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Drei Deutsche in den Alpen verunglückt

25.07.2012 | 08:10 |   (DiePresse.com)

Ein Mountainbiker prallt gegen einen Felsen, eine Frau stürzt beim Klettern ab. Ein vermisster 81-jähriger konnte nur noch tot geborgen werden.

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Zwei deutsche Alpinisten fanden am Dienstag in den Tiroler Bergen den Tod: Ein 55-jähriger verunglückte bei einer Mountainbike-Tour in Scharnitz, eine 62-jährige Frau beim Klettern im Gemeindegebiet von Nesselwängle. Das teilte die Sicherheitsdirektion Tirol mit. Auch ein 81-jährige Deutsche, der seit Dienstagvormittag in Vorarlberg vermisst wurde, konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Mountainbiker hatte mit seiner Begleiterin eine Tour auf die Birkkarspitze im Karwendel unternommen. Bei der Abfahrt kam er zu Sturz, prallte mit dem Hinterkopf gegen einen Felsen und stürzte rund 80 Meter in eine steile felsige Rinne ab. Die Notärztin konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Absturz in der Köhlespitze-Südwand

Die Frau war mit ihrem Mann auf einem Klettersteig in der Köhlespitze-Südwand unterwegs. Beide waren laut Polizei gut ausgerüstet und verfügten über Klettererfahrung. Die Frau konnte das Tempo ihres Ehemannes nicht halten und blieb immer wieder zurück. Gegen 12:20 Uhr stürzte sie ungesichert über die Köhlespitze Südwand etwa 100 Meter ab und blieb mit tödlichen Verletzungen am Wandfußsteig liegen. Zeugen verständigten den Notarzt, der aber nur noch den Tod feststellen konnte.

Der Ehemann, der den Unfall nicht mitbekommen hatte, wartete zunächst eineinhalb Stunden am Gipfel der Köhlespitze auf seine Frau. Als sie nicht nachkam, ging er davon aus, dass sie wieder abgestiegen sei und tat dasselbe. Als er sie auch unten nicht finden konnte, setzte er einen Notruf ab und meldete seine Frau als vermisst. Darauf wurde er ersucht, ins Tal abzusteigen, wo er über den Tod seiner Frau verständigt wurde.

150-Meter-Absturz

Der tödlich verunglückte 81-jähriger Deutsche ist seit gestern Vormittag vermisst worden. Er ist im Gemeindegebiet von Mellau (Bezirk Bregenz) in Vorarlberg am Dienstagabend gegen 20 Uhr tot aufgefunden worden. Laut Polizei dürfte der Mann vom Weg abgekommen und über eine Felsrinne 150 Meter tief abgestürzt sein. Am Montag war der Pensionist aus Essen zu einer Wanderung aufgebrochen. Als der Urlauber am Dienstag nicht zum Frühstück erschien, wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Etwa 80 Bergretter, fünf Hunde, die Alpinpolizei und ein Polizeihubschrauber waren an der Suchaktion seit Dienstagvormittag beteiligt. Gefunden wurde der Leichnam des Wanderers in der Nähe des Skitunnels im Gemeindegebiet von Mellau von einem Lawinenhund.


(APA)

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8 Kommentare
Gast: bärle
25.07.2012 16:33
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Wie heisst es so schön

Gott ist überall, der Deutsche war schon da.

Gast: vor dem arlberg
25.07.2012 16:32
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Ja mei

Mehr oder weniger alles Hartz-IV-Touristen, die zu uns kommen. Die, die Geld haben, reisen weiter.

naja...

deutsche halt ! die sind im flachland besser aufgehoben !

Antworten Gast: oberon 12
25.07.2012 09:43
4 1

Re: naja...

Es lebe das dumpfe Klischee.

glaubens, dass der typische Wiener Mundl um einen Deut geschickter ist in den Bergen?
eben.

Antworten Antworten Gast: vito c
25.07.2012 13:41
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Re: Re: naja...

vielleicht nicht besser, was aber egal ist, weil der gar nicht da hin geht.

Gast: vito c
25.07.2012 08:53
2 1

wieso auch?

was treiben sich menschen in dem alter auch auf einem rad in den bergenrum, oder klettern in felswänden umher? 55, 62, 81.

der fitnesswahn und der wellnessgedanke haben diese menschen auf dem gewissen.

zu früheren zeiten, als alles besser war, ja ja, da würden die allen noch leben. weil wenn man im gastgarten mit einem leichten nachmittagssieder vom sessel fällt, steht man leichter wieder auf, als beim sturz aus 80 metern höhe.

Antworten Gast: Vogel Strauss
25.07.2012 11:23
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Re: wieso auch?

So ein Blödsinn - soll man ab 55 nur mehr vor der Glotze sitzen?? Ältere Sportler sind bewundernswert und kosten die Sozialversicherung weniger als die vielen Bladen, Versoffenen etc.

Antworten Antworten Gast: vito c
25.07.2012 13:40
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selber bödsinn

rechnens das mal durch lieber freund.

die tugendhaften, die gesunden und die sportler sind die verbrecher am sozialstaat.

wieso: deutlich längere lebensdauer. deutlich längere zeit in der pension.
und sportler brauchen schneller neue gelenke als kaffeehaussitzer.

der ideale sozialversicherte stirbt nach ein paar jahren im ruhestand. und um das zu erreichen sollten die leute mehr rauchen, mehr trinken und mehr fernsehen.

ich mein, dass ihnen das nicht auffällt: ÄLTERE sportler, das schlüsselwort ist ältere. je älter desto teurer.

aber so ist die morderne gesellschaft: gespalten. auf der einen seite wird ein gesundes leben beworben, mit den gehirnwascheffekten deren zeugen wir hier werden, und gleichzeitig bricht die ganze geselschaft aufgrund der last der vielen alten zusammen.

um als ganzes zu überleben muss daher neben dem sportler das bild des bohemians wieder verstärkt positiv dargestellt werden. kettenrauchen als vorbild. desto stärker die zigarette desto härter der mann, muss wieder das motto werden.