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Unwetter: Manche Gebiete nie mehr bewohnbar?

23.07.2012 | 22:16 |  von Köksal Baltaci (Die Presse)

St. Lorenzen bleibt nach dem Murenabgang weiter evakuiert. Der Leiter des Katastrophenschutzes wirft sogar die Frage auf, ob ein Wiederaufbau der zerstörten Häuser überhaupt noch Sinn hat.

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Wien/Graz. Das von Murenabgängen heimgesuchte St. Lorenzen im obersteirischen Bezirk Liezen bleibt weiter Sperrgebiet, die betroffenen Häuser dürfen nicht betreten werden – das beschloss der Krisenstab am Montag. Zudem sind ab Dienstag erneut Regenfälle angekündigt, die Gefahr weiterer Murenabgänge ist demnach nicht vorbei (siehe Artikel unten rechts). Jene 240 Menschen, deren Häuser evakuiert wurden, bleiben bis auf Weiteres bei Verwandten und in Pensionen untergebracht.

Kurt Kalcher, Leiter des Katastrophenschutzes, wirft sogar die Frage auf, ob es aus Sicherheitsgründen überhaupt noch Sinn hat, dass die Bewohner des Ortes in ihre Häuser zurückkehren. „Nach den Ereignissen der letzten Tage müssen sämtliche Schutzmaßnahmen evaluiert werden“, sagt Kalcher. „Denn bei derartigen Niederschlagsmengen sind Murenabgänge dieser Größe auch künftig nicht auszuschließen, aus unserer Sicht sogar unvermeidbar.“

Um St. Lorenzen sicher zu machen, müsse ein „ganz neues Paket“ geschnürt werden, mit aufwendig ausgebauten Schutzwerken in der Wildbach- und Lawinenverbauung. „Das ist ein Riesenprojekt, das Jahre in Anspruch nehmen wird.“ Ansonsten seien Teile des Ortes nicht mehr bewohnbar. Natürlich könne man als Sofortmaßnahme Ablenkdämme bauen, „aber dann geht die Mure eben auf ein anderes Gebiet ab“. Am Sonntag hatte auch Landeshauptmann Franz Voves (S) Zweifel geäußert, ob es angesichts unvorhersehbarer Verwüstungen sinnvoll sei, „sein Heim nochmals an der gleichen Stelle aufzubauen“.

Kritik aus der Bevölkerung

Zuletzt war aus der Bevölkerung Kritik an den Schutzmaßnahmen durch die Wildbach- und Lawinenverbauung (im Zuständigkeitsbereich des Lebensministeriums) laut geworden. Die aktuelle Katastrophe wurde durch eine Verklausung (Verstopfung) am Lorenzerbach ausgelöst, Sperren wurden weggerissen, und eine fünf Meter hohe Schlammwelle wälzte sich bis in den Ort. Gerhard Baumann von der Wildbach- und Lawinenverbauung Steiermark verweist auf die Vorgeschichte: Durch die großen Regenmengen des vergangenen Monats sei der Boden „angesoffen“ oder, so der Fachjargon, „tiefgründig durchnässt“ gewesen, zudem sei die Region von rutschanfälligem Schiefergestein dominiert.

Auch Kalcher verweist auf den ungewöhnlich hohen Niederschlag: „Seit 21.Juni wurden 300 bis 400 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, das ist die halbe Jahresniederschlagsmenge in diesem Gebiet“, so Kalcher. „Allein in der Nacht auf Samstag fielen etwa 100 Liter Regen pro Quadratmeter.“ Bei diesen Mengen seien Murenabgänge trotz weiterer Maßnahmen nicht zu verhindern gewesen.

Schäden gehen in die Millionen

Die Aufräumarbeiten werden noch Monate in Anspruch nehmen, „es wird vermutlich bis Anfang 2013 dauern, ehe die Infrastruktur wieder vollständig hergestellt ist“, berichtet Feuerwehreinsatzleiter Walter Danklmaier. Die Feuerwehr unterstützt unter anderem mit Tankwagen die Pioniere des Bundesheeres. Insgesamt waren am Montag rund 400 Männer und Frauen mit der Beseitigung von Schlamm und Geröll beschäftigt. „Wenn der Schlamm nicht rasch wegkommt und trocknet, wird er wie Beton“, erklärt Kalcher.

Eine erste Schadensbilanz im Bereich der Gebäude habe rund 60 beschädigte oder zerstörte Objekte – darunter zwei Wohnhäuser – ergeben: Es war laut Kalcher ein „Ereignis von einer Dimension, wie sie in den vergangenen 30 Jahren nicht vorgekommen ist“. Noch sei es zu früh, um den Schaden zu beziffern, da die Begutachtungen vor Ort noch Tage dauern könnten, „aber“, so Kalcher, „er geht bestimmt in die Millionen, wenn nicht zig Millionen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.07.2012)

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34 Kommentare
 
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Gast: KP
24.07.2012 17:31
2 0

"Unwetter: Manche Gebiete nie mehr bewohnbar?" - Bei der Semantik glaubt man, es hätte einen Atomschlag im betroffenen Gebiet gegeben.

Gast: Peter8M
24.07.2012 14:28
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Die Leute wollen

dort eh wegziehen. Lasst sie.

Gast: Wer in der Natur lebt
24.07.2012 13:59
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Die Natur lebt nicht nach dem Menschen sondern der Mensch nach der Natur.

Zugegeben ich hab keine Ahnung wie die Bevölkerung in der Zeit vor 1900 mit dem Problem dort umgegangen ist, das Betrifft jetzt mal die Regionen an der Donau, die ja auch ständig Überflutet werden, hier wurde ja so gebaut das das Erdgeschoß ein erweitertet Keller war, wissend, das es Hochwasser gibt, die Probleme kamen erst auf als diese Räume zu Geschäften wurde, und bei Neubauten erst gar keine Rücksicht mehr auf diesen Umstand genommen wurde, damit wurde das Hochwasser dann tatsächlich zu einer Bedrohung.

Ich nehme mal an, nicht wissend das es dort ebenso war, das Problem wurde dann mit Wildbachverbauungen gelöst, und erst diese führte zu der jetzigen Katastrophe, es war zwar möglich billige Schuhschachteln hinzustellen in der Normbauweise, diese wurden eben jetzt ganz billig weggeschwemmt, traurig dabei ist, das die alten Bauten die sehr sicher durchaus dem Standgehalten hätte ebenso zerstört wurde.

Statt über Verbauungsverbot, besser darüber Nachzudenken die Bauordnung so zu erweitern das es dem Menschen überhaupt wieder möglich gemacht wird mit der Natur zu leben, und das dürfte das Grundübel aller Problem sein, das beginnt bei der Bauhöhe, und hört auf mit der Dachform, aber es war ja so etwas von einfach Baubewilligungen auf Schuhschachteln zu beschränken...

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rote zone

Jetzt wo die natur das gemacht hat was man von ihr erwartet hat, sollte man in diesen zonen nichts mehr bauen dürfen.
Ein ersatzheim sollte wo anders errichtet werden.
Traurig aber wahr.

Gast: mama said know
24.07.2012 11:58
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Tabuthema

Das eigentliche Tabuthema wird wie gewohnt ignoriert: warum bauen Menschen in riskanten Gebieten?

Weil es zu wenig nicht riskanten Platz gibt (oder dieser zu teuer ist).

Und warum ist das so?

Weil die Dümmsten der Dummen Homo QuasiSapiens immer noch glauben, dass ewiges quantitatives Wachstum in einem begrenzten Gebiet eine intelligente Strategie sei.

Da ich nicht glaube (nicht glauben will), dass die Mehrheit der Österreicher so dumm ist, könnte die Einführung einer echten Demokratie eine Lösung für das Problem darstellen.

Wer würde schon für noch mehr Menschen auf dadurch immer enger werdendem Raum stimmen, wenn man für sich selbst noch Lebensqualität (z.B. Platz und einen sicheren Wohnort) haben will?

Selbstverantwortung

Gestern hat Kalcher in ZIB2 nicht ausschließen wollen, dass auch Häuser innerhalb der roten Zone neu errichtet werden könnten, denn man müsse "auch die Wünsche der Bevölkerung berücksichtigen". Wollen die auf Kosten der Allgemeinheit in einem gefährdeten Gebiet Häuser gebaut bekommen? Sind die bescheuert?

Antworten Gast: rotten
26.07.2012 11:10
2 0

Re: Selbstverantwortung

Leider müssen Ihre beiden Fragen mit JA beantwortet werden. Mit einem derartigen Ausmaß an Idiotie hätte allerdings nicht mal ich gerechnet - obwohl ich diese "Bevölkerung" kenne, da ich die ersten 18 Jahre meines Lebens gezwungenermaßen dort verbracht habe.

In Unwettergebieten bald wieder Gewitter

Die Niederschlagsanalysen der Uni Wien unter http://www.univie.ac.at/amk/veraflex/test/statistik/ zeigen die sehr hohen Niederschlagsmengen im Süden des Landes sowie Inneralpin. Es sind im Juli lokal bis 300 Liter pro m^2 zusammengekommen, das entspricht der halben Jahresniederschlagsmenge von Wien!

In den nächsten Tagen kommen von Italien und Slowenien her neue Gewitter auf uns zu. Es ist zu befürchten, dass diese erneut kräftig ausfallen können.

Alle interessanten Wetterneuigkeiten werden vom Meteorologie Institut auch unter http://www.facebook.com/Veraflex gepostet.

Antworten Gast: Blankensteiner Husar
24.07.2012 10:24
2 0

Re: In Unwettergebieten bald wieder Gewitter

Na, dannkaufts Euch alle mal ordentliche Wathosen und hörts auf zu raunzen!
Die Landwirtschaft braucht das Wasserl. Sonst bleiben Kuhdung und Jauche stinkend neben den Siedlungen liegen, verstehts?

Gast: dieser gastname kann nicht verwendet werden
24.07.2012 09:36
4 0

warum wird in der roten zone gebaut ?

wer ist verantwortlich ?
der bauherr, der das damit verbundene risiko in kauf nimmt ?
die behörde, die das vorhaben untersagen müsste ?
oder doch beide ???

Gast: Ösi
24.07.2012 08:15
0 2

Ja, was erwarten die Leute sich denn?

Man muss sich doch einfach anschauen, wer da am Werkeln ist:
-Wildbachverbau ---> Beamte
-Flussbau----> Beamte
-PlanungLand FA19 ----> Beamte
-Finanzierung----> Beamte
-Bauüberwachung ---> Beamte

Na? Was soll da erquickliches rauskommen, liebe Brüder & Schwestern?

nix zutanken
Ösenpower

Antworten Gast: 7RR5
24.07.2012 14:30
1 0

Wir können diese Stellen auch privatisieren

aber dann schwimmt beim nächsten mal die ganze Steiermark weg.

Re: Ja, was erwarten die Leute sich denn?

Sie meinten wohl "volltanken", nicht "zutanken".

Antworten Antworten Gast: Ösi
24.07.2012 10:19
1 1

Re: Re: Ja, was erwarten die Leute sich denn?

Haben Sie keine ordentliche Beschäftigung?

Gast: gustl
24.07.2012 08:03
6 0

Unwetter: Manche Gebiete nie mehr bewohnbar?

Manche Gebiete waren, sind und werden nie bewohnbar sein!


Re: Unwetter: Manche Gebiete nie mehr bewohnbar?

Korrekt!

Aber schuld ist das Wetter,Klima und CO2

und nicht ihre eigene Blödheit

beim Bauen von Häusern in ständig von Hochwässern gefährdeten Zonen.

Gast: Niederösterreicher
24.07.2012 07:38
9 0

In Niederösterreich ist es doch dasselbe!

Im Weinviertel und entlang der Donau sieht man gar manche Bausünden: Häuser mitten in Feuchtwiesen, wo direkt neben dem Haus ein Sumpf liegt.

Jeder Regen wird da zur Zitterpartie. Alles über 30 mm Niederschlag überflutet ganze Siedlungen!

Oder Häuser neben der Donau, vielleicht zwei Meter über dem Wasserspiegel.

Es ist schon interessant, wie sich Gemeinden selber hineintheatern, indem sie Problemzonen umwidmen. Das Land NÖ sieht zu...


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wetterkapriolen?

die häufung dieser vergleichslosen unwetter stimmt mich bedenklich und immer mehr komme ich zur überzeugung, dass dies durch verantwortungsloses umgehen mit der natur hausgemacht ist. seit jahrzehnten wird dieser planet geplündert wie ein selbstbedienungsladen. auf die tatsache, dass alles auf dieser welt miteinander vernetzt ist und jeder eingriff seine zukünftigen folgen bereits in sich trägt, wurde von mahnenden wissenschaftlern immer wieder hingewiesen. aber wir menschen lernen anscheinend nur aus persönlichen erfahrungen und sind nicht imstande vorausschauend zu entscheiden. denn dies würde immer wieder bedeuten: VERZICHT zu gunsten kommender generationen.

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Re: wetterkapriolen?

nun, mit dem Wort Verzicht haben Sie sich zum jetzigen Zeitpunkt 3 rote Stricherln erworben. Das hört man nicht so gerne.

Wesentlich wäre auch, darüber zu reden, welcher Verzicht wirklich sinnvoll ist.

Im ganz konkreten Fall stellt sich mir schon die Frage, wie viele der betroffenen Häuser in roten Zonen stehen. In Zonen, die trotz Millionenaufwand für die Wildbachverbauung noch immer höchst gefährdet sind.

Es ist auch nicht zu vergessen, dass für die Reinhaltung der kleinen Gerinne die Grundstückseigentümer selbst zuständig sind. Ich weiß nicht, wie das auf St. Lorenzen zutrifft, aber nach den Meldungen, kleine Muren haben größere Gewässer gestaut und dadurch zur Katastrophe geführt, kann ich mir schon vorstellen, dass dies hier mitspielt.

Re: wetterkapriolen?

gähn langweilig !!!!!!

Schuld haben immer nur die Anderen!

Vor Jahren hatte man noch über so manches idiotisches Urteil aus den USA gelächelt. Mit angeblich steigender Volksbildung muss immer jemand anderer Schuld sein. Keiner ist für seine Entscheidung verantwortlich, soll ja schließlich wer anderer den Schaden bezahlen. Und Katastrophen können schon gar nicht als solche akzeptiert werden.

Gast: nebelspalter
23.07.2012 22:35
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Die Gründe dafür sind vielfältig. Nur paar Gedanken...

1. Siedlungsdruck steigt, es werden mehr Risikogebiete bebaut. Bürgermeister ist Baubehörde 1.Instanz, da werden schon mal Sumpfwiesen am Bach unter Händereiben und Schulterklopfen im Gemeinderat als Bauland gewidmet. Spült Geld in Gemeindekasse. Bis zum Jahrhunderthochwasser - wo alteingesessene Bauern dort keinen Heustadel hingestellt hätten. Fitnesszentrum Willi Dungl z.B. stand einen Meter unter Wasser, Spedition Hödlmayer konnte die Neuwagen seinerzeit auf dem Lagerplatz abschreiben. Im Kamptal baute man in blindem Vertrauen auf Kraftwerke oben bis ans Ufer (Staudämme schützen uns eh..). Irrtum.

2. Wildbach"verbauung" - oft nur unter technokratischen Gesichtspunkten - soll heissen Landgewinnung unter Verzicht auf Retentionsflächen (siehe Punkt 1). Damit kommt das Wasser immer schneller unten an, statt sich zu verbreitern. Nicht ohne Grund hat der Wienfluss (normal ein Bach für eine Kneippkur) riesige Retentionsbecken vor der Stadt. denn ein bis zwei Mal pro Jahr traut man seinen Augen nicht, was da doch an Massen runterkommt. Der Karlsplatz würde sonst absaufen.

3. Spätfolgen des Wintertourismus. Skigebiet Amadé z.B. protzt mit 860 km Pisten. Autobahnbreite Schneisen durch den Waldgürtel, mit Kanonen und Walzen bis in den April verfestigt, die Vegetation stirbt, die Flächen verkarsten. Beim Wolkenbruch im Wald erreicht der erste Tropfen nach einer Viertelstunde den Boden. Auf der Piste gibts sofort einen Sturzbach, der den letzten Humus wegspült.

Re: Die Gründe dafür sind vielfältig. Nur paar Gedanken...

ich versteh ja bis heute nicht, was das für Politiker waren, die die Donauinsel samt effektiven Hochwasserschutz für Wien durchgesetzt haben
mit den heutigen Würschtln würd´ma olle ersaufen - obwohl ich glaub, vorm Karlsplatz geht der Schwedenplatz unter

zu Punkt 3
Money makes the world go round, ohne Hemmungen - unsere Kinder und Kindeskinder baden das aus

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Mit der Donauinsel haben Sie Recht.

Allerdings könnte man auch hier die Frage stellen, ob nicht das schneller durchfliessende Hochwasser hier die Gefahr für weiter stomabwärts gelegene Gebiete erhöht...

Gast: oko
23.07.2012 21:52
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voves

herr voves, ich bin überrascht von ihnen was gescheites zu hören; gratulation
ich hoff das ist keine eintagsfliege

Komment
ich würd kein geld den betroffenen geben, wenn sie wieder an derselben stellen bauen wollen

siedeln die betroffenen großzügig zum, dann bin ich für finanzielle unterstütztung

sorgen sie dafür, das dies auf die steuerfreiliste kommt

 
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