Die Polizei hat vor wenigen Tagen im Bezirk Neusiedl am See eine Gruppe illegaler Grenzgänger aufgegriffen. Unter den Migranten soll auch ein fünffacher Mörder gewesen sein, berichtet die "Kronen Zeitung". Der 25-jährige Afghane soll bei seiner Befragung über Angehörige gesagt haben: "Die sind seit März 2008 alle tot". Laut der Tageszeitung soll der Mann an einer Psychose leiden. Von der Sicherheitsdirektion Burgenland hieß es dazu am Mittwoch, dass es sich bei seiner Geschichte vermutlich um eine Schutzbehauptung handle.
Der Afghane wurde nach seiner Einvernahme bei der Grenzbezirksstelle Neusiedl am See nach Traiskirchen gebracht. Ob er die Morde - er soll angegeben haben, seine Eltern, zwei Brüder und seine Schwester erschossen zu haben - tatsächlich begangen hat, werde nun auch von behördlicher Seite überprüft. Staatsanwaltschaft sowie Landes- und Bundeskriminalamt ermitteln.
Der 25-Jährige gab an, im Alkohol- und Drogenrausch seine Eltern, zwei Brüder und seine Schwester mit einer Kalaschnikow erschossen haben. Daraufhin sei er in Afghanistan gesucht worden und floh daher ins Ausland.
(APA)
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