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NÖ: Neugeborenes Mädchen lag tot in der Donau

24.08.2012 | 14:15 |   (DiePresse.com)

Ein Fischer hat die Leiche in einem weißen Kunststoffsack gefunden. Die Obduktion legt nahe, dass das Baby lebensfähig gewesen wäre.

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In der Donau in Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) wurde ein neugeborenes Mädchen in einem weißen Kunststoffsack tot aufgefunden.

Ein Fischer hat die Babyleiche bereits am Mittwoch gefunden. Eine inzwischen durchgeführte Obduktion legt nahe, dass das Kind lebensfähig gewesen wäre. Das teilte das mit den Ermittlungen betraute Landeskriminalamt NÖ erst am Freitag mit.

Der Säugling war noch mit der Nabelschnur mit der Plazenta verbunden. Die Entwicklung des Kindes schien der Obduktion zufolge abgeschlossen gewesen zu sein. Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt. Labortechnische und chemische Untersuchungen stehen noch aus.

Das 53 Zentimeter große Mädchen mit dunklen Haaren wog 3,45 Kilo. Als mögliche Todeszeit könnten drei bis sieben Tage vor der Auffindung der Leiche angenommen werden, so die Ermittler. Der weiße Kunststoffsack hat keine Aufschrift. Die Tragegriffe waren verknotet.

Der Fischer, der den Sack mit dem toten Kind fand, gab zu Protokoll, dass er auch am Vortag an dieser Stelle gewesen sei. Dabei sei ihm jedoch nichts aufgefallen. Hinweise im Zusammenhang mit dem Fall sind an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133/30-3333 erbeten.

(APA)

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