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Schönbrunner Panda Fu Long feiert fünften Geburtstag

23.08.2012 | 06:25 |   (DiePresse.com)

Am 23.8. 2007 kam im Tiergarten Schönbrunn der Pandabär Fu Long zur Welt. Ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg.

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Vor fünf Jahren - am 23. August 2007 - hat sich der Wiener Tiergarten Schönbrunn über einen bis dahin europaweit einzigartigen Zuchterfolg gefreut: Die Pandabärin Yang Yang bekam Nachwuchs. Monatelang interessierten sich rund um die Welt Freunde der tapsigen Riesen für die Entwicklung von Fu Long, dem "Glücklichen Drachen". Anfangs verfolgten unzählige Internet-User etwa live via Webcam erste zart fiepsende Laute aus der Wurfbox und hofften ständig auf aktuelle Bilder. "Heute hat das Medieninteresse deutlich nachgelassen", schilderte die zuständige Zoologin Eveline Dungl.

Mittlerweile ist der Vertreter einer bedrohten Spezies ausgewachsen und nach China übersiedelt, wo das 125 Kilogramm schwere Tier in einem großen und naturnahen Gehege in der Zucht- und Forschungsstation Bifengxia lebt. In Einzelhaltung, wie das bei männlichen Pandas so üblich ist, die keine Gesellschaftstiere sind. "Fad wird ihm aber trotzdem nicht", versicherte die versierte Pflegerin.

Bruder muss heuer nach China

Sie erkenne ihn immer noch sofort an der einzigartigen weißen Hinterpfote, so die Expertin nach ihrem Aufenthalt in der Volksrepublik im Juni. Die Anlage, in der Fu Long lebt, ist öffentlich zugänglich. Den gebürtigen Österreicher kann man also jederzeit besuchen, wenn man die weite Anreise auf sich nehmen möchte. Die steht auch dem kleinen Bruder Fu Hu, der auf den Tag genau drei Jahre nach Fu Long das Licht der Welt erblickte und am (heutigen) Donnerstag im Tiergarten in Wien seinen Geburtstag feiert, in Kürze bevor. So sieht es ein Abkommen mit China vor, in dessen Besitz sich die Hietzinger Tiere befinden.

Im Vergleich zu dem eher draufgängerischen Fu Hu ("Glücklicher Tiger") war Fu Long von Anfang an eher vorsichtig. "Das kann aber auch daran liegen, dass es für seine Mutter der erste Nachwuchs war", meinte Dungl. Für den Kleinen wird es der letzte Ehrentag in Österreich, denn noch im Herbst dürfte er die Reise nach China antreten.

Beide Tiere gelten weiterhin als die einzigen Vertreter ihrer Art, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Pandabären paaren sich nur sehr selten in Gefangenschaft - aber nicht nur einmal im Jahr am selben Tag, wie das gemeinsame Geburtstag vermuten lassen könnte. "Pandas haben keine fixe Tragzeit und eine verzögerte Einnistung - es dauert als unterschiedlich lange bis zur Geburt", erläuterte die Spezialistin, die die beiden Bären von klein auf begleitet hat.

Die Pfleger des Tiergartens werden am Donnerstag im Rahmen der Feierlichkeiten rund um Fu Hus Wiegenfest bei ihrem Info-Stand auch eine Karte für Fu Long auflegen, die Besucher unterzeichnen können. Die Glückwünsche werden dann nach Bifengxia geschickt.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Alien (Dauerzensuriert)
23.08.2012 08:27
1 0

Europaweit einzigartiger Zuchterfolg?

Kein Wunder, wenn der einzige andere Panda Europas in Madrid lebt...