Die Familie des vor mehr als einer Woche verschwundenen Wiener Wirtschaftsanwaltes Erich Rebasso hat sich heute, Sonntag, an die Öffentlichkeit gewandt. Sein Bruder Michael ersuchte "die Journalisten dieses Landes um den gebotenen Respekt gegenüber diesem Menschen, der sich ... im Zustand der nicht enden wollenden Lebensbedrohung befindet."
Nicht nur im Kreis der Freunde, Bekannten und Kollegen, sondern insbesondere auch unter den Klienten habe die Nachricht von der Entführung eine unglaubliche Welle an Sympathiebekundungen ausgelöst, hieß es in der Stellungnahme. Eine Flut von telefonischen und schriftlichen Angeboten zur Unterstützung in jeglicher Hinsicht sei eingelangt. Insbesondere seitens seiner osteuropäischen Klienten seien die Reaktionen sehr bewegend gewesen.
"Erich Rebasso wird als Freund und Mensch von allen in höchster Sorge vermisst", so sein Bruder. Die Fassungslosigkeit über ein solches Verbrechen an einem Menschen, "der sich in seinem bisherigen Leben stets für andere eingesetzt hat und seine eigenen Bedürfnisse immer an die zweite Stelle gesetzt hat", sei riesig.
(APA)
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