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Rettungsgasse: Schärfere Kontrollen kein Thema

10.08.2012 | 12:45 |   (DiePresse.com)

Das Verkehrsministerium betont, dass die Einführung gründlich vorbereitet worden sei. Ein härteres Durchgreifen ist bei der Polizei derzeit nicht geplant.

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Jahrelang haben Blaulichtorganisationen für die Einführung der Rettungsgasse in Österreich gekämpft - mit dem Ziel, die schnellstmögliche Erstversorgung der Patienten nach einem Unfall zu gewährleisten. Seit 1. Jänner ist sie in Kraft. Die Umsetzung macht Autofahrern aber auch acht Monate danach - vor allem auf mehrspurigen Fahrbahnen - Probleme. Dennoch: Ein härteres Durchgreifen und verschärfte Kontrollen sind für die Polizei derzeit kein Thema. Es sei eine Frage der Zeit und der Gewöhnung, bis das System funktioniere, hieß es dazu am Freitag aus dem Innenministerium.

Eine bundesweite Anordnung, dass mehr gestraft werden muss, gibt es nicht. "Das sind Übertretungen wie andere auch. Dafür braucht es keine bundesweit einheitliche Regelung", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck. Die Rettungsgasse ist in Österreich relativ kurz eingeführt, meinte der Sprecher. "Die Herausforderung dabei ist, dass sie nur dann funktioniert, wenn die Regelung von allen beachtet wird. Hält sich einer nicht daran, kippt es", so Grundböck. "Wegen Verletzungen einzelner darauf zu schließen, dass es nicht funktioniert", sei nicht zulässig.

Gründliche Vorbereitung

"Die Einführung der Rettungsgasse ist gründlich vorbereitet worden, sagte Walter Fleißner, Sprecher des Verkehrsministeriums. Die österreichische Straßenverkehrsordnung (StVO) hat vor dem 1. Jänner 2012 lediglich vorgeschrieben, dass sich Autofahrer so verhalten müssen, dass sie Einsatzfahrzeuge nicht behindern. Klare Vorgaben, wie das Freimachen einer Fahrspur erfolgen soll, gab es nicht. Die Rettungsorganisationen waren damit unzufrieden und forderten wiederholt eine einheitliche Regelung. Nach jahrelangen Vorbereitungen unter Einbeziehung aller Rettungsorganisationen und Verkehrsexperten ist im vergangenen Jahr mit einem einstimmigen Beschluss aller Parlamentsparteien die Einführung der Rettungsgasse beschlossen worden, so Fleißner.

Ein Blick in das Meldungsarchiv zeigt: Ähnliche Probleme wie heute, gab es auch vor Einführung der Rettungsgasse: Am 21. September 2010 beispielsweise benötigte die Feuerwehr bei der Anfahrt zu einem Unfall auf der Ostautobahn (A4) 50 Minuten statt der üblichen zehn. Grund: der Pannenstreifen war durch abgestellte Fahrzeuge blockiert. Damals hoffte das Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich auf die Einführung der Rettungsgasse, um Abhilfe zu schaffen.

(APA)

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35 Kommentare
 
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Gast: udoW
11.08.2012 15:50
0 0

Ein Unsinn namens Rettungsgasse

Die Rettungsgasse funktioniert überhaupt nicht. Ich bin ständiger Augenzeuge.

Warum? Weil die Menschen einfach zu dumm sind. Sehen wir doch uns einfach die Radfahrer und Autofahrer an. Sie kümmern sich überhaupt nicht um die Straßenverkehrsordnung. Kein Fußgänger ist an der Straßenkreuzung sicher. Jeder Radfahrer fährt am Gehsteig. Und diese Menschen sollen sich nun an die Rettungsgasse halten?

Das ist einfach Nonsens (für die Dummen: das heißt Unsinn). Ein Armutszeugnis für die Rettungsdienste und für die Politik

Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 18:02
0 0

Re: Ein Unsinn namens Rettungsgasse

Zum Thema Dummheit stimme ich Ihnen zu.

wer

zu dämlich ist eine solche einfache regelung zu beachten, möge doch bitte freiwillig seinen führerschein abgeben und in zukunft nur mehr mit öffis die strassen unsicher machen!
danke im vorraus!

Gast: Ggrufti
11.08.2012 01:44
2 0

Glaube

Ich komme langsam zum Schluss, dass ich aus einem Land stamme, dessen Bewohner, vor allem aber deren Regenten, in die Klapsmuehle gehoeren. Ich habe in den 60er Jahren gelernt, dass man Einsatzfahrzeugen (mit Blaulicht) Platz zu machen hat. Bei einem normalen Stau diese "Rettungsgasse" zu bilden, ist schlicht und einfach Unfug.

diese aussage

versteh ich nicht!
Eine bundesweite Anordnung, dass mehr gestraft werden muss, gibt es nicht. "Das sind Übertretungen wie andere auch"

also wenn ich mit 60 im ortsgebiet unterwegs bin ist es das selbe wenn ich die rettungsgasse nicht mache und dadurch die rettung zwei minuten später zu einem schwer verletzten kommt, eine normale übertretung!

ich würde mit den strafen in die höhe fahren (sofortiger führerscheinentzug) denn immerhin gehts hier um menschenleben!!!

Re: mit den Strafen in die Höhe fahren

Ich glaube, Sie vermischen hier ein paar Dinge!

Selbstverständlich ist dies ein Delikt, wie jedes andere auch. Ergo dessen darf es den pflichtbewußten Autofahrer wundern, dass im Falle der Rettungsgasse nicht gestraft wird.

Was nutzen höhere Strafen, wenn nicht gestraft wird? - Nichts!

Ich meine, dass ausschließlich die "gnadenlose" Verfolgung derer, die die Rettungsgasse negieren, Abhilfe schaffen wird.

Selbiges gilt natürlich auch für unsere Betrunkenen bzw. Bekifften Kraftfahrer - aber auch in diesem Falle weiss der gelernte Österreicher: "Wo kein Kläger, da kein Richter".

Und Führerscheinentzug für Verstöße beim Bilden der Rettungsgasse ist schlicht übers Ziel hinaus geschossen.

Re: Re: mit den Strafen in die Höhe fahren

ich brauch mir nur wien ansehen, wo es bekannt wurde das führerscheine quasi verschenkt wurden ( bei so vielen hirnlosen lenkern die mir täglich begegenen, sicher nicht nur in wien) ist ein führerscheinentzug nur eine harmlose strafe! besser wäre es diese personen, die ein einsatzfahrzeug, speziel ambulanz, blokieren anzuzeigen wegen fahrlässiger körperverletzung!
bei uns in ösistan sind alle strafen im bereich verkehr ein schlechter witz!
ich bin durch meinen beruf (kraftfahrer) abhängig von meinem führerschein und wünsche mir um einiges strengere strafen!!! leider spreche ich aus erfahrung da ich in einen unfall verwickelt wurde, wo der unfall gegner leider verstorben ist, weil feuerwehr und rettung im stau gestanden sind!

Gast: Pips
10.08.2012 16:39
4 0

Österreichs

Politiker - allen voran die Sozis sind Vorzeigeidioten in Europa! Kein Land führt solch einen Schwachsinn ein. Z.B. Wien- Autobahn vom Flughafen Richtung Stadt. Auf der Tangente ein Stau. Die Rechtsabbieger zur Tangente stauen zurück. Geradeaus Richtung Stadt fährt kein Mensch, weil alle wie die Lämminge sich rechts aufreihen. Fährt ein Geradeausfahrender auf der leeren Strasse weiter, begleitet ihn ein wüstes Hupkonzert.

Re: Österreichs

also sind die deutschen slowenen schweizer und einige andere europäischen länder vollpfosten da sie die rettungsgasse schon seit einigen jahren eingeführt haben oder wie jetzt? nur weil in ösistan 30% der autofahrer zu dämlich sind einfache regeln um zu setzen heißt es noch lange nicht das es nicht funktiiniert!

Gast: _warum_
10.08.2012 16:12
10 1

heute auf ö3 wurde von einem verantwortlichen der asfinag...

...mitgeteilt, dass beim täglichen stau der A23 eine rettungsgasse gebildet werden muss...

jeder autofahrer, der die A23 in wien kennt...mit ihren unzähligen auf- und abfahrten, weiss, dass diese rettungsgasse ein ROHRKREPIERER sein muss!!!

die A23 ist von montag bis samstag, von etwa 06:00 bis 22:00 uhr, verstopft...(und das ist keine übertreibung!)
...an manchen stellen (inkl. auf- und abfahrten) 5spurig ausgebaut...

...und jetzt wird erklärt, dass dort eigentlich täglich von 06:00 bis 22:00 uhr die bodenmarkierung ungültig ist...und eine rettungsgasse gebildet werden muss...???

entschuldigung. ich muss immer noch lachen :-)))))


Antworten Gast: dfgdfgfdg
10.08.2012 17:25
3 6

Re: heute auf ö3 wurde von einem verantwortlichen der asfinag...

und wo genau liegt nun das problem, ob du täglich auf der tangente ein paar meter weiter links oder rechts stehst???

anders gefragt - was genau ist das problem, jeden tag bei staubildung einfach ein stückerl auf die seite zu fahren??

Antworten Antworten Gast: _warum_
10.08.2012 19:04
5 2

Re: Re: heute auf ö3 wurde von einem verantwortlichen der asfinag...

ich nehme an, sie sind von der asfinag ;-)))


Antworten Gast: Gast256789
10.08.2012 16:59
1 0

Re: heute auf ö3 wurde von einem verantwortlichen der asfinag...

Ich verstehe . als regelmäßiger A23 Benutzer - Ihre bedenken, aber insbesondere nach der Arbeit (ab 20:00) ist die A23 nahezu staufrei, diesbezüglich muss ich also wiedersprechen.

Besonders interessant für Ausländer

Auf der Tauern Autobahn fahren zur zeit mehr als 50% Ausländer. Für diese ist die Rettungsgasse im besten Fall ein Hinweis auf einen Parkplatz.

Geht nun vor ihnen tatsächlich eine neue Spur auf, so wird sie auch eilig genutzt um verlorene Meter im Stau wieder gut zu machen.

Wenn nun eine 2 spurige Autobahn in eine 3 spurige verwandelt wird, geht gar nichts mehr.

Hier wurden Millionen für nichts verbraten. Stammt die Idee gar von Strasser?!!!

Antworten Gast: Pips
10.08.2012 16:43
5 2

Re: Besonders interessant für Ausländer

Nein! Von der Genossing Doris Bures. Wem sonst fällt soch ein Schwachsinn ein? Nur einem Sozi. Weltweit werden Pannenstreifen gebaut. Zur Behbung von Pannen, bzw. bei Unfällen für Einsatzfahrzeuge. Nur in Ösistan dienen sie als Parkplatz. Das weiss ausser ein paar Sozis kein Mensch.

Gast: Gassibeauftragter
10.08.2012 15:23
2 2

Rettungsgasse: Schärfere Kontrollen kein Thema......

....man könnte auch mit einer Art Schneepflug, sich eine Rettungsgasse freiboxen und die im Wege stehenden Autos zur Seite befördern......Menschenleben gehen vor!

Das ist ein Kernproblem

aller Theorien, welche als Voraussetzung für das Funktionieren eine 100%ige Einhaltung von Regeln durch alle Beteiligten bedingen.

D.h. aber auch, selbst wenn es funktioniert, das sich in dem Fall einer einwandfrei gebildeten Rettungsgasse keine Abweichler befinden, jedoch nicht das sich "ab jetzt" 100% aller Autofaher daran halten werden.

Noch gravierender wird ein solches Kernproblem dann bei jenen Theorien, z.B. bei politischen, wo sich nicht nur eine Bevölkerungsgruppe (hier Autofahrer) an solche Regeln halten müsste, sondern die Gesamtbevölkerung.

Funktioniert nicht?

Bin (leider) schon mehrmals in einen Stau auf der A4 geraten aber die Rettungsgasse hat immer funktioniert.

Gast: Die Rettungsgasse ist ein Unsinn!
10.08.2012 14:27
8 4

Wir haben seit Jahrzehnten eine Rettungsgasse

nämlich den Pannenstreifen.
Wozu für sündteures Gelt etwas einführen, was es ohnehin schon gibt????

Re: Wir haben seit Jahrzehnten eine Rettungsgasse

Wenn ein Pannenstreifen eine Rettungsgasse wäre, würde er auch so heissen.
Allen, die nicht in der Lage sind, in einem Stau vorsichtshalber mal ein wenig Platz zu machen, sollte man den Führerschein abnehmen.

Antworten Gast: sollte hinter Gitter gehen
10.08.2012 17:40
1 0

Re: Wir haben seit Jahrzehnten eine Rettungsgasse

Um DREI MILLIONEN (lt. Kurier) teure Korruptionsinserate schalten zu können.

Re: Wir haben seit Jahrzehnten eine Rettungsgasse

Die Rettungsgasse ist kein Unsinn. In vielen Ländern funktioniert sie, warum nicht in Österreich?

Antworten Antworten Gast: xxxx
10.08.2012 16:18
1 1

"funktioniert" - wo? In Nordkorea oder im Iran?

Was glauben Sie was los ist, wenn ein Durchschnittsöse in Deutschland oder Holland eine freie Spur sieht?
Der denkt sich "solche Dodeln die Piefke und die Gauda. Da bleder ich gleich Vollgas durch!"

Gast: Birnstingl Pepi
10.08.2012 14:16
3 1

Blaulichtorganisationen

kleiner Witz dazu:
Ein Betrunkener torkelt aus einem Gasthaus auf den Parkplatz und tastet bei den Autos auf den Dächern herum. Das sieht ein Passant und fragt ihn, was er da macht. "Ich sssuche meine Au-auto !" "Guter Mann, so werden Sie Ihr Auto nie finden ! Erstens erkennt man dadurch weder die Marke noch die Farbe und das Kennzeichen können Sie so auch nicht lesen !" "D-daDas macht nichtss ! Da-Da mmusss irgendwwoo ein Blaulicht drauf sein !"

einspurig?

...Die Umsetzung macht Autofahrern aber auch acht Monate danach - vor allem auf mehrspurigen Fahrbahnen - Probleme...

Kann mir bitte jemand sagen, wie die Rettungsgasse auf einspurigen Fahrbahnen funktioniert???

Re: einspurigen Fahrbahnen

Wie wär's mit RECHTS (ran-)fahren?

 
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