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Wien ist Topdestination für Homosexuelle

26.08.2012 | 18:41 |  von Christine Imlinger (Die Presse)

Wien gilt als "Hidden Hero" homosexueller Reisender - die Stadt hat sich zu einer der schwulen Topdestinationen Europas gemausert. Doch statt Partys zu feiern geht es um Kultur, Genuss und Ästhetik.

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Wien. „In diesem Moment trifft sich eine junge Frau mit Göttinnen, Herrscherinnen und Nymphen. Und Sie?“ Oder: Ein junger Mann trifft Helden, Prinzen, Götter. Das Bild zeigt diese als Steinskulpturen. Unschwer zu erraten, welche Zielgruppe Wien Tourismus mit diesen Sujets anlocken will: Lesbische, schwule, bi- oder transsexuelle Urlauber entdecken Wien. Und diese, besonders schwule Männer, gelten als Trendsetter, kaufkräftig, kulturinteressiert, tendenziell gebildet. Sie reisen im Schnitt vier- bis fünfmal pro Jahr häufiger als Heterosexuelle und geben auf Reisen mehr aus. Kurz: ziemlich attraktive Gäste.

„Zu 70 Prozent“, sagt Bernd Seiser, „wollen schwule Touristen in Wien genau das, was Heterosexuelle auch suchen.“ Kultur, die Sehenswürdigkeiten, den imperialen Charme der Stadt. Um die übrigen 30 Prozent will er sich kümmern. Seiser hat jüngst die Plattform Gayinvienna.com gestartet. Ein Wegweiser durch das schwule, lesbische, transsexuelle Wien, der Lokale, Shops oder spezielle City-Touren zeigt: etwa über den Zentralfriedhof, mit speziellem Fokus auf homosexuelle Größen, die dort begraben sind. Ähnliche Wien-Führer gibt es freilich. Neu, so Seiser, sei, dass diese um ein täglich aktuelles Event-Programm ergänzt werden.

 

Qualität statt Partyprinzen

„Die Nachfrage ist groß, pro Monat sucht 185.000-mal jemand via Google nach Gay Vienna oder Ähnlichem“, so Seiser. Und hoffe, nicht bloß einschlägige Seiten zu finden. „Anstelle von nackter Haut legen Homosexuelle heute größten Wert auf Qualität, Service und Inhalte“, sagt Seiser und spricht von einem „Professionalisierungsschub“ im Gay-Marketing. Besonders in Wien, schließlich ist die Stadt keine Destination für schwule Partyurlauber, für amouröse Abenteuer. Da bleiben Mykonos, Ibiza, Sitges die Hotspots Europas. Bei den Städten spiele Wien heute aber in einer Liga mit London, Berlin oder Barcelona. Erst jüngst nannte Dirk Baumgartl, Chef von Spartacus Traveler, dem einzigen deutschen Reisemagazin für Schwule, Wien neben Berlin als Topdestination.

Norbert Kettner, Wiens Tourismusdirektor, spricht von Wien als „Hidden Hero“ der Szene. Wien bewirbt Schwule und Lesben seit 1997 als eigene Zielgruppe, inseriert in deren Medien, ist in den Spezialkatalogen von Tui oder Dertour vertreten, wirbt auf Veranstaltungen wie der New York Pride. Seit 1999 gibt es einen speziellen Stadtplan, den Vienna GayGuide, seit 2002 den Queer Guide.

Wie Seiser setzt auch die Stadt auf elegante, dezente Bilder statt schreiend bunte Partyprinzen. „Homosexuelle Touristen sind für uns eine wichtige Zielgruppe“, sagt Kettner. Und eine, die wächst und wichtiger werde. Der Life Ball spiele „natürlich“ eine zentrale Rolle. Besonders aber locken die klassischen Werte Wiens: Kultur, gutes Essen, Schönheit und Ästhetik in allen Winkeln der Stadt, das imperiale Erbe, die Lokalszene, sagt Kettner. Und Kitsch, besonders, wenn es um Sisi geht. „Die Klischees stimmen schon“, meint Bernd Seiser. „Sisi hat eine unglaubliche Strahlkraft, wie Prinzessin Diana. Glamouröse, schöne Frauen, die ausgebrochen sind.“

Die Szene bezeichnet man beim Wien Tourismus als „klein, aber fein“. Sieben, acht große Partys feiert diese im Monat, so Seiser. Dazu kommen Clubs und Lokale wie Why Not, Wiener Freiheit, Felixx, Savoy, um die bekanntesten zu nennen. „Wir können stolz sein, was sich entwickelt hat: Life Ball, Regenbogenparade, das Filmfestival Identities, der Ball CanCan“, so Seiser. Dazu kommen Spezial-Shops für Crosdresser, Lokale für lesbische Frauen. „Aber das Angebot ist kleiner, sie fühlen sich oft vernachlässigt“, so Seiser. Auch, weil sich Gay-Marketing oft nur an Männer wendet. Eine besondere Herausforderung, so Kettner, seien künftig Regenbogenfamilien. Es gelte, den richtigen Ton zu finden. Diskriminierung hingegen sei in Wien kein Thema mehr. „Schwule als Aufreger und Feindbild, das holt außer ein paar Gestrigen niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.“ Einen Wandel habe er rund um die Jahrtausendwende bemerkt.

Heute deklarieren sich 266 von 386 Hotels, die der Wien Tourismus listet, selbst als „gay friendly“. Ideal, so Seiser, sei freilich, wenn es kein spezielles Gay-Marketing, keine Schwulenzeitschriften mehr brauche, weil diese ohnehin präsent seien. Aber die Frage, ob Sondermarketing nicht erst recht ausgrenze, sei auch in der Szene ein heißes Thema.

Auf einen Blick

LGBT – das steht für Lesben, Gays, Bisexuelle und Transgender – lieben Wien. Die Stadt hat sich zu einer der schwulen Topdestinationen entwickelt. Seit Kurzem ist ein neues Portal für die Zielgruppe online. Geht man von einem Bevölkerungsanteil von fünf bis zehn Prozent aus, sorgen LGBT in Wien für bis zu 1,4 Mio. Gästenächtigungen im Jahr.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2012)

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138 Kommentare
 
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Gast: gimo
28.08.2012 15:29
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hey Frau Imlinger, du bist wie immer, einfach toll;)


Gast: isogjetzwos
28.08.2012 09:31
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"Sie reisen öfters und geben mehr aus..."

Dieses Zitat stammt aus dem ersten Absatz dieses Artikels und regt mich wieder einmal furchtbar auf. Warum können Homosexuelle öfter als Heterosexuelle verreisen und dabei mehr ausgeben? Die Antwort liegt doch auf der Hand, weil die wenigsten Kinder haben, für die sie zu sorgen haben.

Das hat jetzt gar nicht einmal was mit den Homosexuellen zu tun, sondern generell regt mich der Umstand auf, dass vom Generationenvertrag gesprochen wird, aber es wird dabei nicht ausreichend berücksichtigt, dass jene die Kinder haben, wesentlich mehr zu diesem Generationenvertrag beitragen als andere, die keine Kinder haben und dadurch auch nicht so oft verreisen können oder mehr Geld ausgeben können, wie bspw die hier im Artikel genannten Homosexuellen. Mir ist es völlig egal, ob jemand Hetero ist oder nicht, mir geht es viel mehr darum, dass auch an jene gedacht wird, die am Vorbestand des Staates aktiv mitgewirkt haben, in dem sie Kinder gezeugt haben. Diese Kinder werden auch die Pensionen der Kinderlosen (egal ob Hetero oder Homo) erarbeiten müssen, die zumeist bis zur Pension schon ein sehr beschauliches Leben geführt haben, während die Familien mit Kinder oft genug auf der Strecke bleiben. Diese heiße Eisen gehört einmal angefasst und auch entsprechend für Gerechtigkeit gesorgt. Und das Argument der Kinderlosen, dass sie durch die vermehrten Ausgaben ohnehin mit der MWSt. viel dazu beitragen, zählt nicht, denn dafür konsumieren sie ja im Gegenzug mehr.


Re: "Sie reisen öfters und geben mehr aus..."

Was die grobe Linie betrifft kann ich Ihnen ja folgen, trotzdem zahlen auch Kinderlose für ihre Pensionsvorsorge ein. Und tendenziell mehr, weil sie tendenziell längere Versicherungszeiten haben.

Kinder in die Welt zu setzen monetär zu bewerten ist wohl nicht ganz trivial.

Gast: neuep
28.08.2012 01:59
2 1

weiterer erfahrungsbericht

kann der vorschreiberin nur recht geben:
gehört schon eine richtige portion mut dazu, als schwules paar händezuhalten.
wegen bussi auf die wange wurde ich auch schon verfolgt, (extrem) beschimpft und bedroht.
als homosexueller mann muss man auch immer damit rechnen zusammengeschlagen zu werden. gibt durchaus burschen in meinem bekanntenkreis, die wegen einem bussi krankenhausreif geprügelt wurden.

... und ich rede hier wirklich nicht von "inszenierung" der homosexualität oder rumknutschen!

p.s.: wenn es schwule lokale/cafes/hotels oder ähnliches gibt, geht es im normalfall nicht darum sich in irgendeiner form abzugrenzen: eher darum andere schwule/lesbische singles kennenzulernen. das ist andernfalls ja nicht immer leicht.

p.p.s: im normalfall kann man auch als hetero in schwulenbars etc.

Gast: femmeLesbe
27.08.2012 20:56
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Ein Erfahrungsbericht

Schon seit ich denken kann bin ich so. In der Schule fand ich Mädchen anziehend, später merkte ich dass es nicht "normal" war und versuchte es vergebliche Male mit Burschen, aber es klappte einfach nicht, ich konnte mich nicht verlieben.

Ich flüchtete vom konservativen Land nach Wien, in die Anonymität...Dort war es leichter, es gibt hier Lokale nur für Frauen, da kann man ungestört und sicher sein. Sicher? Mittlerweile lass ich das Handerhalten mit meiner Freundin auf der Straße. Komische Blicke sind noch harmlos, manchmal wurde es schon gefährlich und wir wurden von Männern verfolgt. Sie können sich nicht vorstellen, dass eine hübsche junge Frau keinen Mann will. Sie meinen wir hätten nur noch nicht den "richtigen" gefunden. Klar, genauso ist es.

Wenn ich ins Ausland fahre buche ich natürlich ein gayfriendly Hotel, denn zumindest dort kann ich meiner Freundin ein Bussi auf die Wange geben ohne dass ich blöd angeschaut werde. Die Heteros stellen sich immer alles so leicht vor, manche tun so als ob wir eine Wahl hätten, aber das haben wir nicht.

Irgendwann möchte ich mit meiner Freundin ein Kind bekommen, aber einige Menschen in unserer Gesellschaft sind dagegen, und verbieten es uns, und werfen uns dann vor dass wir mit der Kinderlosigkeit ein leichtes Leben und nichts zur Gesellschaft beitragen. Insbesondere die Kirche bezeichnet uns noch immer als "krank" und sagt es sei eine Sünde so zu leben, und das Gott das nicht will. Aber es war doch Gott der mich so gemacht hat.

Antworten Gast: schlÄchter
28.08.2012 08:07
5 1

Re: Ein Erfahrungsbericht

sg femmelesbe!
ihr kinderwunsch geht nur mit einem männlichen bezugspart - vorposter "gut informiert" hat es bereits gepostet.
und denken sie bitte auch an das kind und nicht nur an ihre persönliche lebensplanung. das kind ist eine person und kein spielzeug zu i9hrer lebensplanung!: 2 mamas gibts nunmal nicht und hat ein kind auch das anrecht auf einen männlichen und weiblichen bezugspart, so ist das leben.
es gibt auch genug heterosexuelle paare deren kinder- und adoptionswunsch nicht möglich ist.
mfg
s.

Antworten Gast: Gut informiert
28.08.2012 07:37
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Re: Ein Erfahrungsbericht

Nicht Gott hat Sie gemacht, sondern zwei Heteros. Sie koennen Tonnen von Kommentaren schreiben und versuchen, Mitleid bei Ihren Mitmenschen hervorzurufen, aber ueber diese Tatsache kommen Sie nicht hinweg.

Re: Ein Erfahrungsbericht

Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, heißt das, dass auch er/sie schwul/lesbisch sein kann.

Also, keine Bange und weitermachen!

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Alfons Haider könnte sich doch als Aushängeschild zur Verfügung stellen....


Antworten Gast: Klaus
27.08.2012 20:22
7 0

Re: Alfons Haider könnte sich doch als Aushängeschild zur Verfügung stellen....

wieso? soll keiner mehr kommen?

Gast: sozial eingestellt
27.08.2012 18:29
10 3

...unglaublich

sorry in diesem artikel geht es einmal NICHT um heteros!
immer dann wenn ein artikel über homosexuelle in die zeitung kommt (ist nicht so oft) kommen zu 90% solche antworten wie von hier, geistig & vom niveau her gleich null [geistige proleten?].
um nur auf ein paar ganz wenige kommentare einzugehen:

-was kann ein schwuler dafür wenn eine familie mit kindern sich das tägliche brot nicht leisten kann?

-ein autofreak geht doch auch wenn er das interesse verspürt in einen automobilclub, wieso muss sich ein homosexueller rechtfertigen oder wird belustigt wenn er in ein gayfriendly hotel oder holiday resort einchecken will um unter sich zu bleiben?

- wieso muss ein homo sich immer abgrenzen und alles gayfriendly sein, naja ihr geistigen nackerbatzln, schon mal überlegt das die ganze welt auf basis der heterosexuellen aufgebaut ist [wer den kern der aussage nicht versteht ist nicht nur dumm sondern ohne worte!]

homosexualität ist eine minderheit und ihr ganzen idioten versucht mit allen mitteln diese menschen aus euren leben zu verbannen mit aussagen wie: die sind ja alle krank, sogar in der bibel steht geschrieben, herumgetucke, warme brüder.....iq von max. 90!!!!

mir ist egal das dieser text eure geistig eingeschränkten gemühter wieder erhitzt aber die schwulen werden niemals aufgeben und sich noch mehr in szene setzen und ich finde es "Absolutely Fabulous" das ihr mit euren homophoben ansichten nichts dagegen tun könnt grins grins grins (:

5 2

Ihre hohe Intelligenz wird ja nicht angezweifelt


aber warum verirren sich in jede Zeile zwei Rechtschreibfehler ?

Antworten Antworten Gast: sozial eingestellt
27.08.2012 23:54
1 2

Re: Ihre hohe Intelligenz wird ja nicht angezweifelt

bezeichne mich selber als durchschnittlich und nicht hoch-intelligent!

es geht hier auch nicht um einen rs-contest, sondern um die kernaussage die ich im zuge des "schnell"schreibens vermitteln wollte.


2 0

Re: Re: Ihre hohe Intelligenz wird ja nicht angezweifelt

"Gemühter" zu schreiben ist kein Schnellschreibfehler sondern mangelnde Bildung.

Und ihr werdet deshalb immer angefeindet werden, weil für einen Hetero-Mann es einfach ekelig ist zu sehen, wie sich 2 Männer zB küssen. Nicht mehr und nicht weniger. Nehmt euch nicht so ernst!

Antworten Gast: Klaus
27.08.2012 20:24
5 4

Re: ...unglaublich

ohne Gay zu sein, abr wenn ich die Wahl habe (also 2 Hotels, alles ident, nur eines ist Gayfriendly), dann buche ich das Gayfriendly .. inder Hoffnung und Erwartung dass es dort gemütlicher ist, dass sich der Betreiber etwas denkt bei seinem Tun und Handeln.

Re: ...unglaublich

Nicht aufgeben, Veränderungen dauern ewig und einen Tag....

Gast: dottore2011
27.08.2012 18:27
7 1

was ist denn los hier?

also wenn man sich manche postings hier durchliest, denkt man sich schon seinen teil!!!

aber das deckt sich auch mit meinen vermutungen die ich diesbezüglich habe ...

hatte letztens eine diskussion mit einem homosexuellen freund ... ich fragte ihn, wie hoch schätzt du (in prozent) die toleranz in wien ein?

er sagte: 60 %

ist wohl auch eine bildungsfrage ... aber sich "herzend" mit seinem partner zu zeigen, das trauen sich die wenigsten! viele haben angst vor irgendwelchen blöden kommentaren

und wien gibt sich OFT als sehr tolerant .. ich bezeichne es EHER als scheintolerant ... so weit ist es mit der toleranz in wien noch nicht!!!

Gast: gast006
27.08.2012 17:07
2 1

was köln für deutschland

ist also wien für österreich

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Und wieso brauche ich eigentlich eine extra...

...Reiseagentur für Schwule? Die sagen doch selber, dass sie normal sind und so behandelt werden wollen wie alle anderen. Aber anscheinend braucht es doch allerhand Extrawürschte für den Schwulen von Welt. Spezielle Reiseagenturen sind da nur der Anfang. Ich finde die lieben Homosexuellen führen sich selbst ad absurdum. So stark wie sie sich durch ihr Sonderprogramm selbst ausgrenzen, grenzt sie kein noch so konservativer aus...

Antworten Gast: Loveparade
27.08.2012 19:53
5 4

Re: Und wieso brauche ich eigentlich eine extra...

Es ist heutzutage sooo schwierig geworden, noch mit irgendwas
Anstoß zu erregen, um nichts Anderes geht z.B bei der Loveparade.

Diese armen Schweine brauchen einen Reibebaum, früher war
das die Kirche, die taugt aber heutzutage nichtmal mehr dafür .


Antworten Gast: schlÄchter
27.08.2012 17:12
3 0

Re: Und wieso brauche ich eigentlich eine extra...

sg anwalt!
gut gebrüllt!
natürlich wollen mitglieder einer sich irgendwie deffinierenden szene (in diesem fall sexuell) über "hotspots" in ihrem urlaubsort informiert sein.
aber damit ist natürlich auch eine selbstgewählte abgrenzung mitindiziert.
mfg
s.


Antworten Gast: asu
27.08.2012 17:00
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Re: Und wieso brauche ich eigentlich eine extra...

angebot und nachfrage? schonmal davon gehört?

nicht "die schwulen" fordern eine eigene reiseagentur, sondern eine reiseagentur hat sich auf reisen, speziell für homosexuell paare, spezialisiert.

Sie müssen daran ja nicht teilnehmen

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Was haben die Schwulen eigentlich für Probleme?

Wenn ich in eine Stadt komme suche ich mir doch auch keinen Hetero-Wanderweg oder die Gräber von Hetero-Größen. Wenn ich mir Sehenswürdigkeiten etc. ansehen will, dann mach ich das, egal ob die dazugehörigen Persönlichkeiten hetero oder homo waren...

Antworten Gast: asu
27.08.2012 17:03
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Was ist eigentlich Ihr problem?

Wurden Sie mal angegriffen, oder Ihrer freiheit beraubt?
hat mal ein schwules paar neben Ihnen anstößig rumgemacht?
was ist bitte Ihr problem?

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Na endlich tragen "Life-Ball" und "Regenbogen-Parade" Früchte -

das wird uns imagemäßig, wirtschaftlich und "überhaupt" vorwärts katapultieren. Haben noch alle die Tassen im Schrank?

Antworten Gast: auwe
27.08.2012 16:55
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Re: Na endlich tragen "Life-Ball" und "Regenbogen-Parade" Früchte -

beim lifeball werden jährlich millionen für den kampf gegen hiv und aids gespendet.
dass dieser ball in wien stattfindet, finde ich sehr gut.

 
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