Salzburg/C. L. Es ist ein Projekt, das die Salzburger Stadtpolitik seit bald einem Jahrzehnt beschäftigt und nicht immer unter einem guten Stern stand: Am Mittwoch beginnt die letzte Phase der Neugestaltung des Festspielbezirks. In den kommenden Monaten wird auf dem Max-Reinhardt-Platz zwischen „Haus für Mozart“, Universität und Kollegienkirche jener gelbe Asphalt aufgebracht, der vor sechs Jahren in der Hofstallgasse für internationales Aufsehen sorgte.
Nicht, weil der Designerbelag so sensationell war, sondern, weil er durch ein falsches Bindemittel binnen weniger Stunden mit Reifenspuren und Schmutz überzogen war und sich just zum Beginn der Festspiele nicht ohne Beschädigungen reinigen ließ. Das optische Stückwerk im Festspielbezirk, gelber Asphalt in der Hofstallgasse, grauer Belag auf dem Max-Reinhardt-Platz, soll nun endlich einem einheitlichen Gesamtbild weichen. Ein Teil des unterirdisch fließenden Almkanals wird vor der Universität freigelegt und sichtbar gemacht. Auf Lichtbänder, wie sie in der Hofstallgasse liegen, will die Stadt verzichten. Da diese wiederholt repariert werden mussten, geht man auf Nummer sicher und begnügt sich mit im Boden eingelassenen Nirosta-Leisten zur Gliederung. Die Stadt investiert 1,6 Millionen Euro in die Neugestaltung des Max-Reinhardt-Platzes.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.09.2012)
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