Pünktlich zum Beginn der Arbeitswoche gab es Montagfrüh in Wien wieder einmal Staualarm: Aufgrund eines Wasserrohrbruches musste der äußere Gürtel zwischen Koppstraße und Gablenzgasse ab 4.30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Folge waren laut ÖAMTC massive Staus. Am Vormittag konnte eine Fahrspur geöffnet werden. Laut einer Sprecherin von Umweltstadträtin Ulli Sima (S) dürften die Arbeiten noch im Lauf des heutigen Tages beendet werden.
Spätestens morgen, Dienstag, soll der betroffene Bereich wieder ohne Behinderungen befahrbar sein, hieß es. Zuvor erfolgt am Abend jedoch noch eine kurze Sperre - um die Fahrbahn wieder zu asphaltieren. Dies werde jedoch erst nach der Rush-Hour geschehen, wurde versichert. Der Verkehr wird in dieser Zeit lokal umgeleitet.
Das gebrochene Rohr versorgt laut ORF etwa zehn Häuser am Gürtel. Rund 150 Personen sind dem Bericht nach derzeit ohne Wasser. Die Wasserwerke versorgen die Haushalte provisorisch mit der nötigsten Menge Wasser. Die Wasserwerke vermuten, dass das aus der Zwischenkriegszeit stammende Rohr durch den Schwerverkehr am Gürtel beschädigt worden sein könnte.
Oppositions-Kritik
Kritik gab es von der Opposition. "Bisher behaupteten die politisch Verantwortlichen in Wien, dass die Rohrleitungen nur infolge von schwerem Frost platzen würden. Nach dem aktuellen Wasserrohrbruch und der bis Mittag dauernden Sperre des Lerchenfelder Gürtels, muss sich das Umweltressort eine andere Erklärung für die gehäuften Wasserrohrpannen ausdenken", so ÖVP-Umweltsprecherin Karin Holdhaus.
(APA)
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