24.05.2013 22:50 Merkliste 0

Tödlicher Unfall auf A1: Beim Reifenwechsel von Lkw erfasst

25.08.2012 | 11:03 |   (DiePresse.com)

Zwei Männer wurden auf der A1 bei St. Pölten bei einem Reifenwechsel von einem Lkw erfasst und getötet.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Auf der Westauobahn bei St. Pölten sind am Samstag in den frühen Morgenstunden zwei Männer ums Leben gekommen. Sie wurden nach Angaben der Sicherheitsdirektion von einem Lkw erfasst, als sie an ihrem Auto einen defekten Reifen wechseln wollten. Bei den Opfern handelt es sich um Vater und Sohn, beide tschechische Staatsbürger. Zwei Angehörige, die den Unfall mitangesehen hatten, mussten betreut werden.

Die vier Tschechen waren in Richtung Salzburg unterwegs, als sie gegen 0.30 Uhr auf der Höhe der Raststation Völlerndorf einen Defekt an einem Reifen ihres Pkws hatten. Sie hielten auf dem Pannenstreifen an und sicherten das Fahrzeug vorschriftsmäßig mit einem Warndreieck ab, so die Sicherheitsdirektion.

Nur wenig später kam es zu dem folgenschweren Unfall: Laut Polizei war ein Kraftfahrer (52) mit einem Lkw-Zug hinter einem anderen Lastwagen unterwegs, dessen Chauffeur plötzlich nach links lenkte. Unmittelbar darauf habe der 52-Jährige die beiden Männer auf dem ersten Fahrstreifen bemerkt. Beide wurden von dem Lkw-Zug erfasst. Für die Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Bei den Angehörigen handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die Lebensgefährtin eines der Getöteten, und ihren 17-jährigen Sohn. Beide blieben unverletzt, hatten den Unfall jedoch mitansehen müssen. Sie wurden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und vom Akutteam NÖ betreut. Wie alt die Todesopfer waren, war laut Sicherheitsdirektion vorerst nicht bekannt.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

22 Kommentare

"Auf der Westauobahn..."

Die Westauobahn muss irgendwo in der Nähe der Westautobahn verlaufen!

reflektierende Warnweste?


Gast: pol Beobachterin
26.08.2012 09:23
1 0

Auch meine Beobachtung ist,

dass LKWs häufig auf den Pannenstreifen "auspendeln", warum auch immer.

Re: Auch meine Beobachtung ist,

ich bewundere ja jeden für seinen Mut, der am Pannenstreifen aussteigt und sich auf die linke Seite seines Autos begibt, insbesondere, die die das beruflich machen (ÖAMTC). so knapp, wie viele Autos und LKWs fahren, sind diese Art von Unfällen, vorhersehbar, leider. Da hilft auch keine Pannenweste.

Die LKW sind einfach zu knapp

hintereinander gefahren. Der Lenker des zweiten LKW ist schuld.

1 2

Re: Die LKW sind einfach zu knapp

Woraus schließen Sie das? Ganz sicher ist, dass Personen auf Autobahnen nicht auf der aktiven Fahrbahn stehen dürfen, bei Dunkelheit kommt das Selbstmord gleich.

Re: Re: Die LKW sind einfach zu knapp

Was heißt "aktive Fahrbahn"? Den Begriff gibts in der STVO nicht.

1 1

Re: Re: Die LKW sind einfach zu knapp

Da gibt auch noch einen kleinen Unterschied: Die Strassenverkehrsordnung.
Machen Sie lieber keinen Fürerschein!

Re: Re: Die LKW sind einfach zu knapp

Schon mal was von fahren auf Sicht gehört?

"Schon mal was von fahren auf Sicht gehört?"

Schon mal was von Fahren auf Sicht gehört?

Re: "Schon mal was von fahren auf Sicht gehört?"

Ja, sonst noch was?

Gast: sdfsdfsdf
25.08.2012 13:58
3 3

SO TRAGISCH ES IST, aber folgende Fakten fallen mir täglich auf der A1 auf:

vor allem ausländische fahrer können einfach nicht autofahrer, träumen mit 100 auf der dritten spur dahin obwohl 1 und 2 frei ist.

wenn sie spurwechseln, hupfen sie einfach ohne schauen und blinken von einer auf die nächste.

verhältnissmässig viele nicht-österreichische fahrzeuge ruhen am pannenstreifen.

die nicht-österreichischen fahrer haben am pannenstreifen fast nie eine warnweste und viel stehen auch am ersten fahrstreifen, um auf ihrem auto meist reifen zu wechseln.

wenn ICH mal auf der autobahn eine panne hätte, wäre mein EINZIGER und GANZE ZEIT einziger blick ununterbrochen auf den KOMMENDEN verkehr gerichtet, um genau in solchen situation nicht übermüdeten anderen ausgesetzt zu sein, die micht gar nicht oder zu spät sehen.

ein unfall DIESER art war nicht die frage ob sondern nur wann er wieder stattfinden wird:
- ausländer, welche andere sitten beim autofahren haben, und wenn sie sich nicht am pannenstreifen wie "zu hause" fühlen ohne zu schauen drehen sie auf auffahrten um oder schieben zurück
- kein blick auf den kommenden verkehr
- übermüdete andere verkehrsteilnehmer, die zu schnell sind und der sicherheitsabsrand zu gering, weil man im "windschatten" des vorderen mehr gas gegen kann und weniger treibstoff verbráucht.

tragisch für die toten, typisch für den lkw-fahrer aber ganz unschuldig sind hier die toten leider auch nicht - so hart es klingt, ich sehe solche fehlverhalten quasi leider täglich.

"...vor allem ausländische fahrer können einfach nicht autofahrer..."

vor allem ausländische kommentatoren können einfach nicht deutsch schreiber

Re: SO TRAGISCH ES IST, aber folgende Fakten fallen mir täglich auf der A1 auf:

Viele Dinge, die Sie beschreiben, beobachte ich auch häufig, aber es sind doch auch Inländer dabei, die zu einem solchen Verhalten neigen.

3 3

Re: SO TRAGISCH ES IST, aber folgende Fakten fallen mir täglich auf der A1 auf:

Ersparen Sie uns bitte in Zukunft Ihre dämlichen Ergüsse.

Re: Re: SO TRAGISCH ES IST, aber folgende Fakten fallen mir täglich auf der A1 auf:

dämliche ergüsse??? ist leider die volle wahrheit!!!

3 1

Re: Re: Re: SO TRAGISCH ES IST, aber folgende Fakten fallen mir täglich auf der A1 auf:

Ich gebe ihnen völlig recht. Es kommen jedoch noch zwei wesentliche Dinge dazu.
-) Es sind nicht nur Ausländer
-) Meißt wird der halbe Pannenstreifen dazu verwendet, um nicht in den Spurrinnen fahren zu müssen oder zu telefonieren, fern zu sehen oder Füße hoch zu lagern.

Öamtc...

...oder Arbö rufen.

So wie sich das liest, haben sie den Reifen auf der Fahrerseite wechseln müssen - mit dem Hintern in die 1. Fahrbahn.

Bei meinem bisher einzigen Platten auf der Autobahn, fahrerseitig hinten, hab´ ich den Öamtc bestellt, damit der das Auto zusätzlich absichert.
Mit dem Hintern in der Dämmerung in der 1. Spur zu stecken war/ist mir zu gefährlich...

Denen zwei, die das mitansehen mussten, kann man nur viel Kraft wünschen.

Re: Öamtc...

Das ist wirklich traurig, sich nicht darauf verlassen zu koennen, dass andere Verkehrsteilnehmer zumindest schauen, wo sie hinfahren.

Antworten Antworten Gast: fdgdfgdfg
25.08.2012 14:01
1 3

Re: Re: Öamtc...

anscheinend waren sie noch nie in der nacht auf einer autobahn unterwegs?

man sieht NICHT wenn jemand UNBELEUCHTET bzw OHNE WARNWESTE auf der ersten, zweiten, dritten spur herumtanzt. erst wenn man einen schatten wahrnimmt, ist es schon zu spät.

autobahn ist dazu da, dass sich ALLE halbwegs richtig verhalten, also auch ein reifenwechselnder der in die erste fahrspur seine popsch hat, sollte NOCH MEHR auf den kommenden verkehr achten, wenn er nicht einmal eine schutzweste an hat.

es ist tragisch, aber zum teil selbst verschuldet.

so viel zu 50 m Sicherheitsabstand zwischen LKWs


Das spart Kraftstoff

- wenn man mit dem LKW im Windschatten faehrt (ausserdem bleibt noch Zeit fuer andere Taetigkeiten, wenn man dranhaengt).