Vier Jugendliche im Alter von 17 Jahren und ein 25-jähriger Mann sind am Samstagabend in Gosau (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich mit ihrem Pkw in einen Stausee gestürzt. Der Wagen versank zur Gänze, die Insassen konnten sich selbst befreien, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich mit.
Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr. Die Burschen waren von Bad Goisern Richtung Gosau auf der Pass Gschütt Straße (B166) unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der 17-jährige Lenker aus Bad Ischl (Bezirk Gmunden) die Herrschaft über den Wagen. Der Pkw geriet ins Schleudern, touchierte eine Leitschiene, durchstieß einen Holzzaun und schlitterte rund 50 Meter in den Stausee. Dort versank das Auto binnen kurzer Zeit zur Gänze. Alle Insassen konnten sich rechtzeitig befreien.
Einer der Jugendlichen sagte in einem Interview mit dem ORF-Radio Oberösterreich: "Ich bin in der Mitte gesessen und ich habe am Anfang Panik bekommen, weil das Wasser gleich hineingekommen ist. Der links neben mir hat das Fenster mit dem Ellenbogen eingeschlagen. Er konnte hinaus und ich bin ihm nach. Der rechts von mir konnte das Fenster noch hinunterkurbeln und konnte auch gleich hinaus." Alle Beteiligten kamen mit Prellungen davon. Unfallursache dürfte zu hohe Geschwindigkeit gewesen sein. Ein Alkotest beim Lenker verlief negativ. Das Auto war nicht zum Verkehr zugelassen, hatte jedoch ordnungsgemäß ein Probefahrtskennzeichen montiert. Es wurde von Feuerwehrtauchern geborgen.
(APA)
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