19.06.2013 13:48 Merkliste 0

Stromausfälle und Sturmschäden im Waldviertel

07.08.2012 | 10:16 |   (DiePresse.com)

Eine Straße musste wegen umgestürzten Bäumen gesperrt werden. Mehr als 1000 Feuerwehrleute waren wegen des Sturms im Einsatz.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die am Montagabend über Niederösterreich hinwegziehende Unwetterfront hat vor allem Sturm gebracht, der einige Schäden anrichtete. 1050 Kräfte von 95 Feuerwehren hatten laut dem Landeskommando 260 Einsätze zu absolvieren, betroffen waren im Waldviertel die Bezirke Zwettl, Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Horn sowie angrenzend Hollabrunn.

Über Kirchberg am Walde im Bezirk Gmünd fegte ein orkanartiger Sturm hinweg, der einen Pferdestall umriss, berichtete NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Zwei Pferde wurden unter den Trümmern des Holzgebäudes begraben, die Tiere konnten von der Feuerwehr befreit und gerettet werden. In derselben Ortschaft stürzte eine 30 mal 30 Meter große Halle eines Sägewerks ein. Verletzt wurde dabei niemand.

Das Unwetter hat auch zu einer zwischenzeitlichen Streckenunterbrechung auf der Franz-Josefs-Bahn geführt. Im Bereich Göpfritz a.d. Wild (Bezirk Zwettl) waren Bäume in die Oberleitung gestürzt, teilte ÖBB-Sprecher Christopher Seif mit. Im Abschnitt Schwarzenau - Ceske Velenice wurde ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.

Bäume stürzten um

In Zwettl stürzten in einem waldigen Abschnitt an der LH68 70 Bäume auf die Fahrbahn. Die Straße musste während der Aufräumarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden. In einem Wald wurde ein Jäger als abgängig gemeldet. Noch bevor eine Suchaktion startete, meldete sich der Mann dann selbst bei der Feuerwehr. Sein Auto war durch umgestürzte Bäume eingeschlossen, weshalb er den Wagen stehen ließ und zu Fuß aus dem Wald flüchtete.

Im Bezirk Waidhofen an der Thaya gab es laut Resperger lokale Stromausfälle, verursacht durch auf Leitungen gestürzte Bäume. Die Schäden wurden behoben. Im Raum Horn und Hollabrunn mussten ebenfalls Sturmschäden beseitigt und auch mehrere Keller ausgepumpt werden.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

7 Kommentare
Gast: otto f.krammer
07.08.2012 17:53
0 0

An einem einzigen Sturmtag 2011 konnten in NÖ an de da bereeits vorhandenen 600MW-Windkraftwerken ein Stromertrag von 10.oooMegawattstunden..

ins Netz geliefert, gemessen werden.
Da möge einer behaupten, dass diese Energie
keinen Schaden angerichtet hätte?

Gast: otto f.krammer
07.08.2012 12:51
0 0

Windkraftanlagen sind die einzig wirksame Kraft gegen Sturmschäden.

Weil jede entzogene Kilowattstunde ist eine weniger zum Schaden und eine mehr zum Nutzen!

2 0

Re: Windkraftanlagen sind die einzig wirksame Kraft gegen Sturmschäden.

so ein Schwachsinn! Die Anlagen halten auch nur eine gewisse Windstärke aus, dann ist Schluss und sie werden abgeschaltet.

Antworten Antworten Gast: antitroll
07.08.2012 17:46
0 1

Re: Re: Windkraftanlagen sind die einzig wirksame Kraft gegen Sturmschäden.

..ihre Porniertheit kann man leider nicht abschalten!

Gast: Freundlichkeit
07.08.2012 09:48
0 1

Özend - Frauen waren eher ein Hindernis !

Da man einen alten Baum nicht verpflanzen soll - bzw. kann - sieht man wieder die Natur reinigt sich von selbst - es fallen nur diejenigen Bäume um die zu alt und zu schwach oder krank sind - Hätte der Mensch den Urwaldzustand belassen und keine Straßen gebaut müsste er sie nicht einmal "wegräümen".
Doch Danke an Herren der Schöpfung (Feuerwehrmänner) sie pflegen den Orientierungssinn der Menschheit, damit sich niemand daran soßen möge.

Antworten Gast: pitagoras
07.08.2012 17:59
0 0

Re: Özend - Frauen waren eher ein Hindernis !

Würde eine große Maschine einen solchen Baum umbrechen, so sind dazu Motorleistungen von etwa 200Kilowatt erforderlich, also hat der Sturm dieselbe Leistung zu diesem Zeitpunkt gehabt!
Wenn ganze Wälder abgebrochen werden, dann sind es viele Megawatt. Das heißt es ist eine solche Schadenergie durchaus berechenbar.

mehr als 1000

feurwehrMÄNNER waren im einsatz....müsste es heissen.....die frauen waren eher ein hindernis !