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Kärntner sperrt Ex-Frau ein und begeht Selbstmord

27.08.2012 | 17:49 |   (DiePresse.com)

Ein Kärntner hielt seine Ex-Frau stundenlang im Keller fest. Der Sohn konnte seine Mutter in Sicherheit bringen, kurz darauf erschoss sich der 59-Jährige.

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Ein 59-jähriger Kärntner hat am Montag seine Ex-Frau zuerst stundenlang im Keller seines Hauses in Villach festgehalten, laut Polizei hatte er die Absicht gehabt, sie umzubringen. Der Sohn der beiden rettete seine Mutter aus der Gewalt des Mannes. Kurz  danach erschoss sich der 59-Jährige. Nach Angaben der Villacher Polizei wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Aus dem Inhalt geht hervor, dass der Mann vorhatte, seine Frau zu ermorden und anschließend Selbstmord zu begehen.

Der Villacher hat zu Mittag seine Frau - die beiden lebten getrennt, die Scheidung war aber noch nicht beschlossen - zu einer Aussprache in sein Wohnhaus gebeten. Als sie eintraf, zwang der 59-Jährige sie, mit ihr in den Keller zu gehen. "Dort hat er sie mehr oder weniger mit Gewaltandrohung zwei Stunden lang festgehalten", sagte Oberst Erich Londer vom Stadtpolizeikommando Villach.

In dieser Zeit wollte der Mann seine zwei Jahre jüngere Frau dazu überreden, zu ihm zurückzukehren. Am frühen Nachmittag kam der 29 Jahre alte Sohn der beiden nach Hause. Als er im Haus niemanden vorfand, suchte er im Keller. Dort stellte er sich laut Londer zwischen seine Eltern, die Frau nutzte diese Gelegenheit und flüchtete. Der Mann lief ihr nach, wobei er im Haus mehrere Schüsse abgab. Der Sohn versteckte sich inzwischen im Keller. Als der Villacher seine Frau nirgends sehen konnte - sie hatte sich im Garten versteckt - ging er wieder in den Keller hinunter und erschoss sich. Der 29-Jährige hatte inzwischen die Polizei alarmiert.

"Wir sind erst dabei, die Details dieses Zwischenfalls zu erheben", sagte Londer am späten Nachmittag. Jedenfalls hatte der Mann offenbar geplant, die Frau zu töten, wenn er sie nicht zu einer Rückkehr überreden könnte. Das geht aus dem gefundenen Abschiedsbrief hervor. Die Polizei traf nur Minuten nach dem Selbstmord bei dem Wohnhaus ein.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: ökono-mist
28.08.2012 15:56
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Zu Spaßen ist sowas wirklich nicht


Der ins ORF-"Richtmikrofon" gesprochenen Wahrnehmung einer Nachbarin zufolge klang es fast so, als habe sich der Suizidant mit drei aufeinanderfolgenden Schüssen selbst erschossen - ein wohl eher seltener Fall.

Mein Gott, hab' ich mir gedacht, nicht schon wieder Landskron, und nicht schon wieder ein "Vierhornbock".

Vielleicht sollte man ihn diesmal aber doch ernstnehmen?

Antworten Gast: ökono-mist
28.08.2012 16:45
0 0

Re: "Zu Spaßen ist sowas wirklich nicht"


Tippfehlerkorrektur: ZuM Spaßen (...)

Gast: Johann S
27.08.2012 19:14
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Die

wöchentliche Familientragödie.

Friedliche Konfliktlösung ist scheinbar nicht mehr.

Traurig.

Waffenverbot

@ ZARA, Der Schuß mit Waffenverbot geht sicher nach hinten los. Dann wird eben das Messer genommen, oder eine illegale Schußwaffe. Es gibt ja genügend Beispiele. Das Problem liegt ja ganz wo anders.

Gast: ZARA
27.08.2012 18:11
1 3

Und daher wieder: Waffenverbot! Alle Waffen einsammeln!

Solche Bluttaten sind dann nicht mehr möglich!