mit meinem sozialdemokratischen, also überlegenen, Verstand, was der Wähler mit seiner mir geschenkten Mehrheit verlangt....

(Grübel)
Ach ja, die FPÖ und die ÖVP als das behandeln was sie gemäß Wahlergebnis sind: eine Null!

Die demokratische Gesellschaftsordung verlangt vom gewählten Sozialdemokraten die Blauen und die Schwarzen aus der Gestaltung dieses Landes zu eliminieren.
Wie wir das in Wien seit so zirka ungefähr 90 Jahren machen. Weil es das Bestefür die Wähler ist. Für ALLE Wähler.

Gast: autofahrer 765645
22.07.2012 19:50
14 5

Nieder mit dem Abkassierpickerl!

Das besch . . . ene Abkassierpickerl ist eine Erfindung der SPÖ und gehört schnellstmöglich abgeschafft. Die Kosten für die Stornierung des Auftrags für die tausenden Kurzparkzonenschilder werden am besten UHBM Haupl und UFrVBM Vasilakou umgehängt, und zwar in Form eines Abbuchungsauftrages, der aktiviert wird, sobald die Konten der beiden das Existenzminimum überschreiten!

Re: Nieder mit dem Abkassierpickerl!

bitte aufwachen:das Abkassierpickerl, wie sie es nennen, oder ähnliche maßnamen sind keine erfindung der sp sondern in anderen europähischen städten längst eingeführt.

Antworten Antworten Gast: RealistischerBürger
24.07.2012 11:30
3 1

Re: Re: Nieder mit dem Abkassierpickerl!

Nur weil es in anderen Städten eingeführt ist, heisst es nicht, dass man des auch braucht. Da die Wiener nunmal nicht in den anderen Städten leben sondern in WIEN ist WIEN wichtig!

Re: Re: Re: Nieder mit dem Abkassierpickerl!

wien, wien nur du allein...

Gast: Franzia
22.07.2012 19:38
12 5

Das Versagen der SPÖ beim Parkpickerl

Ausbeuterei der Wiener. Häupl schröpft die Wiener wos nur geht. Müllgebühren Wasser alles zu Teuer in Wien. Parkpickerl Garantiert keine Parkplatzsicherheit. Die dahinter stehende Wahrheit ist Abzogge Ausbeutung. Wo und wie kommen wir zu Geld einnahmen. Ja der Autofahrer soll blechen. Das ist die SPÖ. Jene auszubeuten die Arbeiten gehen. Eh Steuer zahlen. Genau bei dennen gibts was zu holen. Denen die nix hakeln wil. der mit 50 Jahre schon in Pension ist wegen Berufschutz den geben wir noch alles vergunstigt. Obwohl der nach meiner beurteilung Arbeitsfähihg ist. Man solte diese Frühpensioniosten kontrollieren was sie so nebenbei in Pension Arbeiten um Geld zu verdienen. Es geht nicht um wirklich Kranke Menschen die nicht mehr Arbeiten können und erst um die 50 Jahre alt sind.

Gast: bergziege
22.07.2012 18:55
11 4

Worum ging es?

ÖVP, FPÖ, ÖAMTC und ARBÖ haben Unterschriften gegen das Parkpickerl gesammelt. Die einen mehr, die anderen weniger. Der gemeinsame Erfolg ist super. Warum muss es dumme Wertungen geben?

Re: Worum ging es?

sollen also ÖVP, FPÖ, ÖAMTC und ARBÖ gemeinsam bei den nächsten wahlen antreten?

Antworten Antworten Gast: bergziege
24.07.2012 18:17
1 1

Sonderbare Frage

Ich wollte damit ausdrücken, dass die ÖVP bei der Unterschriftensammlung für eine Volksbefragung Helfer hatte. War das so schwer zu verstehen?

sonderbare antwort

das quartett zieht an einem strang und die vp ist von öamtc, arbö und fp nicht mehr zu unterscheiden

Antworten Gast: Der Sonnenanbeter
23.07.2012 09:50
3 0

Re: Worum ging es?

Sie haben gemeinsam _für eine Abstimmung zum Thema_ gesammelt. Nicht verwechseln, mein Lieber.

Gast: Feuervögelchen
22.07.2012 18:46
12 3

Bestellt die jetzt 3 oder 5 Biere?

Oder ist das gar....die Rechte in 45° gestreckt und ein seeliges Lächelen auf den Lippen?

Sofort der Glawi und dem Pilz melden - morgen Parteiausschluss-Verfahren anberaumen.


Antworten Gast: ved
23.07.2012 12:25
0 4

Re: Bestellt die jetzt 3 oder 5 Biere?

Viel Erfolg damit.

Re: Bestellt die jetzt 3 oder 5 Biere?

woahaha .. du bist ja ein ganz Lustiger

Gast: Die Wahrheit altert NIE!
22.07.2012 18:41
14 2

Das Versagen /der FPÖ /beim Parkpickerl???........

...WIELANGE muss man studieren, um als Schreiberling sooooooo hinterfotzig zu werden???
Das Versagen = SCHULD?
der FPÖ = DAS BÖSE?
beim Parkpickerl = CORPUS DELICTI?

Herr Schreiberling, WER HAT DAS PARKPICKERL VERBROCHEN???
und WARUM wollen sie in einem Medium, den Lesern suggerieren, dass die FPÖ SCHULD IST???
be.es: Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist!

 
12 3 4 5 6