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Arbeiter im Waldviertel verschüttet: Leichen geborgen

28.08.2012 | 20:05 |   (DiePresse.com)

Die zwei Männer waren in etwa fünf Meter Tiefe mit der Verlegung von Rohren beschäftigt. Stundenlang suchte die Feuerwehr nach den Verschütteten.

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Im Waldviertel sind am Dienstag zwei Arbeiter - vermutlich Vater und Sohn - verschüttet worden. Die Männer waren in einem Wald bei Wetzlas (Bezirk Zwettl) in fünf bis sechs Metern Tiefe mit der Verlegung eines Abflussrohrs zu einem Fischteich beschäftigt gewesen, als die Künette seitlich einstürzte und sie völlig begrub, schilderte Feuerwehrsprecher Franz Resperger.  Das NÖ Landesfeuerwehrkommando berichtete von einem verzweifelten Kampf um das Leben der Männer.

Der Notruf bei der Feuerwehr ging laut Resperger um 14.56 Uhr ein. Man habe zunächst mit bloßen Händen und Schaufeln versucht, die Verschütteten zu finden, während das Erdreich immer wieder nachrutschte. Die Situation am Einsatzort sei "dramatisch", so Resperger.

50 Mitglieder von vier Feuerwehren standen mit Schaufeln und zwei Baggern im Rettungseinsatz. Ein Bagger sicherte den Unfallort ab, um ein weiteres Abrutschen von Erde zu verhindern. Mit einem zweiten wurde vorsichtig nach den Verschütteten gegraben. 

Gegen 18.50 Uhr wurde eine Leiche gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt waren von den Helfern 45 Kubikmeter Erde an der Unglücksstelle abgetragen worden. Etwa eines Stunde später konnte auch der zweite Verschüttete nur mehr tot geborgen werden.

 

(APA)

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9 Kommentare
Gast: k.u.k Feldmarschall
29.08.2012 09:04
0 0

Die Arbeitnehmerschutzverordnung gilt natürlich nur für Arbeitnehmer während Tätigkeiten im Arbeitsverhältnis

In der Freizeit oder im Pfusch brauchen sie leider keinerlei Vorschriften einhalten.
Übrigens ist ab 1,25 Meter immer eine Pölzung auszuführen!
Da gibt es keine Ausreden!
Wie gesagt aber nur für Arbeitnehmer!

Mein Beileid für die Hinterbliebenen!

Ein schrecklicher Unfall

Gast: Kuikui
28.08.2012 19:47
0 0

ein Skandal: lebendig begraben

Warum geht das Arbeitsinspektorat nicht solch lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen nach?
Wo sind die gesetzlichen Vorschriften für Grabungen unter 1,50 m Tiefe?


Re: ein Skandal: lebendig begraben

Ich glaube nicht, dass da ein Unternehmen am Werk war. Das hört sich eher nach Heimwerkern an.
Eine Künette mit dieser Tiefe ohne Sicherung der Seiten habe ich noch nicht gesehen.

Re: ein Skandal: lebendig begraben

Ja wo sind die Vorschriften für Grabungen unter 1,50 m Tiefe?

Gast: ROTFRONT
28.08.2012 16:48
0 3

Hat der arme Unternehmer mit der Hackennase wieder kein Geld für einen Grabenverbau gehabt!

Böser Staat!
Weil der soviel Steuern und Abgaben nimmt......

Antworten Gast: einer der die situation kennt
29.08.2012 09:06
0 0

Re: Hat der arme Unternehmer mit der Hackennase wieder kein Geld für einen Grabenverbau gehabt!

lieber vorveruteilender freund: da war keine firma dabei, das haben die beiden in eigenregie gemacht!

Antworten Gast: Johann S
28.08.2012 20:42
0 0

Re: Hat der arme Unternehmer mit der Hackennase wieder kein Geld für einen Grabenverbau gehabt!

Auch Ihre Rechtschreibung ist reformbedürftig.

Waren Sie damit schon beim Arzt? Falls nicht: hopp, hopp!