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St. Lorenzen: Aufräumarbeiten gehen gut voran

01.08.2012 | 12:39 |   (DiePresse.com)

Die Lage hat sich entspannt. Ende der Woche soll feststehen, wann die Bewohner in ihre Häuser zurück dürfen. Es soll auch ein neues Projekt zur Wildbachverbauung vorgestellt werden.

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Nach den schweren Unwettern vor eineinhalb Wochen entspannt sich die Lage im obersteirischen St. Lorenzen im Bezirk Liezen langsam. Wie Christoph Schlüßlmayr vom Bezirksfeuerwehrverband Liezen am Mittwoch erklärte, seien die größten Katastrophenbaustellen mittlerweile beseitigt: "Es könnte aber jederzeit wieder eine Mure abgehen, da die Hänge noch vom Regen aufgeweicht sind." Kommenden Freitag soll eine Bürgerversammlung stattfinden, bei der von den Evakuierungen betroffene Bewohner erfahren, wann sie in ihre Häuser zurück dürfen. Außerdem soll ein neues Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung vorgestellt werden, das nahtlos an die aktuellen Arbeiten anschließen soll.

Die größte Gefahr sei gebannt, da der Lorenzenbach ausgebaggert und mit Stemmverkleidung gesichert wurde. "Es kann keine so große Katastrophe mehr passieren", versicherte Schlüßlmayr. In der Zeit vom 21. Juni bis zum 30. Juli waren ihm zufolge im gesamten Bezirk Liezen 219 Feuerwehren mit insgesamt 2.425 Helfern im Einsatz. Die Arbeitszeit belief sich dabei auf etwa 7.000 Mannstunden. Walter Danklmeier von der Freiwilligen Feuerwehr St. Lorenzen erklärte, dass nach den vergangenen arbeitsintensiven Tagen die Feuerwehren St. Lorenzen und Trieben-Stadt nur noch sporadisch - im Schnitt täglich 15 bis 20 Florianijünger - in St. Lorenzen im Katastrophen-Einsatz seien. Dabei stünden vor allem Reinigungsarbeiten und Versorgung im Vordergrund.

Seitens des Österreichischen Bundesheeres seien am Mittwoch noch 330 Soldaten im Einsatz an Ort und Stelle gewesen, erklärte Oberst Christian Fiedler. Mittlerweile konzentriere sich das Heer auf Hangsicherungsmaßnahmen sowie das Freischneiden von den Zubringerbächen der Palten und des Lorenzenbaches. Fiedler zufolge werde das Bundesheer bis Ende August für die Errichtung neuer Brücken in der Region präsent sein, wenn auch mit geringerer Mannstärke.

(APA)

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14 Kommentare
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Und nächstes Jahr...

genau dasselbe. Nur halt woanders.

Aber egal, Hauptsache die Medien haben etwas, womit sie das Sommerloch füllen können.
Und Politiker haben die Gelegenheit, sich betroffen dreinblickend in selbigen abbilden zu lassen - und längst bekannte Umwelt- und Bausünden mit Millionenbeträgen in Form von "Soforthilfe" zu belohnen....

Gast: Papa Schlumpf
02.08.2012 10:42
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Einfach ausgedrückt: der Wiener in seinem Gemeindebau zahltden St.Lorenzenern das Einfamilienhaus im Grünen

Das finde ich voll Sozi!

Gast: Kibietz
02.08.2012 09:59
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Was die "St.Lorenzener"??? Das ist die Geminde Trieben, bekanntwegen Stadtbankrott und Schulden bis übers Dach!

Wie soll eine bankrotte Gemeinde etwas finanziern? 2 Mio, wo sie doch jetzt schon seit Jahren kein Geld mehr bekommt!!!!
Deswegen sind ja alle Ausschotterungsbecken und Bäche so schlimm beeinander, weil die alles Geld verjuxt haben.
Da glaubt man die FPK haust dort, aber nein, es sind die Sozen, also Voves Hawara!

"murensicher" ?

aber nicht deppensicher.
die erste frage sollte einmal sein wieviele gebäude in roter und gelber zone stehen.

Gast: Wie lange noch ?
02.08.2012 09:43
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Wie lange noch ?

Wie lange wird sich das die Gemeinschaft noch leisten könnnen. Um einige Häuser im Wert von 5 mio erhalten zu könnnen geben wir 10 mio aus.

So schön das Wohnen in den Alpen auch sein mag, es ist ein Risikogebiet und oft auch ein Hochrisikogebiet.

Wollen wir die Alpen zubetonieren ?


Gast: otto f.krammer
02.08.2012 09:06
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Wasserretentionen oben, wirken auch für alle ..

dartunterliegende Ansiedlungen, also nicgt nur für diese "handvoll" Häuser!
Es ist die Eigenart der Verantwortlichen, den kostbaren Regen hauptsächlich für Überschwemmungen zu nutzen, anstatt den Niederschlag für Bewässerung zu bewirtschaften.
Wassser ist Leben und Reichtum und viel zu schade, den Niederschlag schnell zu kanalisieren und damit Schaden anzurichten.

1 0

Mit der sinnlosen Kyoto-Milliarde ...

... könnte man im Land noch viel Sinnvolleres machen.

Gast: Mr. Incredible
01.08.2012 21:25
4 0

10 Mio Euro = 50 neue Einfamilienhäuser

und wenn man das noch irgendwie in Dorfform (also irgendwie verbunden, verdichteter Schwachbau voll Öko) macht, gehn sich sicher 100 neuwertige Wohneinheiten aus.

Und was helfen die "Bauwerke" (Betonsperren) wenn sie zwar vorhanden aber mangels Personal nicht geräumt werden können? Zur Erinnerung: die Verklausung war bekannt und die Vermurung von der Bevölkerung erwartet

Na egal zahlt ja eh der Staat und das Geld kommt von .....

Re: 10 Mio Euro = 50 neue Einfamilienhäuser

Diese Entscheidung ist so typisch für dieses System, das nur Flickwerk bildet und nichts grundlegend löst.

Gast: Papa Schlumpf
01.08.2012 21:04
3 0

Alle 40 Jahre rauscht eine Sturflut durch Trieben und Umgebung, sagen die Chroniken

Jetzt wird lustig was verbaut und in 40 Jahren ist es wieder soweit.
Sowohl Trieben und St.Lorenzen liegen am Ausgang enger Klammen mit rutschgefährdeten Graphitschiefern.
Soll mal einer erzählen, wie er 20.000 m3 Mure mit Holz, Felsen und Schlamm aufhalten will. Und wie die durch Häuserfluchten schießen sollen, die gerade mal gemeindestrassenbreit sind.
Jetzt wird wieder fleissig an Einfamilienwohnhäuserngebaut und dann wird bei der nächsten unausweichlichen Katastrophe wieder gejammert.

Gast: otto f.krammer
01.08.2012 20:33
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wichtig bei solchen Bauwerken, ist einen auf denjeweiligen Ort

zugeschnittenen nachhaltigen Mehrfachnutzen vorzusehen, damit die Erhaltungskosten damit hereinkommen können.
Das schlechtestete ist bei solchen Retentions und Schutzanlagen eine leere trockene Wiese ohne jegliche Bewirtschaftung!

Gast: otto f.krammer
01.08.2012 20:31
0 0

wichtig bei solchen Bauwerken, ist einen auf denjeweiligen Ort

zugeschnittenen nachhaltigen Mehrfachnutzen vorzusehen, damit die Erhaltungskosten damit hereinkommen können.
Das schlechtestete ist bei solchen Retentions und Schutzanlagen eine leere trockene Wiese ohne jegliche Bewirtschaftung!

Gast: Wos Frogst
01.08.2012 20:09
1 0

Ist eine Umsiedlung nicht billiger für den Steuerzahler?


Gast: Blankensteiner Husar
01.08.2012 19:44
2 0

Ja, so wirtschaftlich denkt die Beamtokratura: 10 Mio für eine Handvoll Häuser!

Und was halt wieder keiner gneisst: 20 % zahlt alleine die Gemeinde=der Bewohner selber!
Und wie hoch ist das Gemeindebudget? Wieviel kostet wohl die Erhaltung der Bauwerke?
Die Gemeinde ist auf einen Schlag bankrott. Und alle freuen sich.
Österreich eben!
PS: sofort eine Wiese dort kaufen, wird bald Baugrund!