Eine Wasserleiche ist Montag früh im sterischen Judenburg (Bezirk Murtal) in der Mur gesichtet und von der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg geborgen worden. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 30-jährigen Rechtsanwalt aus Tamsweg handelte. Die Identifizierung war durch einen beigebrachten Zahnstatus möglich, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark Dienstag früh mitteilte.
Der Tote stamme aus Paal im Bezirk Murau und sei seit Mitte Juli vermisst worden, berichtet steiermark.orf.at. Damals wurde vermutet, dass der 30-Jährige nach einem Fest der Landjugend Einach in den hochwasserführenden Einachbach gestürzt war. Zahlreiche Suchaktionen blieben aber ohne Erfolg. Wenige Tage nach seinem Verschwinden sei seine Geldtasche an das Murufer gespült worden.
Als Todesursache wurde von der Polizei Ertrinken angegeben.Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Fremdeinwirkung schloss man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.
Von weiterem Vermissten fehlt jede Spur
In der Steiermark gilt ein weiterer Mann, 48-jährig und aus dem Raum Aigen im Ennstal (Bezirk Liezen), als vermisst. Der Obersteirer war bereits vor fünf Wochen nach einem Polterabend in den hochwasserführenden Gullingbach gestürzt und ist seitdem verschwunden. Trotz mehrerer großangelegter Suchaktionen fehlt von ihm jede Spur.
(APA)
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