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Mord an fünfköpfiger Familie von Asylwerber erfunden?

01.08.2012 | 09:58 |   (DiePresse.com)

Fünf Familienmitglieder soll ein im Burgenland aufgegriffener illegaler Grenzgänger getötet haben. Die Polizei vermutet eine Schutzbehauptung.

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Die Polizei hat vor wenigen Tagen im Bezirk Neusiedl am See eine Gruppe illegaler Grenzgänger aufgegriffen. Unter den Migranten soll auch ein fünffacher Mörder gewesen sein, berichtet die "Kronen Zeitung". Der 25-jährige Afghane soll bei seiner Befragung über Angehörige gesagt haben: "Die sind seit März 2008 alle tot". Laut der Tageszeitung soll der Mann an einer Psychose leiden. Von der Sicherheitsdirektion Burgenland hieß es dazu am Mittwoch, dass es sich bei seiner Geschichte vermutlich um eine Schutzbehauptung handle.

Der Afghane wurde nach seiner Einvernahme bei der Grenzbezirksstelle Neusiedl am See nach Traiskirchen gebracht. Ob er die Morde - er soll angegeben haben, seine Eltern, zwei Brüder und seine Schwester erschossen zu haben - tatsächlich begangen hat, werde nun auch von behördlicher Seite überprüft. Staatsanwaltschaft sowie Landes- und Bundeskriminalamt ermitteln.

Der 25-Jährige gab an, im Alkohol- und Drogenrausch seine Eltern, zwei Brüder und seine Schwester mit einer Kalaschnikow erschossen haben. Daraufhin sei er in Afghanistan gesucht worden und floh daher ins Ausland.

(APA)

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7 Kommentare

Bei uns werden Taschendiebe und Einbrecher auch

verfolgt nicht nur Familienmörder... Also zsampacken und zurück ins Heimat. Wenn er ein Mörder ist wirklich, dann umso mehr... Oder glauben Mörder, dass bei uns Mord wird nicht verfolgt??

Gast: klbyn
04.08.2012 02:04
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???

Verstehe jetzt nicht wirklich, warum er das erfunden haben soll... wird schon stimmen... wer behauptet denn bitte, 5-facher Mörder zu sein, wenn's net stimmt???

Gast: Noobie3
01.08.2012 13:31
1 0

Wieso Schutzbehauptung?

Kann man in anderen Ländern um Asyl ansuchen, wenn man in der Heimat wegen Mordes gesucht wird? Gilt das als "Verfolgung"?

Re: Wieso Schutzbehauptung?

Auf den ersten Blick ist das wirklich verwunderlich, aber bei uns ist alles möglich. Und eine Art "Verfolgung" ist das ja wirklich... ;-)

Aber im Ernst, bei uns kann man auch einen Asylgrund daraus machen. Man behauptet einfach, der Familienclan wolle einem aus Rache ans Leder und das Asylverfahren läuft schon in die richtige Richtung. Weil eine richtige Überprüfung der Angaben sowieso nicht möglich ist, braucht man auch vor einem Negativbescheid (den man ohnehin 15x beeinspruchen kann) keine Angst haben - vor einer Abschiebung sowieso nicht.

Da bleibt nur noch das Strafverfahren, welches dann zweifellos in Österreich abgewickelt werden wird. Aber da wird sich schon ein Psychiater finden, der ein heilbarers Psychoserl zur Tatzeit feststellt und nach kurzer Zeit ist man ein freier, rundum versorgter Mann. Und außerdem ist bei Begehung einer Straftat (egal welcher) im Rauschzustand die Höchststrafe sowieso nur 3 Jahre...

Gast: ROTFRONT
01.08.2012 10:38
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Für diese "fette" Geschichte hat er sicher von der Wahrheitszeitung namens "KRONE" viel Geld bekommen!

Die hat ja einen "knackigen" Aufmacher in der Sauren-Gurken-Zeit gebraucht.

Gast: Tinnitus
31.07.2012 23:22
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Wut des Bürgers wird ja gleich mit Verhetzungsparagraphen bedroht

Darf hier überhaupt gepostet werden?

Re: Wut des Bürgers wird ja gleich mit Verhetzungsparagraphen bedroht

Nein! ;-)