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Dombrand in Wr. Neustadt: Geständnis widerrufen

05.09.2012 | 13:26 |   (DiePresse.com)

Der 15-Jähriger will von der Polizei "unter Druck" gesetzt worden sein. Bei dem Brand Anfang März entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

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Kein Urteil gab es am Mittwoch im Prozess um das am 6. März im Wiener Neustädter Dom gelegte Feuer. Der angeklagte "Zündler", ein 15-jähriger Bursch, widerrief nämlich sein Geständnis: "Das habe ich mir alles nur ausgedacht." Die Schöffenverhandlung wurde zur Befragung weiterer Zeugen auf unbestimmte Zeit vertagt.

Der "Gesinnungswandel" des Angeklagten kam überraschend. Denn zuletzt hatte der 15-Jährige vor der Polizei die Brandstiftung zugegeben: Er habe ein brennendes Benzinfeuerzeug - eines, dessen Flamme erst ausgeht, wenn man die Verschlussklappe zumacht - in die Ecke eines Seitenschiffes des Domes geworfen und sei davongerannt. "Ich hab den Dom nicht anzünden wollen. Ich bin einfach achtlos und gedankenlos mit dem Feuerzeug umgegangen", sagte der Jugendliche damals. Sogar beim Dompfarrer hat er sich entschuldigt.

Angeklagter habe Angst vor dem Vater

Vor dem Wiener Neustädter Richter Kurt Weisgram jedoch wollte der 15-Jährige davon nichts mehr wissen. Er sei bei der Vernehmung durch die Polizei "unter Druck gestanden" und nervös gewesen, habe "Angst bekommen". Ein Polizist im Zeugenstand jedoch sagte aus: "Er hat nicht so sehr vor der Polizei oder vor dem Gericht Angst gehabt. Der einzige, vor dem er wirklich Angst hat, ist sein Vater."

"Ein großes Glück, dass nicht mehr passiert ist", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, die am 6. März um exakt 18.07 Uhr zu dem Feuer im Dom gerufen worden war. 109 Mann mit zum Teil schwerem Atemschutz waren bis nach Mitternacht im Einsatz. Um 0.26 Uhr gab es "Brand aus".

Dom ab Sonntag wieder offen

Der angerichtete Sachschaden beträgt eine Million Euro. "Die Taufkapelle ist vollkommen ausgebrannt. Viel größer ist aber der Schaden, der durch Russ und Rauch im Dom entstanden ist. Er musste innen eingerüstet und neu ausgemalt werden. Alle Holz- und Steinsachen wurden von Restauratoren gereinigt. Kommendes Wochenende werden wir die Kirche das erste Mal wieder benützen", erklärte Dompropst Karl Pichelbauer im Zeugenstand. Die Orgel wird erst zu Allerheiligen wieder erklingen, so lange dauern noch die Reparaturarbeiten.

Auf die Spur des 15-Jährigen war die Polizei eher zufällig gekommen. Als zwei Wochen nach dem Dombrand auch ein Feuer in der WC-Anlage am Städtischen Friedhof ausbrach, wurde der Bursch einvernommen, weil er sich mit Freunden oft in der Nähe aufgehalten hatte. Auch mit diesem zweiten Feuer will der Angeklagte nichts zu tun haben.

(APA)

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25 Kommentare
 
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3 0

Würde dasselbe

ein Österreichischer 15 jähriger mit einer Moschee machen !!
Da kann sich aber jeder sicher sein wie der Geifer bei den Zeitungen aus den Seiten rinnt.

Antworten Gast: ZARA
06.09.2012 09:35
0 2

Nööööööööö, glaub' ich nicht

Sie sind sicher voreingenommen.

18 0

Der Zensor mag anscheinen keine Links zu anderen "Zeitungen".

Auf oe24.at (Oesterreich) ist nachwievor ein Interview mit dem Zündler online (Google Wiener Neustädter Dom, ist dann einer der ersten Treffer). Dort gibt ers nochmal zu - waren da die ihn beeinflussenden Polizisten auch dabei??

Komischerweise packt ihn der Feuerteufel immer nur bei christlichen Bauten, oder ist jemandem Gegenteiliges bekannt?


Sollte sich irgendwann dann zweifelsfrei herausstellen, dass er es doch war,

... dann sollte er mMn der Obhut seiner sicher eh sehr zahlreich vorhandenen Onkeln und Tanten oder der seiner Großeltern in Anatolien überantwortet werden. Was soll aus dem hier schon noch groß werden, wenn er Ö und seiner Kultur so gegenüber steht?

Das Traurige ist, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine gesetzliche Handhabe für so eine Vorgehensweise gibt, weil der allgemein vorherrschende gesellschaftliche Konsens ja lauter, im Zweifelsfall "die Krot' zu schlucken", "Ist ja nur ein Einzelfall", "Es mangelt ja nur an der Bildung", "Das wird schon werden", bla bla bla...

Und noch was: Würde sich dieser T*****l das erlaubt haben, wenn der I. keine in Ö anerkannte Religion wäre? Hätten wir ihn dann vielleicht gar nicht erst im Land? Oder würden seinesgleichen dann nicht einfach von Haus ein bisschen "leiser treten"? - Auf alle Fälle zeit sich, dass selbst ein sehr geringer Prozentsatz an M. in jeder andersgläubigen Kultur zum unvrhältnismäßig großen Problem wird: Könnte das nicht doch schlicht und infach mit den speziellen Lehren und gewissen speziellen Dogmen genau dieser speziellen Weltanschauung zu tun haben?

Gast: schonwiederich
05.09.2012 16:32
14 0

geh bitte

der türke zündet eine, in seinen augen schwabokirchen, an und hat danach nicht einmal die eier dazu zu stehen.
erbärmlich.
noch erbärmlicher sind allerdings wir selbst die so eine zuzugsgesellschaft zugelassen haben.
das widerrufen des geständnisses passt auch dazu. angts vor echten konsequenzen (die des vaters) und der letzte versuch (auf anraten des anwalts?) aus der sache herauszukommen.
wie gesagt, erbärmlich.
aber wahrschenlich lieg ich falsch und das alles ist in wahrheit nur ein für mich nicht sichtbare bereicherung.

Re: geh bitte

Sehr vielsagend ist jedenfalls, dass er vor seinem Vater mehr Angst (ist in dieser Kultur sehr oft gleichbedeutend mit "Respekt") hat als vor den österr. Gerichten und deren Strafandrohung - Stichwort: Patriarchat, und zwar mit einem großen "P" (wie "P****l") - der Westen wird ja von denen als vollkommen "verweiblicht" wahrgenommen.

Gast: Gebt es auf
05.09.2012 16:13
16 0

Was wollt ihr ihr politisch korrekten Vertuscher

mittlerweile peifen es die Spatzen vom Kirchendach, was das für einer ist und wo er herkommt.

19 0

Mir scheint, dass die Berichterstattung in diesem Fall

darauf abzielt, Zusammenhänge die sich aufdrängen bewusst unter den Tisch zu kehren.

Der Knabe hat ja wiederholt nicht zufällige Objekte angezündet, sondern Bauten, die in unserer Kultur sogar einem Atheisten "heilig" sind.

Antworten Gast: blitzkykneisserli
05.09.2012 15:44
0 12

Der Knabe hat ja wiederholt nicht zufällige Objekte angezündet

tatsache, oder behauptung?

Re: Der Knabe hat ja wiederholt nicht zufällige Objekte angezündet

Leider Tatsache. Die "Religion des Friedens" lässt grüßen...

24 0

Lächerlich, die politisch korrekte "Presse".

Jeder weiss,wes Geistes Kind der Jüngling ist...

Gast: Gustavo G
05.09.2012 14:48
23 0

Mit diesem gutmenschlichen Artikel, der wesentliches über den Täter verschweigt, werden sie keine Abo-Kunden zurückgewinnen.


Antworten Gast: luizogustavo
05.09.2012 15:47
2 9

Wieso?

heute war die verhandlung...der junge hat sein geständnis widerrufen...es müssen weiter zeugen vorgeladen werden.
mehr kann man nicht berichten.
"gutmenschlichen Artikel"...definieren Sie das bitte.
was wird denn über den mutmaßlichen täter verschwiegen?

Big boys' games - big boys' rules.

"Junge" ist wohl richtig. Strafmündig ist er trotzdem.

Vor seinem Vater fürchtet er sich mehr als vor unseren zahnlosen Gesetzen...da stimmt etwas nicht.

Re: was wird denn über den mutmaßlichen täter verschwiegen?

Sein "Migrationshintergrund" und seine Religion. Und ohne Wirtschaftskrise hätten wir das Herkunftsland dieser Familie wohl schon in absehbarer Zeit als Vollmitglied in der EU gehabt. Aber wenn's von Europa nichts mehr zu holen gibt, sind die dann eigentlich doch lieber keine Europäer, sondern träumen davon, sich mit den anderen Turkvölkern zu verbinden, weil da stimmt dann auch die Religion.

Gast: Kornberger T
05.09.2012 14:46
22 0

Nur zur Erinnerung

Türkischer Migrationshintergrund.

Es gilt selbstverständlich die totale Unschuldsvermutung

Eine Frage zur "Political Correctness"...und zur Zensur

Selbst wenn einem Journalisten ein Sachverhalt nicht gefällt, sollte die "Freie Presse" ihn dann nicht trotzdem so berichten, wie er sich zugetragen hat? Mit allen bekannten Details?

Ich finde, man kann ruhig sagen, wer der Brandstifter war - zumal er ja bestimmte christliche Weihestätten schon zuvor versucht hatte anzuzünden.

Antworten Gast: fjfjfjfjfjfjf
05.09.2012 15:50
0 15

aber wehe

man beschuldigt den uwe. bei dem wird sogar nach einem rechtskräftigen gerichtsurteil geleugnet.

Guter Einwand.

U. ist vermutlich auch ein Pücher, aber sagen Se mir schnell was das eine mit dem anderen zu tun hat.

Wo ist der Zusammenhang eines tksch Brandstifters mit einem gestrauchelten ktn Politiker?

Oder geht es hier um billiges Polarisieren?

1 0

Re: Guter Einwand.

Sie können doch nicht erwarten ,dass einer der zwischen den beiden Ohren nur einen Hohlraum hat Zusammenhänge begreift.

Gast: Hadrian Maisengaier
05.09.2012 14:34
24 0

Ist das die ganze Wahrheit?

Warum wird hier nicht alle sberichtet, was es über den 15-jährigen Brandstifter zu berichten gibt?

Wieso wird hier nicht erwähnt, aus welcher Ecke er kommt? Ich finde das nicht so unwesentlich im Hinblick darauf, dass es eine christliche Kirche ist, die da niedergebrannt werden sollte. Auch der Umstand, dass der "15-jährige" schon zuvor am (christlichen) Friedhof einen Brand gestiftet hatte erscheint mir erwähnenswert.

Danke.

17 0

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wenn sie keine Kommentare zu diesem Thema will.

Test Test


Antworten Gast: Slavko
05.09.2012 15:01
8 0

Re: Test Test

Muslm.Migrationshintergrund !!!

Re: Re: Test Test

Das war jetzt aber echt nicht schwer...

 
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