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Felssturz auf Kärntner Burg: Staatsanwaltschaft ermittelt

23.07.2012 | 12:12 |   (DiePresse.com)

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Ein Felssturz auf der Burg Hochosterwitz verletzte mehrere Menschen schwer.

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Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt nach dem Felssturz auf der Burg Hochosterwitz im Bezirk Sankt Veit an der Glan nun wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung. Ein gerichtlich beeideter Sachverständiger sei bereits bestellt worden, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Bei dem Unfall sind vergangenen Samstag mehrere Personen durch einen herabstürzenden Felsbrocken mit 70 Zentimeter Durchmesser schwer verletzt worden.

Ein 10-jähriger Bub sowie ein 27-jähriger Mann aus Oberösterreich sind nach wie vor im künstlichen Tiefschlaf. Das Klinikum Klagenfurt gibt dan, ihr Zustand sei unverändert. Wann die Aufwachphase eingeleitet wird, sei derzeit noch nicht klar.

Der Steig zur Burg wurde am Sonntag nach dem Unfall für Besucher gesperrt. Burgherr Karl Khevenhüller-Metsch schloss den Besucherbetrieb bis auf Weiteres. Seit Montagvormittag läuft das behördliche Verfahren bezüglich einer möglichen Öffnung des Steiges. Bezirkshauptfrau Claudia Egger gab an, es sei das Ziel des Bezirks, die Burg so schnell wie möglich wieder zu öffnen.

 

 

 

 

(APA)