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Innsbrucker Bub als "Murmeltier-Flüsterer"

30.08.2012 | 12:50 |   (DiePresse.com)

Ein Achtjähriger geht mit den ansonsten sehr scheuen Tieren auf Tuchfühlung. Die Fotos haben es sogar in britische Zeitungen geschafft.

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Als "Murmeltier-Flüsterer" erweist sich ein achtjähriger Innsbrucker. Die von seiner Mutter geschossenen Bilder, die Matteo mit Murmeltieren im Großglocknergebiet auf Tuchfühlung zeigen, gehen mittlerweile um die Welt. sogar in Großbritannien wurde über den "Kinderstar" berichtet.

Der Austria Presseagentur verriet der Volksschüler auch sein Geheimnis, wie er den eigentlich scheuen Tieren in freier Wildbahn so nahe kommt: "Ich locke sie mit Karotten an, die wachsen dort nicht und sind für die Murmeltiere was ganz Besonderes". Einmal sei er gleich von etwa 20 Tieren umringt worden. "Angst habe ich dabei keine", meinte der Bub. Auch wenn die Tiere im Umgang mit ihm nicht zimperlich seien: "Ein paar Kratzer bekomme ich von den Krallen immer ab, aber das tut gar nicht weh."

"Matteo wird berühmt"

In vier Wochen geht es wieder zurück in die beschauliche Glockner-Bergwelt. Ein Fernsehteam wird den "Murmeltier-Flüsterer" dann bei seiner "Arbeit" filmen.

(c) APA/MICHAELA WALCH

(c) APA/MICHAELA WALCH

Mutter Michaela Walch ist begeisterte Tierfilmerin. Sie sei ganz bewegt über den Umgang ihres Sohnes mit den Tieren. Bilder habe sie einer englischen Agentur übermittelt. In den vergangenen Tagen sei sie dann vom Email-Verkehr überrascht worden, nachdem mehrere renommierte britische Tageszeitungen ihre Fotos veröffentlicht hatten.

Viermal sei sie mit ihrem Sohn im Glocknergebiet auf Urlaub gewesen. Die Fotos seien zum Teil entstanden, ohne dass Matteo etwas bemerkt habe, weil sie mit Teleobjektiven aus der Distanz gearbeitet habe. "Wie lieb der Bub dabei mit den Murmeltieren umgegangen ist, geht mir sehr nahe", meinte Walch, "Matteo wird berühmt".

(APA)

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23 Kommentare

originelle und herzige kinderfotos

vom gestylten knaben mit blonden mechen im perfekt gefönten haarschnitt und ulkigen murmeltieren als aufputz. profimäßig alles gefällig ton in ton arangiert.

Sehr tierlieb und verantwortungsbewusst, die Mutter!

Und wenn den Tierchen die Karotten nicht mehr schmecken, gibt`s dann eben Mannerschnitten.....
Murmeltiere in von Fremden frequentierten Gebieten fressen alles und sind überall zutraulich, dazu noch viel zu fett. Wo bleiben bei solchen Aktionen die Tierschützer????
Seh schon am Glockner Verkäufer stehen, die Bio_Karotten ,gezüchtet speziell für Murmeltiere , anbieten.....

Gast: ROTFRONT
30.08.2012 23:49
0 0

Also ganz bei'nand sind die Türoller aber nimmer!

Haben die nichts anderes zu tun?
Hat PISA wirklich keine Schanze bei den Schnapserln?

Gast: Waidmann von der Vögelweide
30.08.2012 21:54
1 0

Das ist ein Fressen für meine 12/76!

In Weikersdorf ist der Parcour mit dem Rollenden Hasen eh so teuer.

Flash Mob Aufruf wäre fällig...

würde ich nicht zu weit weg leben, würde ich mich wirklich dafür aussprechen, einen "Flashmob" zu organisieren!

Motto: "Flüstern mit Matteo!" oder "Flüstern gegen Verdummung!" oder "Wer flüstert am lautesten!"

...da würden sich dann, natürlich medienwirksam, Menschen mit Megaphonen in Murmeltierverkleidungen einfinden um mit den "wilden" Murmeltieren zu "flüstern"!

Das müsste dann auch in der "Sun" stehen!

Gast: 0815
30.08.2012 18:17
3 1

so ein Schmus und außerdem unverantwortlich!

Als seriöse Zeitung sollte die Presse nicht dazu beitragen, dass so ein Schmafu verbreitet wird. Ist ohnehin schon traurig genug wenn eine Lehrerin und "Tierfilmerin" dazu beiträgt, dass diese armen Tiere in Zukunft vermutlich noch häufiger mit nicht artgerechtem, oft ungesundem Futter (viele Touristen füttern was sie gerade haben egal ob Mozartkugeln oder Kekse) bedacht werden, weil sich jetzt jeder unbedarfte Tourist am Glockner gleich als Murmeltierflüsterer fühlt! Zum Glück kann man an zahlreichen Kommentaren ablesen, dass es auch Menschen gibt die nachdenken. Eigentlich sollte man sich von ernsthaften Redakteuren erwarten, dass sie auch ein bisschen Recherche betreiben? Oder wirkt sich der Abgang von Herrn Fleischhacker gleich so drastisch aus??

Bitte überarbeiten oder löschen

In der Zwischenzeit ist hinlänglich bekannt, dass auf den Fotos nichts außergewöhnliches zu sehen ist. Bitte Presse reagiere und überarbeite oder entferne den Artikel.

Leute

die sind handzahm dort. Da kann jeder sogar mit den Mankeis sprechen, da muß man nicht flüstern. Keks und ähnliche falsche Lebensmittel für die Nager genügt. Trotzdem - gute Bilder.

Gast: Aufdecker
30.08.2012 15:50
1 0


danke für den link

ist gut geschrieben!

Gast: Peter M.
30.08.2012 15:27
1 1

Freude am Leben...

hat der Kleine auf jeden Fall und eine Mutter die mit ihm in die Berge fährt auch. Damit hat er schon einmal Erinnerungen die im keiner mehr wegnimmt

Gast: Täubeli
30.08.2012 14:50
4 2

"Matteo wird berühmt"

...genau darum geht es der ehrgeizigen Mutti! Traurig, traurig...

Super Fotos Mami - wie in freier Wildbahn...

Vielleicht ist ja auch nur der Neid, der aus mir spricht (denn sollen wir Österreicher ja bekanntlich zuhauf haben), aber ist die Tatsache, dass ein englisches Blatt ein Foto veröffentlicht gleich der Beweiss dafür, dass die gezeigten Szenen toll sind...

Ich gebe "Gos" hier im Forum recht, dass es sich hier nur um ein weiteres Zeichen Ent-natürlichung von Tieren handelt. So verfressen wie die Tiere sind, kann man die anlocken, wenn man einen Steinadler oder einen tollwütigen Schäferhund mit Karotten oder Bananen "schmückt"...

Ich weiß natürlich auch, dass man als Journalist super Wortspiele und Kombinationen hervorzaubern muss, aber ist der schreibenden Zunft schon mal aufgefallen, dass mindestens jedes zweite mal, wenn ein putziges, ruhiges Bild von Mensch und Tier abgebildet ist, ein neuer "Flüsterer" geboren wird?

Wie wäre es mit der Überschrift: Tiere haben jegliche Scheu verloren - ist das der Nationalpark den wir wollen?

Gast: Gos
30.08.2012 14:06
0 0

So ein Zufall! Auch in den französischen Alpen gibt's "Murmeltierflüsterer" ...

http://www.youtube.com/watch?v=m9mqOz9Rgp0&feature=related

Gast: Gos
30.08.2012 13:49
10 1

Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

Die von Touristen mit unnatürlichem Futter gefütterten und vollgefressenen Murmeltiere sind dort schon Jahrzehnten zahm und haben jede Scheu vor Menschen verloren.

http://www.youtube.com/watch?v=yeHENFWBjzE

Mit echten 'wilden' Murmeltieren haben diese Vieher nur mehr den Namen und das Aussehen gemeinsam.

Die geschäftstüchtige Mutter wird aber den kleinen Burli sicherlich gut in (TV) Szene setzten und die Wildtiere werden dann von den Medien wieder vermenschlicht und als niedliche Streicheltiere 'verkauft'.

Leider wieder ein Beispiel für die völlige Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

Antworten Gast: b754
30.08.2012 15:42
0 0

Re: Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

Die Viecher sind mir wurscht. Ich will wissen, warum sich die Dame am Anfang des Videos in den Schritt fasst.

Antworten Gast: ramiro
30.08.2012 14:21
1 0

Re: Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

Erklären Sie bitte mal, warum durch menschlichen Kontakt, zahm gewordene Murmeltiere ein Zeichen menschlicher Naturentfremdung sind.

Antworten Antworten Gast: Gos
30.08.2012 15:09
4 1

Re: Re: Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

... für Sie als offensichtlicher Stadtbewohner erkläre ich das gerne:

Murmeltiere sind normalerweise extrem scheue Tiere. Diese angeborene Scheue sichert ihnen das Überleben, da sie bei uns u.a. die Hauptnahrungsquelle der Steinadler während der Brutperiode sind. Murmeltiere ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Samen und einigen Insekten.

Wenn nun die Stadtausflügler in Horden im Nationalpark einfallen und dort die armen Vieher mit Karotten, Früchten und Süssigkeiten füttern, weil die Tiere ja 'so lieb' sind und aufgrund ihres Aussehens ja unbedingt gezähmt und gestreichelt werden 'müssen', dann ist das völlige Naturentfremdung und pervers. Die gleichen Vollidioten füttern übrigens auch Bergdohlen mit Brot und Speck!

Ortsansässigen Bewohnern würde es im Traum nicht einfallen, die Tiere mit Futter anzulocken, um sie an den Menschen zu gewöhnen oder zu streicheln - dieses "Idioten-Privileg" haben fast immer nur die naturentfremdeten Stadtbewohner, tiervermenschlichenden Vegetarier und Berufstierschützer.

Diese Tiere haben Jahrtausende ohne 'Zufüttern' und menschliche Pseudozuneigung überlebt und waren früher auch eine Proteinquelle der ansässigen Bevölkerung, die vor den Tieren genau deshalb den notwendigen Respekt hatte.


Antworten Gast: hmm
30.08.2012 14:03
4 0

Re: Naturentfremdung unserer Gesellschaft.

Absolut richtig. Die Tiere werden dort andauernd gefüttert und was hat das mit Murmeltierflüstern zu tun? Damit entsteht ein negatives Bild unserer heimischen Wildtiere!

Gast: jagabluat
30.08.2012 13:46
4 4

Super! mein Hasso und ich werden das auch gleich mal ausprobieren!

Ist ja viel waidgerechter, wenn man näher dran ist.

Antworten Gast: Vogel Strauss
30.08.2012 18:04
1 0

Re: Super! mein Hasso und ich werden das auch gleich mal ausprobieren!

Harhar - hoffentlich ist die 'Mami' dann auch mit der Kamera dabei ... das würde sich in einschlägigen amerikanischen Journalen gut verkaufen!

Gast: 123max
30.08.2012 13:35
0 0

sehr cool der kleine!


Gast: tierecke
30.08.2012 13:22
1 1

hoffentlich knallt sie ihm der platter nicht vorher ab.