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Linzer Polizist gesteht Kinderporno-Aufnahmen

21.08.2012 | 18:49 |   (DiePresse.com)

Der Mann gibt zu, selbst kinderpornografische Fotos gemacht zu haben. Er streitet aber den Missbrauchsvorwurf ab. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat er die Bilder nicht verbreitet.

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Ein Linzer Polizist, der seit Sonntag wie auch seine Ehefrau in U-Haft sitzt, gab in seiner Einvernahme zu, kinderpornografisches Material besessen zu haben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Dietmar Gutmayer, bestätigte der APA einen Bericht des ORF-Radio Oberösterreich. Der Verdächtige soll Daten aus dem Internet heruntergeladen, aber auch selbst fotografiert haben. Gegen den Verdacht des sexuellen Missbrauchs verwehrte er sich aber.

Der Mann verstehe den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und der sittlichen Gefährdung nicht. Dieser begründet sich auf einem Video. Darauf ist er mit seiner Frau zu sehen - und auch eines ihrer Kinder. Über das Ehepaar wurde wegen Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr Untersuchungshaft verhängt. Derzeit durchforste die Polizei eine große Datenmenge von den Computern des Polizisten nach verdächtigem Material, hieß es. Da es auch um eigene kinderpornografische Aufnahmen gehe, gestalte sich die Suche aufwendig, sagt Gutmayer. Bis zur Haftprüfung in zwei Wochen sei sie voraussichtlich nicht abgeschlossen.

Kein Hinweis auf Verbreitung

Der Verdächtige gebe zu, solche Fotos selbst gemacht, aber nicht verbreitet zu haben. Nach vorläufigem Ermittlungsstand gab es auch keine Hinweise darauf. Das für die Untersuchungshaft des Paares maßgebliche Video liege bereits ein paar Jahre zurück, sagte der Staatsanwalt, ebenso die eigenen Aufnahmen. Bis in die Gegenwart reichen aber die aus dem Internet heruntergeladenen Daten. Daran sei die Frau aber nicht beteiligt gewesen.

Ans Licht kam der Verdacht per Zufall: Ein Fremder soll eine verlorene Speicherkarte des Beamten gefunden haben, auf dem sich belastendes Material befand. Der Mann wollte herausfinden, wem die Karte gehört und legte sie in einen Rechner ein. Dabei entdeckte er das verdächtige Material und brachte das Speichermedium zur Polizei. Dort forschten die Beamten den Besitzer schließlich in den eigenen Reihen aus.

(APA)

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8 Kommentare
Gast: Werner Stadler
22.08.2012 15:15
0 0

Wo ist meine SD-Karte?


Gast: Ichkotzdichan
22.08.2012 09:45
0 0

So sans..

..die Polizisten!

Gast: Blankensteiner Husar
22.08.2012 09:38
0 1

Das 7.000 Euro Monatssalaire bekommt er aber schon weiterhin!

Samt Überstunden und Zulagen, versteht sich!
Und natürlich bis ans Lebensende, denn mehr als ein paar Monate bedingt, bekommt ein Staatsdiener ja nicht.

Antworten Gast: LCD
22.08.2012 14:23
0 0

Re: Das 7.000 Euro Monatssalaire bekommt er aber schon weiterhin!

Sie haben offenbar nicht die geringste Ahnung was ein Polizist verdient.
Und bedenken sie bitte dass der Mann ein Lebensretter ist. Er rettete einen Ertrinkenden.

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in den deutschen medien steht schon name und bild des täters. hier in österreich wird tot geschwiegen weil es sich um einen beamten handelt oder weil linz so klein ist? was ist der grund?


Antworten Gast: geoopster Heike
21.08.2012 23:38
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blöderweise ist der Name des Täters

auch der Name der Kinder, also der mutmaßlichen Opfer, die damit öffentlich an den Pranger gestellt werden.

Name und Foto des Täters veröffentlichen ist daher in Österreich verboten. Das macht nur - völlig frei von jeder Medienehtik - der Gossenboulevard.

Antworten Gast: sagsag
21.08.2012 23:08
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Re: in den deutschen medien steht schon name und bild des täters. hier in österreich wird tot geschwiegen weil es sich um einen beamten handelt oder weil linz so klein ist? was ist der grund?

Der Grund ist, dass manche Medien eben doch noch die Privatsphäre von noch nicht rechtskräftig verurteilten Verdächtigen wahren.

österreichische leseart:

"lausbubenstreiche", es gilt die unschuldsvermutung.