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Überfall: 80-jähriger Flachgauer außer Lebensgefahr

06.09.2012 | 18:17 |   (DiePresse.com)

Der Mann wurde in Straßwalchen in seinem eigenen Haus von zwei bis drei Männern überfallen und niedergestochen. Die Täter konnten flüchten.

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Bei dem äußerst brutalen Raubüberfall bei Straßwalchen im Salzburger Flachgau ist am Donnerstagnachmittag ein 80-jähriger, allein stehender Mann in seinem Bauernhaus schwer verletzt worden. Der pensionierte Landwirt dürfte gegen 14 Uhr den Tätern selbst die Tür geöffnet haben. "Die beiden Männer waren offenbar schon einmal bei ihm gewesen und hatten ihn damals um Geld gebeten", sagte Polizeisprecherin Irene Stauffer..

"Im Gegensatz zum ersten Mal hat er ihnen dieses Mal aber nichts gegeben. Darauf versetze ihm einer der Männer mit einem Messer einen Stich in den Oberschenkel." Die Täter fesselten ihr Opfer mit Klebeband, verklebten ihm den Mund und durchsuchten das Haus. Im ersten Stock brachen sie gewaltsam einen Tresor auf und flüchteten. Ob und in welcher Höhe das Duo Beute gemacht haben, war vorerst noch unklar.

Der 80-Jährige schleppte sich nach dem Überfall gefesselt rund 150 Meter zum Nachbarhaus. "Er ist gegen 15.00 Uhr plötzlich bei mir in der Stube gestanden", erzählte Nachbarin Gertrude Wolfesberger der APA. "Sein Gesicht und sein rechter Fuß waren voller Blut. Im Gesicht hing ein Stück Klebeband. Er hat mir erzählt, dass er überfallen wurde." Die Krankenschwester verständigte sofort die Einsatzkräfte. "Dann habe ich ihn auf das Sofa gelegt und einmal das Blut abgewaschen. Ich wollte ihm noch die Hose aufschneiden, da ist aber schon die Rettung gekommen."

Der Hausbesitzer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. "Der Mann steht unter Narkose und wird gerade operiert. Er hat ganz sicher eine Stichwunde erlitten. Bei den anderen Wunden ist noch nicht ganz klar, ob sie von Stichen, Schlägen oder einem Sturz herrühren", sagte Unfallchirurg Lois Schwaiger am Donnerstagnachmittag. Laut dem Mediziner besteht aber keine Lebensgefahr.

Die Polizei hat eine Großfahndung mit Hubschrauber und Suchhunden eingeleitet. Der Einsatz blieb zunächst aber ohne Erfolg. Die Täter dürften mit einem weißen Kastenwagen unterwegs sein. Laut Zeugenaussagen könnte auch ein dritter Mann in die Tat involviert gewesen sein. Die Verdächtigen werden als südländische Typen und auffällig klein beschrieben. Ein Mann soll bei dem Überfall eine rote Jacke getragen haben.

   Wie die Polizei Straßwalchen berichtete, hat sich Donnerstagmittag eine Gemeindebürgerin gemeldet, weil sie verdächtige Männer in der Nachbarschaft herumstreifen sah. Die Polizei rückte aus, konnte aber keine Personen ausfindig machen.

 

(APA/red.)

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13 Kommentare

was lernt man aus diesem fall

tue niemand etwas gutes - dann hast du nichts böses zu erwarten.

Felix Austria


Gast: Be-obachter
06.09.2012 20:19
4 0

Weil das Schengener Abkommen

Europa ja soooviel sicherer gemacht hat, sind wir jetzt genötigt, uns in unseren Häusern und Wohnungen zu verbarrikadieren wie im finstersten Mittelalter.
Tut man das nicht, zahlen die Versicherungen nichts mehr und man ist seines Lebens nicht mehr sicher - dank offener Grenzen und Osterweiterung!

Gast: Ionis
06.09.2012 19:42
0 0

Lesen & LERNEN!

"Die beiden Männer waren offenbar schon einmal bei ihm gewesen und hatten ihn damals um Geld gebeten"

"Im Gegensatz zum ersten Mal hat er ihnen dieses Mal aber nichts gegeben. Darauf versetze ihm einer der Männer mit einem Messer einen Stich in den Oberschenkel."


Antworten Gast: Konservativer
06.09.2012 20:17
0 0

Re: Lesen & LERNEN!

Wie gesagt: Schusswaffenpflicht in jedem Haushalt und ein stand your ground-Paragraph hätte dies verhindert.

Gast: Konservativer
06.09.2012 17:52
3 1

In Amerika gibt es Staaten, die jeden Haushalt dazu verpflichten, eine Schusswaffe zu besitzen. Da wäre das nicht passiert, bzw. die Täter wären fachgerecht entsorgt worden. Aber Amerika ist eben weiter als das täterschützende Gutmenschen-Europa.


0 0

Re: In Amerika gibt es Staaten, die jeden Haushalt dazu verpflichten, eine Schusswaffe zu besitzen. Da wäre das nicht passiert, bzw. die Täter wären fachgerecht entsorgt worden. Aber Amerika ist eben weiter als das täterschützende Gutmenschen-Europa.

Sie werden nach Geld gefragt, lehnen ab und werden dann überwältigt. Wann haben Sie Zeit sich eine Waffe zu holen? Oder macht man die Tür immer nur einen Spalt auf und hält dahinter schon die Pistole dran?

Antworten Gast: xxxx
06.09.2012 19:12
0 2

Re: In Amerika gibt es Staaten, die jeden Haushalt dazu verpflichten, eine Schusswaffe zu besitzen. Da wäre das nicht passiert, bzw. die Täter wären fachgerecht entsorgt worden. Aber Amerika ist eben weiter als das täterschützende Gutmenschen-Europa.

Soso!
Hätten die Täter also dem armen Landwirt in den Oberschenkel schießen sollen.
Was hätte das gebracht, werter Hr. Einstein?

Antworten Antworten Gast: Konservativer
06.09.2012 20:12
0 1

Re: Re: In Amerika gibt es Staaten, die jeden Haushalt dazu verpflichten, eine Schusswaffe zu besitzen. Da wäre das nicht passiert, bzw. die Täter wären fachgerecht entsorgt worden. Aber Amerika ist eben weiter als das täterschützende Gutmenschen-Europa.

Sie tun sich ein bisserl schwer, stimmt's?

Mit liberalen Waffengesetzen und stand your ground-Paragraphen wären die Täter jetzt WEG. Ganz weg.

Kapieren Sie es jetzt?

Antworten Gast: Ramiro
06.09.2012 18:52
0 0

Re: In Amerika gibt es Staaten, die jeden Haushalt dazu verpflichten, eine Schusswaffe zu besitzen. Da wäre das nicht passiert, bzw. die Täter wären fachgerecht entsorgt worden. Aber Amerika ist eben weiter als das täterschützende Gutmenschen-Europa.

Welcher Staat?

Gast: Gustavo G.
06.09.2012 17:26
4 0

Warum ist hier nicht zu lesen, dass die Täter südländisches Aussehen hatten?


Antworten Gast: beardsley 2.0
06.09.2012 23:33
3 0

Re: Warum ist hier nicht zu lesen, dass die Täter südländisches Aussehen hatten?

weil sich das mittlerweile von selbst versteht.

Antworten Gast: Konservativer
06.09.2012 20:16
2 0

Weil die Presse ein linkes Medium ist.