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Bratislava: AUA-Passagiere im Stich gelassen

06.08.2012 | 13:31 |   (DiePresse.com)

Eine Lauda-Air-Maschine wurde aufgrund eines Gewitters von Wien nach Bratislava umgeleitet. Dort überließ man die 189 Passagiere ihrem Schicksal.

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189 Passagiere eines Charterfluges der AUA sind in der Nacht auf Samstag am Flughafen Bratislava ihrem Schicksal überlassen worden. Die Maschine aus Teneriffa war wegen schwerer Gewitter über Schwechat auf den benachbarten Airport umgeleitet worden und konnte nicht mehr starten. Anstatt die Weiterreise nach Wien zu organisieren, wurden die Passagiere vom Personal an Ort und Stelle dazu aufgefordert, ihre Heimreise selbst in die Hand zu nehmen. "Diese Entscheidung war vollkommen unverständlich", sagte AUA-Sprecher Peter Thier (Lauda Air gehört zur Austrian-Gruppe, Anm.).

Die Maschine landete gegen 1.30 Uhr in Bratislava und sollte eigentlich wieder nach Wien zurückfliegen. Nachdem das Bordpersonal aber um 3.30 Uhr die gesetzlich geregelte Arbeitszeit überschritten hatten, wurden die Passagiere kurzerhand dazu aufgefordert, "aus Sicherheitsgründen" das Flugzeug zu verlassen. "Hier gab es offenbar bereits Kommunikations-Probleme", sagte Thier.

"Hätte Armada von Taxis schicken müssen"

Am Flughafen nahm das Chaos seinen weiteren Lauf. Da das Personal in Bratislava mit dem unerwarteten Ansturm von Fluggästen offensichtlich nicht zurecht kam, gab es keinerlei Betreuung. Zudem gelang es weder dem Flughafen Bratislava noch den AUA-Mitarbeitern, Busse für eine Weitereise nach Wien zu organisieren. Schließlich wurde den Betroffenen mitgeteilt, sie müssten sich selbst Taxis organisieren.

Für Thier eine klare Fehlentscheidung: "Man hätte von Wien aus eine Armada von Taxis nach Bratislava schicken müssen und natürlich die Kosten dafür übernehmen". Der Sprecher bat die 189 Passagiere, sich unter der Emailadresse customer.relations@austrian.com an das Unternehmen zu wenden. Die Betroffenen würden nicht nur etwaige Kosten ersetzt bekommen, sondern auch zusätzlich einen Gutschein erhalten.

(APA)

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154 Kommentare
 
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Gast: justerix
09.08.2012 13:52
1 0

AUA-fehler

Sicher hat die AUA einen Fehler gemacht, aber einige führen sich im Zeitalter des Handys so auf, als hätte man sie in der Wüste Gobi ausgesetzt.
ÜBRigens geht der 1. Zug von Bratislava nach wien um 4.27 Uhr.

Gast: gast 656534
07.08.2012 14:51
1 1

Es gibt ein Vorbild


Der Captain hat doch nur das gemacht, mit seiner Crew, was er bei der "Costa Concordia" vorexerziert bekommen hat! Auch dort hat die Crew (völlig uneigennützig) zuerst an sich gedacht, schleisslich sind die Passagiere schon volljährig, oder? De soin schaun, wos bleibn, ollas kloa? Wo kemmat ma do hin, wemma uns NOCH DIENSTSCHLUSS, varschtest, um de kümmaten? Ned um de lächerlichen Netsch (EUR 7.000,- aufwärts) . . .

Für Thier eine klare Fehlentscheidung

So wie für für gast 656534 die Geschichte zum Spaßen ist?!?
Es gibt Regeln, wenn die von einem Teil nicht umgesetzt werden, kann man es nicht der Crew anlasten die über 14 Stunden Arbeitszeit zusammen brachte!
Deutsch würde helfen!

Gast: MM77
07.08.2012 13:56
1 4

meine Meinung....

Mir ist es absolut unklar, wie manche Leute sich darüber so aufregen können..
Ja, die Austrian hat einen Fehler gemacht und es war augenscheinlich kein Bodentransport organisiert worden. Dh 1 oder 2 Mitarbeiter der Austrian haben hier in der nacht eine Fehlentscheidung getroffen. (viel mehr Entscheider werden nach Mitternacht wahrscheinlich nicht mehr am flughafen gewesen sein)

Grund dafür war ein Gewitter - das würde ich als höhere Gewalt einstufen.
Die Passagiere wurden aber, wie schon öfter hier erwähnt, nicht irgendwo ausgesetzt, sondern 50km von Wien entfernt. Somit sollte jeder die Möglichkeit haben nach Hause zu kommen. Ein wening Selbstverantwortung kann man doch verlangen.

Ich bin viel unterwegs - Fliegen Sie mal nach Südamerika oder Asien - und erleben Sie dort eine Unregelmässigkeit im Flugbetrieb - DAS ist Chaos..

Die Austrian hat im Grunde immer noch ein tolles Service - und, wie in jedem Unternehmen, gibt es verantworliche mitarbeiter die halt mal einen Fehler machen. Es kann nicht für alles eindeutige Procedures geben...

AUA = Chaos = Inkompetenz = Gewerkschaft

jede normale Arline hätte das mit links erledigt und deren Crew hätte den Passagieren das Problemchen und dessen Lösung erläutert ...

nicht aber die Gewerkschafts -abhängigen - Fuzzis (Altlasten) der AUA ...

Re: AUA = Chaos = Inkompetenz = Gewerkschaft

Na wenigstens haben sie Feindbilder, wäre ja schade wenn man vor der eigenen Haustüre kehren müßte!

Re: Re: AUA = Chaos = Inkompetenz = Gewerkschaft

ein Wunder ist geschehen

es gibt Sie noch

seit wann gibt es in Abu-Dhabi unzensiertes Internet

wir sollten uns gelegentlich treffen

seit wann gibt es in Abu-Dhabi unzensiertes Internet

Wieso glauben sie, dass ihr Beitrag oder mein Kommentar dazu zensurierungswürdig sind?
Ansonsten, kommen sie mal rüber! Mit aircondition kein Problem und ohne trinken wir eben ein, drei Bierchen mehr!
Was sie schon Wunder nennen, lockt anderswo keinen Hund vor die Tür!

Gast: tc_t
07.08.2012 10:43
8 1

so wird man auch seinen namen gerecht... AUA


Wer eine "Armada von Taxis" statt drei Reisebussen schickt, wird nie verstehen warum sein Betrieb pleite ging.


Gut, besorge mal um 3:30 einen Reisebus,

für "sofort"...

Re: Gut, besorge mal um 3:30 einen Reisebus,

Planankunft Wien 00.25, Flucht der Crew in Bratislava 03:30 Uhr - so what?

Auch um 0:25,

oder ein paar Minuten früher ist es nicht einfach einen Reisebus "aufzustellen" - es sei denn man ist selbst ein Busunternehmen und kann die Fahrer anrufen.


Gast: E.T.
07.08.2012 10:19
1 6

Nach Hause telefonieren...


Wahrscheinlich hatte keiner der Passagiere ein Handy dabei.

Man hätte ja selber ein Taxi aus Wien rufen können und die Rechnung von der AUA refundieren lassen.

Die armen, armen Hascherl.

Sicher hat die AUA Fehler gemacht.

Aber so zu tun, als hätte man die Passagiere in der Wüste ohne Wasser ausgesetzt, ist auch übertrieben.

Gast: Vielflieger
07.08.2012 09:50
2 1

Manche leisten es sich und manche können nicht...

Der Großteil der Fluglinien leistet sich solche Frechheiten, manche Passagiere können sich dies nicht leisten.

Wenn man kein Vielflieger ist und sich mit dem Fluggastrecht nicht auseinander gesetzt hat, ist eine Situation um diese Uhrzeit auf keinen Fall angenehm und nach einem Urlaub Geld vorzustrecken, von dem man nicht weiß, ob und wann man es vergütet bekommt nicht immer leistbar/leicht auszulegen.

Fakt ist - eine Frechheit, würde jedem nur raten, nach Frankfurter Tablle die max. Entschädigung von der AUA einzufordern!

P.S. Für einen geringen Beitrag erteilt der Konsumentenschutz Rechtsberatung zu diesem Thema!

Leserbriefe

Es ist schon erstaunlich, dass manche hasserfüllten Hobbyluftfahrtexperten in der Presse auf Kronenzeitungsniveau argumentieren, sogar mit schreiender Schlagzeile. Entweder verkappte Möchtegernjournalisten oder halt typische österreichische Neider und Nörgler. Aber man sieht wieder mal, dass es uns gut geht, wenn man sich über alles so hübsch aufregen kann. Besser wird dadurch nichts, nur die österreichische Seele gepflegt, im Sinne von:"Des kauns jetz owa ned sein!" und:"Des kehrt gstroft und vaboden!" Bitte wieder Krone und Österreich lesen und die Mitdenker in Ruhe lassen.

0 1

Re: Leserbriefe

Lassen Sie mich raten: Sie überheblicher Wichtigtuer halten sich natürlich für einen "Mitdenker"?

Da hat der Österreicher die Hosen voll

wenn der um Mitternach in BRATISLAVA landet und nicht weiß wohin. Ist ja am anderen Ende der Welt Bratislava. Ich hätte mir ein Zimmer genommen, mich ausgeschlafen und in der Früh dann im Papparazi eines der besten Kaffees weltweit und ein suuuper Frühstück genossen. Danach eine Runde shoppen im Gallery Mall an der Donau danach mit dem nächsten Taxi zum Bahnhof und ab nach hause! Und ob man es glaubt oder nicht! Die sprechen sogar Englisch und Deutsch dort;). Aber was erwartet man von einem Ösi der außer Resorts und Daham nichts anderes kennt. Da scheint BRATISLAVA schon Niemandsland zu sein. Übrigens wurde dort EURE ehem. Kaiserin Maria Theresia gekrönt. In BRATISLAVA oder Preßburg halt!

Dachte ich mir auch,

aber das Argument weiter unten ließ mich doch umdenken:

Ich bin mir nicht sicher, ob sich um 3:30 in Bratislava rund 100 Zimmer auftreiben lassen - oder auch nur die Taxis, um die Leute dorthin zu bringen.

Allein wäre es sicher kein Problem, zu einer anderen Zeit auch nicht, aber 200 Leute mitten in der Nacht sind wahrscheinlich wirklich kein triviales Problem mehr.

Gast: pilot320
07.08.2012 09:06
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ganz einfach

meine dienstzeit ist aus - ich bekomme nichts mehr bezahlt - ich geh heim.
so wie jeder anderer dienstnehmer auch.
was ist so schwierig dran das zu kapieren

"Wie jeder andere Dienstnehmer auch"?

Ja, wenn sein Arbeitgeber die öffentliche Hand UND sein Arbeitsplatz die dritte Schreibsstube hinten links ist, für alle anderen gilt dies nicht.

Re: "Wie jeder andere Dienstnehmer auch"?

Was sagen sie zu meiner Information, dass die bezahlte Dienstzeit bereits 3 Stunden vorher AUS war, Pech?

Gast: Ex - AUA - Crewmitglied
07.08.2012 08:59
4 2

Schmerzen, wenn man sowas liest


Als die AUA noch eine pöse staatliche Airline war, hätte der Pilot per Funk schlicht eine frische Crew angefordert, die in diesem Fall schon etwa eine Stunde später den Flug übernehmen hätte können, und die Passagiere nach Hause bringen.

Da das Naheliegende nicht geschehen ist, kann man nur schließen, dass es keinen entsprechenden Bereitschaftsdienst mehr gibt.

Die AUA war, was Pünktlichkeit, Service, Freundlichkeit betrifft in früheren Jahren international regelmäßig auf den Spitzenplätzen zu finden, und wir waren stolz darauf.

Traurig, was aus dieser einstigen Spitzenairline geworden ist.

Antworten Gast: Vielflieger sen.
07.08.2012 15:44
1 1

Re: Schmerzen, wenn man sowas liest

das was ihr Privilegienritter aus ihr gemacht habt...ganz einfach!wertes Ex Aua-Crewmitglied

Re: Re: Schmerzen, wenn man sowas liest

Oder was senile "Vielflieger" so glauben!
Aber als Manager eines Toilettenfachartikelversandes wissen sie da natürlich Bescheid!
Versuchen sie es einmal mit Hirn, aber nicht auf Ei!

Antworten Antworten Antworten Gast: Vielflieger sen.
08.08.2012 07:46
0 1

Re: Re: Re: Schmerzen, wenn man sowas liest

Tut weh werter Wander wenn jemand wie sie nicht Ernst genommen wird,denn das ist es was sie wollen,darum gehen sie uns hier auf die Nerven sie armer Mensch!

 
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