Im Waldviertel sind am Dienstag zwei Arbeiter - vermutlich Vater und Sohn - verschüttet worden. Die Männer waren in einem Wald bei Wetzlas (Bezirk Zwettl) in fünf bis sechs Metern Tiefe mit der Verlegung eines Abflussrohrs zu einem Fischteich beschäftigt gewesen, als die Künette seitlich einstürzte und sie völlig begrub, schilderte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Das NÖ Landesfeuerwehrkommando berichtete von einem verzweifelten Kampf um das Leben der Männer.
Der Notruf bei der Feuerwehr ging laut Resperger um 14.56 Uhr ein. Man habe zunächst mit bloßen Händen und Schaufeln versucht, die Verschütteten zu finden, während das Erdreich immer wieder nachrutschte. Die Situation am Einsatzort sei "dramatisch", so Resperger.
50 Mitglieder von vier Feuerwehren standen mit Schaufeln und zwei Baggern im Rettungseinsatz. Ein Bagger sicherte den Unfallort ab, um ein weiteres Abrutschen von Erde zu verhindern. Mit einem zweiten wurde vorsichtig nach den Verschütteten gegraben.
Gegen 18.50 Uhr wurde eine Leiche gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt waren von den Helfern 45 Kubikmeter Erde an der Unglücksstelle abgetragen worden. Etwa eines Stunde später konnte auch der zweite Verschüttete nur mehr tot geborgen werden.
(APA)
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