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Polizei-Nachwuchs: "Wir wollen keine Elitepolizei"

06.08.2012 | 13:38 |   (DiePresse.com)

Bewerberandrang bei der Polizei. Etwa 70 Prozent sind Maturanten. Nur etwa einer von sechs schafft es in den Polizeidienst.

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Die österreichische Polizei hat aktuell kein Nachwuchsproblem. "Derzeit gibt es so viele Polizisten in Ausbildung wie nie zuvor", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) bei einem Hintergrundgespräch am Montag. Mehr als 6000 Bewerber gibt es jährlich für etwa 1000 verfügbare Stellen. Wobei sich zeige, dass der Andrang in den westlichen Bundesländern größer ist als in Wien, so Mikl-Leitner. Mit der 2009 gestarteten Ausbildungsoffensive habe man das Nachwuchsproblem gelöst.

Von den Bewerbern sind etwa 70 Prozent Maturanten. Auch die Zahl der Akademiker steigt seit einigen Jahren immer mehr. "Akademiker wissen, dass man bei der Polizei gute Aussichten und Karrieremöglichkeiten hat", sagte der Direktor der Sicherheitsakademie (SIAK), Norbert Leitner. Besonders für Juristen sei der Job attraktiv. Aber: "Wir wollen keine Elitepolizei", betonte Leitner. 

"Es gibt europäische Länder, die nur die Elite wollen", so der SIAK-Leiter und führte Norwegen als Beispiel an. Ein gewisser Bildungsstandard (Bachelor) sei dort Voraussetzung für den Polizeiberuf. In Österreich wolle man das definitiv nicht. "Der Idealfall wäre eine Diversität aus allen Schichten. Wir wollen ein Abbild der Gesellschaft sein und den Bevölkerungsquerschnitt repräsentieren", erklärte Leitner.

Dort "wo wir nicht so gut vertreten sind", versuche man gezielt Nachwuchs anzusprechen. Konkret betrifft das Migranten. Rund sechs bis sieben Prozent der Polizeischüler haben Migrationshintergrund, vor drei Jahren war der Anteil nur halb so groß, sagte Thomas Schlesinger, Leiter des Zentrums für Grundausbildung. Die Polizei wünscht sich auch einen höheren Anteil an Berufsabgängern. "Menschen, die bereits einen Beruf ausgeübt haben, haben eine andere Lebenserfahrung, soziale Aspekte spielen da eine Rolle", meinte Leitner. Mit der Frauenquote sei man mittlerweile zufrieden.

Michael Akgül ist gebürtiger Wiener, seine familiären Wurzeln liegen in der Türkei. Er hat sich für den Polizeidienst nach seiner Matura entschieden, weil "ich einen Job mit Verantwortung wollte, wo es Weiterbildungsmöglichkeiten gibt und Abwechslung geboten wird". Die Entscheidung dafür sei aber schon in seiner Schulzeit gefallen, erzählte er im APA-Gespräch. "Freunde fragen mich viel über meinen Job und interessieren sich dafür. Es kommen immer mehr deswegen auf mich zu", meinte er. Wie kann man Migranten am besten für den Polizeiberuf anwerben? "Indem man Polizisten mit Migrationshintergrund auf Plakaten sieht" - oder im besten Fall auf der Straße.

(APA)

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70 Kommentare
 
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Gast: Penner B
07.08.2012 12:32
0 1

Früher hat Ei Spruch gelautet

Wer nichts ist und wer nichts kann, geht zur Polizei, Post oder Eisenbahn.

Maturanten haben heute ein Niveau

eines früheren Hauptschülers. Also ist auch das Niveau bei der Polizei dementsprechend. Es war immer so, in schlechten Zeiten werden die Berufe wie Polizei, Heer, Eisenbahn......wieder aktuell.

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Re: Maturanten haben heute ein Niveau

Das Niveau bei der Polizei ist heutzutage wirklich erschreckend, genau wie viele Schulen, vor allem in den Städten.

Trotzdem gibt es auch heute noch Schulen, die Qualität haben.

Re: Re: Maturanten haben heute ein Niveau

Was regns iha auf? Sie wollen ja keine Elitepolizei!

hauptsache keine

oder weit weniger frauen...sonst sinkt das leistungsniveau noch weiter bei der polizei !

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Bei der nächsten Polizeikontrolle

sagt Ihr einfach, was Ihr von Ihnen und dem System haltet! Mal sehen, ob Ihr da noch immer den Mund so voll nehmt! Null Respekt habt Ihr Leute! Polizisten sind teilweise 24 Stunden im Dienst, dürfen die nicht essen oder eine Pause machen?

Antworten Gast: Gasti
07.08.2012 20:28
0 1

Re: Bei der nächsten Polizeikontrolle

Respekt muss man sich verdienen ...

Antworten Gast: Zenzine
07.08.2012 07:35
1 1

Re: Bei der nächsten Polizeikontrolle

Würde ich ja gerne! Dummerweise sitzen die aber am längeren Ast und man zahlt dann gleich Strafe. So blöd bin ich dann auch wieder nicht.

Gast: Köhler S
07.08.2012 06:48
3 0

Mehr Migranten zur Polizei

Ihre Landsleute von der gegnerischen Seite wollen rechtzeitig gewarnt und bei Überstzungen "richtig verstanden" werden.

0 4

sinn?

konnte den sinn des artikels nicht verstehen, habe in oesterreich noch nie jemand ausser verbrecher bei der polizei getroffen, so oder so schade. ich mag das nicht.

Gast: Blankensteiner Husar
06.08.2012 20:15
1 3

Natürlich muss man endlich auch die Prüfer um die kompetentesten Polizeikenner erweitern: die Würschtelstandler!

Die haben nämlich den tiefsten Einblick in die Notwendigkeiten und Veranlagungen für den Polizeidienst, weil ja dort am meisten Polizeiarbeit geleistet.

Gast: Hemingway
06.08.2012 19:00
10 3

Oft haben Menschen ein gestörtes Verhältnis zu Exekutivbeamten, weil sie entweder straffällig geworden sind oder selbst gestört sind. Viele der Negativkommentatoren würden nicht einmal die strengen Aufnahmebedingungen schaffen, geschwiege die Ausbildung in der Sicherheitsakademie.


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Re: Oft haben Menschen ein gestörtes Verhältnis zu Exekutivbeamten, weil sie entweder straffällig geworden sind oder selbst gestört sind. Viele der Negativkommentatoren würden nicht einmal die strengen Aufnahmebedingungen schaffen, geschwiege die Ausbildung in der Sicherheitsakademie.

Ein bißchen einseitig?

Daß die "Kundschaft" der Polizei diese nicht mag ist eigentlich klar! Aber gleich alle Bürger in einen Topf zu werfen zeugt eher von Betriebsblindheit! Bekommt man dagegen keine Schulung in der Sicherheitsakademie?

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Re: Oft haben Menschen ein gestörtes Verhältnis zu Exekutivbeamten, weil sie entweder straffällig geworden sind oder selbst gestört sind. Viele der Negativkommentatoren würden nicht einmal die strengen Aufnahmebedingungen schaffen, geschwiege die Ausbildung in der Sicherheitsakademie.

Ein bißchen einseitig?

Daß die "Kundschaft" der Polizei diese nicht mag ist eigentlich klar! Aber gleich alle Bürger in einen Topf zu werfen zeugt eher von Betriebsblindheit! Bekommt man dagegen keine Schulung in der Sicherheitsakademie?

Antworten Gast: xxxx
06.08.2012 21:14
2 4

Aha!Soso.........

"geschwiege".......jedenfalls ist bei den Maturanten keine Rechtschreibkenntnis gefordert.

Prüfung

von sechs kommt nur einer durch ?
Also mir Persönlich ist in 30 Jahren noch kein Polizist durch seine besondere Intelligenz aufgefallen oder ?
Na die Prüfung muß Verdammt schwer sein ??????

Re: Prüfung

Ihr Posting fällt sehr wohl durch besondere Intelligenz auf.


1 4

Re: Prüfung

aber mir fallen sie beim Hofer, beim Media-Markt, beim Obi und so auf.
Alles Dienstfahrten, meist mit dem Begleiter, der im Auto wartet.

Man kommt in dem Job viel herum.

Maturanten sind besser als Migranten

Maturanten sind besser als Migranten oder ...

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Re: Maturanten sind besser als Migranten

und migranten mit matura?
von denen gibt es namlich auch sehr viele.

Gast: Gasti
06.08.2012 17:44
5 7

Die Stossrichtung ist damit klar

Noch mehr Strafzettelverteilen und noch mehr Wegelagern.

Fuer etwas Anderes ist diese Truppe ja nicht mehr zu gebrauchen.

Schade., was aus dieser einst stolzen Truppe geworden ist.

Gast: b754
06.08.2012 17:43
3 5

wieso schaffen es dann soviele rechte zur polizei?


Re: wieso schaffen es dann soviele rechte zur polizei?

Damit es nicht zur elitepolizei wird.

Re: wieso schaffen es dann soviele rechte zur polizei?

Keine Angst, die tun auch einem Sozialisten nichts zu leide. Sie können also wieder ruhig auf die Straße gehen.

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Re: wieso schaffen es dann soviele rechte zur polizei?

weil das Systemimmanent ist, schließlich muss ein P Lay&Order (man beachte das neudeutsch) mögen, sonst ginge er gar nicht zu so einem Verein.
Man bedenke, dass früher die Polizei bis in die Wolle Links war, aber dieselbe Art gehabt hat, der Bevölkerung gegenüberzutreten.

 
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