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"Martina" und "Ander" testen bärensichere Mülltonnen

01.08.2012 | 11:56 |   (DiePresse.com)

Die 1000 Euro teuren Spezialcontainer sollen die Bevölkerung aufklären, wie man mit Lebensmittelresten in Bärensiedlungsgebieten umgeht.

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Die Braunbären "Martina" und "Ander" sind am Mittwoch einem bärensicheren Müllcontainer im Innsbrucker Alpenzoo zu Leibe gerückt. Trotz des kräftigen Engagements seitens der Bären und den minutenlangen Versuchen, die Abfalltonne zu knacken, hielt diese den Angriffen der Tiere stand. Vier dieser Spezialcontainer sollen in Zukunft in Österreich im Einsatz sein und so die Bevölkerung über einen bärensicheren Umgang mit Nahrungsabfällen aufklären.

Der richtige Umgang mit Essensabfällen in Gebieten, die Bären durchwandern, helfe bei der Vermeidung von Konflikten zwischen Mensch und Bär. Deshalb müsse Nahrung in der Nähe von Siedlungen für die Tiere unzugänglich aufbewahrt werden. "Haben Bären einmal gelernt, dass es in der Nähe von Menschen Futter gibt, verlieren manche ihre natürliche Scheu und suchen immer wieder diese Futterquellen auf", schilderte Bärenanwalt Georg Rauer vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Vier Mülltonnen sollen zum Einsatz kommen

In Österreich sollen nun erstmals vier dieser Mülltonnen aufgestellt werden. Einer im Alpenzoo Innsbruck und drei weitere in der Region rund um den Naturpark Kaunergrat im Tiroler Oberland. Die Spezialcontainer sollen in diesen viel besuchten Regionen zur Aufklärung der Bevölkerung beitragen. "Ein flächendeckender Einsatz dieser Container in den Bärensiedlungsgebieten ist unrealistisch, da eine dieser Tonnen rund 1000 Euro kostet. Wir hoffen jedoch, auf diese Weise den Menschen einen sicheren Umgang mit Essensabfällen zu vermitteln", erklärte Ernst Partl, Geschäftsführer des Naturparks Kaunergrat.

Ursprünglich kamen Braunbären in ganz Europa vor. Durch die Abholzung der Wälder und die Besiedelung der Gebiete verloren die Tiere jedoch ihre Lebensräume. In Österreich leben zur Zeit keine Bären, ledigliche einige Exemplare aus Italien und Slowenien wandern gelegentlich über die Grenze.

(APA)

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4 Kommentare
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wenn das erste Mal ein Kind dran glauben muß,

wird man sich überlegen ob es sinnvoll ist, in einer mittlerweile für Bären zu dicht besiedelten Gegend, wieder Bären anzusiedeln.

aber leider erst dann.

Gast: Ein kleiner Bär mit grosse Ohren!
01.08.2012 12:52
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Österreich braucht KEINE Bärensicheren Mülltonnen,

sondern Politikersichere Geldbörsen! Politiker sind viel gefährlicher als Bären.....ich unterhalte mich lieber mit Bären, als mit Politiker....Bären belügen mich nicht! Bären würden NIE auf die Idee kommen, mir einen Kugelschreiber zu schenken und mich danach fressen, Politiker schon(Wahlzeit)!
be.es: und noch etwas, Tiere haben die Aufgabe uns Menschen Botschaften zu überbringen.......z.B. der Schweinsbraten den ich jetzt esse, der will mir sagen, lass dich mir gut schmecken!

Gast: Frische Melonen, kaufts mir Melonen ab!
01.08.2012 12:34
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......testen bärensichere Müllonnen???.....

....Was sind eigentlich Müllonnen???.....kann man die essen, Vitamina???

Re: ......testen bärensichere Müllonnen???.....

Hier hat natürlich ein "t" gefehlt :-) Danke für den Hinweis!