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Machlanddamm in OÖ: 36,4 Kilometer Hochwasserschutz

24.08.2012 | 12:50 |   (DiePresse.com)

182,6 Millionen Euro wurden in den Hochwasserschutz für mehr als 22.400 Menschen investiert. Die Bauarbeiten sind früher abgeschlossen als geplant.

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Der Machlanddamm, nach Angaben des Landes Oberösterreich Europas größtes Hochwasserschutzprojekt, ist fertig und wird am Samstag feierlich eingeweiht. Vier Jahre lang wurde an dem Großprojekt gebaut, die Kosten des etwa 36,4 Kilometer langen Damms betragen 182,6 Millionen Euro.

Bereits nach der Flut vom August 1991 hatte man nach machbaren Lösungen zur Verbesserung der Situation gesucht. Zwei Jahre später wurde von mehreren Gemeinden der Hochwasserschutzverband Donau-Machland gegründet. Nach den Erfahrungen mit der Jahrhundertflut, die 2002 in Oberösterreich einen Schaden von bis zu 1,1 Milliarden Euro angerichtet hat, musste das Projekt aber völlig umgeplant werden.

Dämme, Mauern und Mobilelemente

Beim nun fertiggestellten "Hochwasserschutz Machland Nord" werden die Donauufer-Gemeinden Mauthausen und Grein vorwiegend durch Mauern und darauf aufgesetzte Mobilelemente geschützt. In den zentralen Machland-Orten Naarn, Mitterkirchen, Baumgartenberg und Saxen wurden hauptsächlich Dammbauwerke errichtet. In St. Nikola realisierte man einen sogenannten passiven Hochwasserschutz in Einzellösungen. Bewohner wurden abgesiedelt und in neuen Gebäuden untergebracht. Zudem ist eine neun Kilometer lange Flutmulde entlang der Donau entstanden. Die Bauten des Damms sollen in Summe mehr als 22.400 Menschen in sieben Gemeinden sowie 1.000 Häuser und denkmalgeschützte Gebäude gegen Hochwasser absichern.

Die Bauten sind früher fertig als geplant. In den allerersten Planungen war von zwölf bis 15 Jahren Bauzeit ausgegangen worden. Auch 2008 wurde die Fertigstellung erst für Ende 2015 erwartet. Im Rahmen des Konjunkturpaketes, das im Februar 2009 zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise geschnürt wurde, beschloss die Landesregierung aber einstimmig, die Bauzeit massiv zu forcieren. 50 Prozent der Kosten trägt der Bund, 30 Prozent das Land, den Rest die betroffenen Gemeinden.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Klisser
24.08.2012 14:14
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In Wien 14, an der grenze zu Purkersdorf..

..sollte völlig sinnlos eine Mauer an der Wien gebaut gebaut werden. Der Vorwand heisst Hochwasserschutz. Seltsamerweise sollten die Anrainer der kleinen Sackgasse, gleich noch mit einer Straßenverbreiterung, für die etliche Bäume gefällt und die Wien verbaut werden müsste, zwangsbeglückt werden. Denn niemand will die Verbreiterung dort und für den Hochwasserschutz wäre sie sogar ein NAchteil, da sie das Fasungsvermögen des Wienbeckens reduzieren würde. Mich würde nicht wundern, wenn sich der Hochwasserschutz künftig als riesen Korruptionsskandal entpuppt.

Gast: xxxx
24.08.2012 13:05
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Geld für nix und wieder nix!

Sieht man in vielen Murengegenden und Überschwemmungen dieses Jahr.
Wenn was kommt ist es größer und putzt die teuren Schutzdinger weg.
Dann ist es wieder eine "Katastrophe"!

Re: Geld für nix und wieder nix!

immer noch besser, als unser Geld für Sinnlosinserate und Millionengutachten und Freunderlwirtschaft rauszuhauen

Antworten Antworten Gast: Klisser
25.08.2012 09:45
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Nix ist da besser

Wenn Geld für nur Sinnlosinserate und Millionengutachten und Freunderlwirtschaft ausgegeben wird, gibts ausser den Steuerzahlern keine Geschädigten. In diesem Fall erden die Anrainer massiv geschädigt, indem ihre Lebensqualität vermindert wird.