Innsbrucker Bub als "Murmeltier-Flüsterer"

Ein Achtjähriger geht mit den ansonsten sehr scheuen Tieren auf Tuchfühlung. Die Fotos haben es sogar in britische Zeitungen geschafft.

TIROL: INNSBRUCKER BUB ALS MURMELTIER-FLUeSTERER
Schließen
TIROL: INNSBRUCKER BUB ALS MURMELTIER-FLUeSTERER
APA/MICHAELA WALCH

Als "Murmeltier-Flüsterer" erweist sich ein achtjähriger Innsbrucker. Die von seiner Mutter geschossenen Bilder, die Matteo mit Murmeltieren im Großglocknergebiet auf Tuchfühlung zeigen, gehen mittlerweile um die Welt. sogar in Großbritannien wurde über den "Kinderstar" berichtet.

Der Austria Presseagentur verriet der Volksschüler auch sein Geheimnis, wie er den eigentlich scheuen Tieren in freier Wildbahn so nahe kommt: "Ich locke sie mit Karotten an, die wachsen dort nicht und sind für die Murmeltiere was ganz Besonderes". Einmal sei er gleich von etwa 20 Tieren umringt worden. "Angst habe ich dabei keine", meinte der Bub. Auch wenn die Tiere im Umgang mit ihm nicht zimperlich seien: "Ein paar Kratzer bekomme ich von den Krallen immer ab, aber das tut gar nicht weh."

"Matteo wird berühmt"

In vier Wochen geht es wieder zurück in die beschauliche Glockner-Bergwelt. Ein Fernsehteam wird den "Murmeltier-Flüsterer" dann bei seiner "Arbeit" filmen.

Schließen
(c) APA/MICHAELA WALCH
Mutter Michaela Walch ist begeisterte Tierfilmerin. Sie sei ganz bewegt über den Umgang ihres Sohnes mit den Tieren. Bilder habe sie einer englischen Agentur übermittelt. In den vergangenen Tagen sei sie dann vom Email-Verkehr überrascht worden, nachdem mehrere renommierte britische Tageszeitungen ihre Fotos veröffentlicht hatten.

Viermal sei sie mit ihrem Sohn im Glocknergebiet auf Urlaub gewesen. Die Fotos seien zum Teil entstanden, ohne dass Matteo etwas bemerkt habe, weil sie mit Teleobjektiven aus der Distanz gearbeitet habe. "Wie lieb der Bub dabei mit den Murmeltieren umgegangen ist, geht mir sehr nahe", meinte Walch, "Matteo wird berühmt".

(APA)

Kommentar zu Artikel:

Innsbrucker Bub als "Murmeltier-Flüsterer"

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen