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Heftiger Regen: Überflutungen im Mittelburgenland

26.07.2012 | 08:42 |   (DiePresse.com)

Dutzende Keller und Straßen standen unter Wasser. 19 Feuerwehren rückten aus, um die Wassermassen zu beseitigen. Auch in Graz gab es Überflutungen.

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Heftiger Regen hat Mittwochabend für zahlreiche Feuerwehreinsätze im Bezirk Oberpullendorf gesorgt. 19 Wehren rückten aus, um Dutzende überflutete Keller und Straßen von den Wassermassen zu befreien, hieß es am Donnerstag aus der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ). "Sämtliche Ortschaften von Sieggraben bis hinunter nach Weingraben hatten mit Überflutungen zu kämpfen", so eine Sprecherin der LSZ.

Bereits Mittwoch früh standen ebenfalls im Bezirk Oberpullendorf ein paar Keller unter Wasser, die Feuerwehr war mit Pumparbeiten beschäftigt. Gegen 20 Uhr setzte dann erneut sehr starker Regen ein. "Binnen kürzester Zeit kam sehr viel Wasser runter", sagte die Sprecherin. In Markt St. Martin musste die Feuerwehr auch wegen eines Blitzschlags ausrücken. Auch im Nordburgenland kam es zu ein paar Alarmierungen wegen Überflutungen.

Campingplatz evakuiert

Auch die Gemeinde Markt St. Martin war von den Unwettern schwer betroffen. Der Ort hatte nach den schweren Unwettern vor vier Jahren den Hochwasserschutz stark ausgebaut. "Das Problem war, dass sich das ganze Gewitter nicht direkt ei den Wasserbecken entleert hat, sondern mehr in Richtung Stoob, wo die Becken nicht vorhanden sind", erklärte der Neutlaer Ortsfeuerwehrkommandant Wolfgang Heidenreich geegenüber dem ORF. Der Campingplatz in St. Martin musste demnach evakuiert werden.

Die Einsätze in der Nacht auf Donnerstag dauerten laut LSZ bis etwa 1 Uhr. Donnerstagfrüh nahmen die Einsatzkräfte ihre Arbeit wieder auf. Es stünden noch einige Nacharbeiten an, bestätigte die LSZ.

Teile von Graz überflutet

Auch in Graz ist es am Mittwochabend durch heftige Regenfälle teilweise zu Überflutungen gekommen. Im Bezirk St. Peter sowie in Stifting und im Ragnitztal traten Bäche über die Ufer, wodurch mehrere Tiefgaragen und Kellerabteile überschwemmt wurden, hieß es seitens der Feuerwehr.

Betroffen war diesmal der Osten von Graz sowie die Gemeinden Kainbach und Hart bei Graz (Bezirk Graz-Umgebung). Dort gab es in den frühen Abendstunden mehr als 100 Einsätze, berichtete Thomas Meier, Sprecher des Feuerwehrverbandes. Der Peterbach und der Ragnitzbach traten über die Ufer, wodurch auch mehrere Straßen wie die Petersbergenstraße vorübergehend nicht passierbar waren. Die Berufsfeuerwehr war ebenso im Dauereinsatz wie die Freiwilligen Feuerwehren der betroffenen Gebiete.

 

(APA/Red.)

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6 Kommentare

stelzen

ich empfehle die Pfahlbauweise

Gast: Wien
26.07.2012 15:33
1 0

auch Wien war betroffen

vor einigen jahr hat man noch von einen jahrhunderthochwasser gesprochen, mittlerweile wohne ich schon 6 jahre im gleichen haus und fast jedes jahr wurde die garage bzw. der keller überflutet. jetzt wirds mühsam.
und keiner ist schuld daran, die einen schieben es auf den bezirk (zuständig für den kanal bis zur grundstücksgrenze) die anderen schieben es auf den wohnbauträger (zuständig für den kanal von der grundstücksgrenze bis zum wohnhaus) und wer ist der der leidtragenden? die bewohner/innen

Gut für die Bauwirtschaft!


1 1

aha

es hat wieder geregnet. soetwas.

Gast: Blankensteiner Husar
26.07.2012 10:00
2 4

Was bauen die Burgenlandla auch mitten in den Alpen die Lawinen- und Murenhänge zu!!!!

Und dannistnoch das burgenland, genauso wie Wien, Salzburg, Steiermark eine ROTE Zone, wie man aus der Parteizugehörigkeit der Landeshauptleute weiß.
Also nicht raunzen!

Antworten Gast: burgenlandler
26.07.2012 12:48
2 2

Re: Was bauen die Burgenlandla auch mitten in den Alpen die Lawinen- und Murenhänge zu!!!!

angrennt?