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Junge Mutter getötet: Ex-Freund legt Geständnis ab

29.08.2012 | 11:15 |   (DiePresse.com)

Der 26-Jährige gab an, die Frau im Streit um das Besuchsrecht erwürgt zu haben. Die beiden haben gemeinsam ein vier Monate altes Kind.

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Im Fall einer jungen Mutter, die am Samstag tot in einer Wohnung des SOS-Kinderdorfs in Dornbirn aufgefunden worden ist, liegt der Vorarlberger Polizei nun ein Geständnis des 26-jährigen Ex-Freunds der 21-Jährigen vor. Der Mann gab an, die Frau in der Nacht auf Samstag während eines Streits um das gemeinsame viermonatige Kind gewürgt zu haben, bis sich die Frau nicht mehr rührte, berichtet Hardy Tschofen, Leiter des Landeskriminalamt für Vorarlberg (LKA), am Mittwoch.

Der Streit der beiden in der Wohnung des Opferst dürfte kurz nach Mitternacht in der Nacht auf Samstag eskaliert sein. "Dabei ging es offenbar um das gemeinsame Kind beziehungsweise um das Besuchsrecht", so Tschofen.

Versorgte noch Tochter

Der 26-Jährige sei nach der Tat in der Wohnung geblieben und habe in der Früh noch die kleine Tochter mit Nahrung versorgt. Erst am späteren Samstagvormittag verließ er die Wohnung. Derzeit werde der Mann erneut einvernommen, die Staatsanwaltschaft werde über die Verhängung der Untersuchungshaft über den Tatverdächtigen entscheiden.

Die 21-Jährige wurde am Samstagnachmittag gegen 16.40 Uhr von ihrer ehemaligen Kinderdorfmutter leblos auf dem Sofa im Wohnzimmer entdeckt. Weil die Todesursache zunächst unklar war, wurde eine Obduktion angeordnet. Laut dem Ergebnis, das am Montagabend vorlag, kam die junge Frau gewaltsam zu Tode. Am Dienstagvormittag wurde der 26-Jährige unter dringendem Tatverdacht festgenommen und einvernommen. Die kleine Tochter von Opfer und Verdächtigem wird derzeit im SOS-Kinderdorf betreut.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: (x) FPÖ
29.08.2012 11:28
3 0

Das gibt wieder eine saftige bedingte Strafe!

Kommt der Verteidiger wieder mit der altbekannten "begreiflichen Gemütserregung" daher, wetten?

Re: Das gibt wieder eine saftige bedingte Strafe!

Viel wird er nicht bekommen. Menschenleben zählen vor dem Gericht nicht viel. Hätte er Zigartten geschmuggelt würd er mehr bekommen.